Obwohl Extended Reality (XR) - einschließlich VR, AR und MR - zunehmend in Bildung, Gesundheit und Unterhaltung eingesetzt wird, bleibt die Zugänglichkeit dieser Technologien für Menschen mit Behinderungen unzureichend gelöst. Bestehende XR-Systeme stellen häufig physische, sensorische oder kognitive Anforderungen, die nicht anpassbar sind, und berücksichtigen individuelle Nutzerbedürfnisse zu wenig. Technologien wie haptisches Feedback, Eye-Tracking oder sprachgesteuerte Interfaces bieten zwar vielversprechende Ansätze, sind jedoch selten ganzheitlich oder skalierbar umgesetzt. Zudem fehlt es an systematischer Evaluierung bestehender Zugänglichkeitsmethoden in realen Nutzungskontexten.
Das vorliegende Projekt adressiert diese Lücken, indem es Barrieren in XR-Technologien identifiziert, inklusionsorientierte Prototypen entwickelt und damit eine evidenzbasierte Grundlage für die nutzerzentrierte Weiterentwicklung barrierefreier XR-Systeme schafft.