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Informationen für:

Gleichstellung
Gleichstellung

Auf dieser Webseite finden Sie Hinweise, wie Sie Ihre Lehre gender- und diversitybewusst gestalten können. Ziel einer Lehre, die Gender- und Diversityaspekte systematisch mitdenkt, ist es, Studierende zu aktieren und ihre Freude am Lernen zu steigern.

Die Hinweise sind unterteilt in Lehrinhalte, Lehrmethoden, Lernumgebung, Fokus Lehrende und Fokus Lernende. Jede Kategorie enthält einen Quick-Check, der Ihnen bereits erste Hinweise darauf liefert, wo Sie schon gut aufgestellt sind und wo Sie sich noch verbessern können.

Wenn Sie auf die folgenden Stichwort-Links klicken, können Sie direkt zum jeweiligen Thema springen. Alternativ können Sie von oben nach unten durchscrollen.

Die Broschüre "Diversitybewusst Lehren" können Sie hier herunterladen.

Lehrinhalte

Lehrinhalte diversitätsbewusst zu gestalten hat viele Facetten. Je nach Fachdisziplin sind Anknüpfungspunkte zu mit Themen wie Migration, Geschlecht, Alter oder Inklusion mehr oder weniger offensichtlich. Antidiskriminierungsrecht, Geschlechterungleichheiten im eigenen Berufsfeld, die Geschichte eines Fachs oder die Bedarfe von Kund*innengruppen in Hinblick auf Barrierefreiheit oder Kultur können hierbei eine Rolle spielen.

Quick-Check Lehrinhalte:

Sie wollen testen, inwiefern Sie schon Gender- und Diversity-Aspekte in Ihr Fach integrieren? Der Quick-Check "Lehrinhalte" liefert erste Hinweise, wo Sie sich noch verbessern können.

Tipps zur Gestaltung Ihrer Lehrinhalte:

Antwort auf/zuklappen Fachspezifische Beispiele
  • "Fachspezifische Zugänge": Die Toolbox "Gender und Diversity in die Lehre" der Freien Universität Berlin bietet Beispiele, wie Sie Gender und Diversity implementieren können. Inhaltliche Anknüpfungspunkte sind beispielsweise Geschlechterungleichheiten im eigenen Berufsfeld oder die Berücksichtigung von kulturellen Aspekten beim Entwerfen von Produkten.
  • Datenbank "Gender Curricula": Die Datenbank der Koordinations- und Forschungsstelle Netzwerk Frauen- und Geschlechterforschung NRW existiert seit mehr als zehn Jahren und bereitet für mittlerweile knapp 60 Curricula fachspezifische Lehrinhalte der Geschlechterforschung auf.
  • "Good Practice Beispiele": Die Freie Universität Berlin präsentiert besonders gelungene Beispiele für Gender und Diversity in der Lehre sowie die Gestaltung gender- und diversitätsbewusster Rahmenbedingungen.´
  • Lehrmaterial "MINT-Fächer": Die Toolbox "Gender und Diversity in die Lehre" der Freien Universität Berlin stellt Material vor, das Sie bei der Planung und Durchführung von Lehrveranstaltungen nutzen können.
Antwort auf/zuklappen Sprache und Textgestaltung
Antwort auf/zuklappen Bildgestaltung (inkl. Videos)
  • OER "Gender- und diversitybewusste Mediengestaltung": Barrierefreie Webseiten erstellen? Gendern? Und ohne Stigmatisierung über Migrant*innen sprechen? Das offene, digitale Lernmodul "Gender- und diversitybewusste Mediengestaltung" zeigt Ihnen, wie das gehen kann.
Antwort auf/zuklappen Diversity und Hochschulen
  • "Selbstreport" HAW Hamburg: Im Rahmen der Teilnahme am Diversity Audit des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft erstellte die HAW Hamburg im Jahr 2017 einen Selbstreport zum Thema Diversity. Darin enthalten sind wissenschaftliche Erkenntnisse zur Situation von Studierenden mit gesundheitlicher Beeinträchtigung, zu Geschlecht und beruflicher Karriere oder zum Effekt von Rassismuserfahrungen auf die Integration in die Hochschule. Beratungs- und Anlaufstellen der HAW Hamburg sind ebenfalls dargestellt.
  • Publikationsreihe zu "Hochschule und Diversity": Die Buchreihe der Universität Kiel reagiert auf die neuen Herausforderungen für Hochschulen, die sich aus der zunehmenden Vielfalt ihrer Mitglieder, der Internationalisierung und der gesellschaftlichen Forderung nach Chancengleichheit ergeben. In ihr werden aktuelle Forschungsergebnisse zu Diskriminierungen und Schließungsprozessen im Hochschulbereich und erfolgreiche Praxisbeispiele zu Diversity-Maßnahmen bzw. Strategien sowie ihre Reflexion zusammengeführt.
Antwort auf/zuklappen Rechtliche Grundlagen
  • Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz: Ziel des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) ist es, Benachteiligungen aus wegen der ethnischen Herkunft/Hautfarbe, des Geschlechts, der Religion/Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität zu verhindern oder zu beseitigen. Der Schutz vor Diskriminierung in Beschäftigung und Beruf ist entsprechend den Richtlinienvorgaben der Schwerpunkt des AGG.
  • Hamburgisches Gleichstellungsgesetz: Dieses Gesetz dient der Gleichstellung von Frauen und Männern sowie der Beseitigung bestehender und der Verhinderung künftiger Nachteile auf Grund des Geschlechts im öffentlichen Dienst in Hamburg.
  • Gleichstellungsregelungen im Hamburger Hochschulgesetz: Gleichstellung ist nach dem HmbHG eine der gemeinsamen Aufgaben von Hochschulen (§3 Abs. 5). Unter anderem in Paragraph 87 sind die Rechte und Pflichten der Gleichstellungsbeauftragten erläutert.
  • Gleichstellung im Grundgesetz: Im Grundgesetz ist die Gleichberechtigung von Frauen und Männern verankert, sowie Maßnahmen zum Nachteilsausgleich. Der Diskriminierungsschutz in Artikel 3 Absatz 3 bezieht sich laut Bundesverfassungsgericht auf alle Geschlechter, d.h. auch auf Personen, die sich nicht als Mann oder Frau verorten können oder wollen.
  • Regelungen zu Inklusion im Hamburger Hochschulgesetz: u.a. §3 Abs. 8 - Die Hochschulen berücksichtigen die besonderen Bedürfnisse von Studierenden mit Behinderungen. Sie fördern die Integration von Studierenden mit Behinderungen und ermöglichen für diese insbesondere beim Studium und bei den Prüfungen einen Nachteilsausgleich. Die vorstehenden Bestimmungen gelten für Studienbewerberinnen und Studienbewerber mit Behinderungen entsprechend.
  • UN-Behindertenrechtskonvention: Die UN-Behindertenrechtskonvention beinhaltet — neben der Bekräftigung allgemeiner Menschenrechte auch für behinderte Menschen — eine Vielzahl spezieller, auf die Lebenssituation behinderter Menschen abgestimmte Regelungen. Sie wurde
    am 13. Dezember 2006 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen beschlossen und ist am 3. Mai 2008 in Kraft getreten.
  • Regelungen zu Diversity im Hamburger Hochschulgesetz:§3 Abs. 4 - Die Hochschulen stellen für ihre Mitglieder ein diskriminierungsfreies Studium beziehungsweise eine diskriminierungsfreie berufliche oder wissenschaftliche Tätigkeit sicher. Sie wirken im Rahmen ihrer Möglichkeiten auf den Abbau bestehender Benachteiligungen hin. Die Hochschulen erarbeiten Konzepte zum konstruktiven Umgang mit Verschiedenheit (Diversity Management).
Antwort auf/zuklappen Wissenschaftskritik
  • Feministische Wissenschaftskritik: Seit den 1980er Jahren haben feministische Wissenschaftskritikerinnen systematisch das dominante wissenschaftliche Wissen – von den Sozial- und Geisteswissenschaften bis hin zu den Naturwissenschaften – auf seine Geschlechtsblindheit hin überprüft und seine Mängel zu korrigieren versucht. Dieser Artikel bietet eine Einführung in die feministische Wissenschaftskritik.
  • Situiertes Wissen und Standpunktreflexion:Artikel von Donna Haraway dazu, dass Forschung immer vom Blickwindel der forschenden Person beeinflusst ist und wie damit umgegangen werden kann.
Antwort auf/zuklappen Gender Studies
  • OER "Was ist Gender?": Der OER-Kurs „Was ist Gender?“ erklärt einführend, was sich hinter dem Begriff „Gender“ verbirgt und sensibilisiert für geschlechtsspezifische Ungleichheiten in Deutschland. Der Kurs besteht aus den beiden Lerneinheiten „Gender“ und „Heteronormativität“, die exemplarisch intersektionale Aspekte aufgreifen. Die OER kann in ihrer Gesamtheit oder in einzelnen Teilen – wie Erklärvideo, Quiz oder Zeitstrahl – in der Lehre eingesetzt werden.
  • Gender Open Repositorium: Hier können Sie nach wissenschaftlichen Publikationen aus dem Feld der Geschlechterforschung suchen und direkt den Volltext herunterladen. Außerdem bietet Ihnen GenderOpen die Möglichkeit, eigene wissenschaftliche Texte einer breiten Öffentlichkeit dauerhaft frei zur Verfügung zu stellen.
  • Zentrum GenderWissen: Das hochschulübergreifende Zentrum GenderWissen in Hamburg informiert jedes Semester über Lehrveranstaltungen mit Gender-, Queer- und Diversityschwerpunkt, die für Studierende offen stehen, die das Zertifikat "Genderkompetenz" oder das Zertifikat "Diversity und Intersektionalität" erwerben wollen.
  • Glossar von quix-Kolektiv für kritische Bildungsarbeit. Das Glossar beinhaltet von den Themenbereichen: Sozial&Gesellschaftliche Zugehörigkeiten und (Selbst)Bezeichnungen, Gendersensible Schreibweisen, Genderidentiäten, Sexuelle Orientierungen.
  • Nonbinary – Non-binäres Geschlecht. Sich nicht mit der vermeintlich normalen Zwei-Teilung in “Mann” und “Frau” abfinden wollen–darum geht es beim Themenkomplex “non-binäres Geschlecht” und auf dieser Webseite. Ausführlich, niedrigschwellig und übersichtlich wird hier über Stärkung, Information, Aufklärung und Solidarität gesprochen.
  • Das Gender Glossar. Das Gender Glossar ist ein transdisziplinäres Online-Nachschlagewerk, das wissenschaftliche Beiträge zu Begriffen, Themen, Personen und Institutionen aus dem Bereich der Gender Studies beinhaltet. Die Beiträge entsprechen den Standards wissenschaftlicher Veröffentlichungen und stehen kostenfrei zur Verfügung. Es ist Teil der Initiative Open Digital Gender Studies (ODGS).
  • Gender_Sexualitäten_Begehrenin der machtkritischen undentwicklungspolitischen Bildungsarbeit Sammelband-Broschüre mit Reflexionen queer_feministischen und rassismuskritischen Perspektive auf Gender_Sexualitäten_Begehren. Die Artikel in dieser Broschüre sollen Inspirationen und Anstöße zu weiterer Beschäftigung mit Gender_Sexualitäten_Begehren sein.

     

     

     

     

     

Antwort auf/zuklappen Queer Theory
Antwort auf/zuklappen Disability Studies
  • Literatur zu Disability Studies: Auf der Webseite der AG Disability Studies finden Sie viele Literaturhinweise im Forschungsfeld Disability Studies. Disability ist das englische Wort für „Behinderung”. „Disability Studies” könnte man also mit „Studien zu Behinderung” übersetzen. Die Disability Studies bilden eine interdisziplinäre Klammer für alles wissenschaftliche Denken, dass Behinderung nicht als bloß körperlich-medizinisches Phänomen, sondern vor allem als soziales und gesellschaftliches Geschehen versteht.
  • Vortragsreihe des Zentrums für Disability Studies: Die online-dokumentierte Vortragsreihe des Zentrums für Disability Studies Hamburg bietet unzählige Vorträge zum Thema psychische und körperliche Beeinträchtigung zum Nachlesen an.
  • Leitmedien.de: Hilfreiche Tipps und Informationen zu: Begriffen über Behinderung, Klischees in den Medien, Positivbeispiele in den Medien, Leitfäden, Barrierefreie Kommunikation, Leichte Sprache und Journalismus mit Behinderung.
Antwort auf/zuklappen Postcolonial Studies
  • Einführung in die Postkoloniale Theorie: Postkoloniale Theorie zielt darauf ab, die verschiedenen Ebenen kolonialer Begegnungen in textlicher, figuraler, räumlicher, historischer, politischer und wirtschaftlicher Perspektive zu analysieren. Wichtig ist dabei auch aufzuzeigen, wie sich koloniale und imperale Herrschaftsmuster im Heute wiederspiegeln - wie diese Einführung zu postkolonialer Theorie deutlich macht.
  • Koloniale Kontinuitäten - Unterichtsmaterial: Die Unterichtsmaterialen führen in das Thema Kolonialismus ein, setzen sich mit dem heutigen Erbe des Kolonialismus auseinander (Medien/Wirtschafts/Politik), nehmen globale Handelsinteressen in den Blick und untersuchen die Erinnerungsarbeit mit dem Kolonialismus in der deutschen Öffentlichkeit.
  • Mit kolonialen Grüßen:Berichte und Erzählungen von Auslandsaufenthalten rassismuskritisch betrachtet. Eine Broschüre von glokal e.V. mit hilfreichen Tipps und Anregungen für die Vermeidung von stereotypen und rassitischen Darstellungen des Globalen Südens. Anhand von Beispielen aus Schulbüchern, Medien und der „Entwicklungszusammenarbeit“ wird ein reflexiver Umgang verdeutlicht.
  • Anke Poenicke Afrika in deutschen Medien und Schulbüchern Sankt Augustin, Mai 2001      Der Bericht wirft ein kritischen Blick auf die Afrika-Darstellung in deutschen (Massen-)Medien und Schulbüchern.  Wer  die bisherigen Darstellungstendenzen  analysieren  und  verändern  möchte,  muss  auch  die  eigene Position  klären.
  • Bildung für nachhaltige Ungleichheit? Eine postkoloniale Analyse von Materialien der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit in Deutschland (2013). Die Broschüre bietet post-kolonialen Perspektiven auf entwicklungspolitische(Bildungs-)Arbeit, durch eine ausführliche Analyse entwicklungspolitischer Bildungsmaterialien  sowie eine fachlich-inhaltliche Debatte über grundlegende Konzepte sowie Fallstricke in entwicklungspolitischen Bildungsmaterialien. 
  • Mythen, Masken und Subjekte. Kritische Weißseinsforschung in Deutschland. Die kritische Auseinandersetzung mit der Kategorie Weißsein wird aus einer Schwarzen Perspektive als konzeptionellem Schwerpunkt vorgenommen und somit der enorme und durchaus nachhaltige Einfluss Schwarzer Menschen und People of Color in Wissenschaft und Kunst gewürdigt. Mit seinem Fokus auf die Subjekte rassistischer Herrschaft entwirft das  Buch kritische Perspektiven auf Debatten um Kolonialismus, Rassismus, Feminismus und Postkolonialiät.

Antwort auf/zuklappen Rassismuskritk und Perspektiven der Migration

    Lehrmethoden

    Bei diversitätsbewusster Lehrer sind zwei didaktische Prinzipien zentral: Methoden-vielfalt und Aktivierung von Studierenden. Dadurch können Studierende ihren Ressourcen und Fähigkeiten gefördert und für die Lehrinhalte begeistert werden. Diversitätsbewusste Methoden unterstützen Sie darin, Barrieren abzubauen und Ausgrenzung und Diskriminierung in der Lehre zu verstehen und zu verringern.

    Quick-Check Lehrmethoden:

    Sie wollen testen, ob Sie diversitysensible Lehrmethoden verwenden? Der Quick-Check "Lehrinhalte" liefert erste Hinweise, wo Sie sich noch verbessern können.

    Tipps zur Gestaltung Ihrer Lehrmethoden:

    Antwort auf/zuklappen Methodensammlungen
    Antwort auf/zuklappen Geschlechtergerechte Didaktik
    • Fachartikel "Geschlechtergerecht lehren": Dr. Lisa Mense zeigt auf, welche Kompetenzen und Kenntnisse für eine geschlechtergerechte Didaktik entscheidend sind.
    • Leitfaden und Checklisten "Gendersensible Didaktik": In diesem Leitfaden der Stadt Wien werden wichtige Aspekte gendersensibler Didaktik besprochen. Checklisten gibt es zu gendersensibler Sprache, zur Gestaltung der Lehrunterlagen oder zur Vorbereitung und Durchführung der Lehrveranstaltungen.
    • Gender-Toolbox der Heinrich-Böll-Stiftung: Diese Toolbox beinhaltet: Leitfaden zur Anwendung geschlechtergerechter Methodik und Didaktik; Checkliste zur geschlechtergerechten (Kinder-/Jugend-)Bildung; Analysefragen und Checkliste zu Gender-Perspektiven in der Weiterbildung; Leitfaden zur Selbstreflexion für Dozent*innen; Checkliste zur Vermeidung sexistischer Fragen; Checkliste für geschlechtergerechte Inhalte; Checkliste für eine gender-sensible Didaktik; Leitfaden zur gender-differenzierten Moderation; Checkliste Interkulturelles Lernen
    • Gendersensible Didaktik in universitärer Lehre und Weiterbildung für Erwachsenehttps://www.ph-freiburg.de/fileadmin/dateien/sonstige/gleichstellung/Leitfaden_gendersensible_Didaktik_unigraz.pdf. Die Broschüre bietet eine Übersicht über die wichtigsten Möglichkeiten bei der Vorbereitung  von Lehrangeboten  und bei der Unterstützung einer gendersensiblen Lernkultur.  Dabei  werden exemplarische  Möglichkeiten  vorgestellt, die zeigen wie  Lernende  beim  Erwerb  von   Genderkompetenz unterstützt werden können.
    • Broschüre Gender in der Lehre. Gender  Mainstreaming  und  Gender- Kompetenz    -    Evaluation    -     Kommunikation  -  Betreuung  -  Gendergerechte Sprache  -  Impulse  als Werkzeug  -  Impulssammlung  -  Geschlechtsstereotype und ihre  Auswirkungen  -  Gleichstellungskommission  -  Chancengleichheit   -  gesetzlich verankerte Ziele  -  Genderdidaktik konkret  -  Gender &  Diversität  -  Gender  -  Gendersensibel Lehren  -  MOOCs und Diversität.
    • Grundlagender Gendersensibilitätin der Lehre. Der erste Leitfaden für gendersensible Didaktik befasst  sich  mit  den  Grundlagen  der  Gender-sensibilität  in  der  Lehre.  Eine  allgemeine  Einleitung beschreibt Anliegen und Aufgabenbereiche gendersensibler Didaktik.  Im  Anschluss  präsentieren  wir  Vorschläge, wie   Lehrende   in   der  Vorbereitung   der   Lehrinhalte, bei  der  Auswahl  grundlegender  Lehrmethoden  und bei  der  Erstellung  der  Lehrunterlagen  die  Prinzipien der  Gendersensibiliät  integrieren  können.
    • Gendersensibilität  im Lehrprozess. Der  zweite Leitfaden für gendersensible Didaktik zeigt  anhand  von  inhalt-lichen Einführungen und anwendungsorientierten Beispielen auf,  wie  im  Lehr-  und  Lernprozess  selbst, in   der   Interaktion von Lehrenden und Lernenden, Gendersensibilität erhöht werden kann.
    • Gendersensibilität  organisieren. Der dritte Leitfaden für gendersensible Didaktik skizziert, wie   sich Gendersensibilität in Organisationen, die Lehreanbieten, verankern  lässt.  Wenn  die  Implementierunggendersensibler Didaktik angestrebt wird, dann sind auch die Lehrenden als Team und insbesondere all jene Personen einer Bildungsinstitution gefordert, die mit Leitungs-und Managementaufgaben betraut sind.
    • Gender als Indikator für gute LehreErkenntnisse, Konzepte und Ideen für die Hochschule. In diesem Buch werden Anforderungen an die Umsetzung des Gender Mainstreaming an der Hochschule diskutiert und Erkenntnisse aus der Lehr- und Lernforschung sowie Praxisbeispiele aus dem Lehralltag vorgestellt.
    Antwort auf/zuklappen Diversitygerechte Lehre
    Antwort auf/zuklappen Barrierefreie Lehre (Inklusion)

    Lernumgebung

    Die Lernumgebung wirkt sich auf das Lernverhalten und die Lernleistung von Studierenden aus. Bestimmte Lernumge-bungen fördern die Beteiligung mancher Studierender, während sie andere benach-teiligen. Dies gilt es zu reflektieren. Bei der Gestaltung der Lernumgebung wird primär an den Seminarraum, den Vorlesungssaal und an Exkursionen gedacht. Im Zuge von E–Learning gewinnen auch digitale Räume an Bedeutung.

    Erhalten Sie mit dem Quick-Check "Lernumgebung" erste Anhaltspunkte dafür, ob Ihre Lehrveranstaltung barrierefrei oder vereinbarkeitsgerecht gestaltet ist.

    Tipps zur Gestaltung Ihrer Lernumgebung:

    Antwort auf/zuklappen Barrierefreiheit

    Fokus Lehrende

    Als lehrende Person haben Sie eine Vorbildfunktion für Studierende. Nehmen Studierende aus nichtakademischen Familien beispielsweise wahr, dass eine Lehrende den gleichen Hintergrund hat, kann sie dies motivieren selbst eine akademische Karriere anzustreben. Für Lehrende ist es auch wichtig, sich eigener Prägungen bewusst zu werden um zu verstehen, wie sie die Wahrnehmung und das Handeln beeinflussen.

    Der Quick-Check "Fokus Lehrende" wirft Fragen nach dem Selbstverständnis als Lehrende*r auf sowie zur Reflexion eigener Stereotype und Vorurteile.

    Tipps zur Selbstreflexion:

    Antwort auf/zuklappen Stereotype, Vorurteile, Diskriminierung
    • Diskriminierung und Hochschule (inkl. Good Practices):Dieser Bericht der Antidiskriminierungsstelle des Bundes zeigt, welche Ausschlüsse bestimmte Studierendengruppen erfahren. Good Practices für eine diskriminierungsärmere Hochschule werden vorgestellt.
    • Stereotype reflektieren: Barrierefreie Webseiten erstellen? Gendern? Und ohne Stigmatisierung über Migrant*innen sprechen? Das digitale Lernmodul "Gender- und diversitybewusste Mediengestaltung" zeigt Ihnen, wie das gehen kann.
    • Implicit Bias Test: Dieser Test der Universität Harvard deckt unbewusste Vorurteile zu Hautfarbe, Geschlecht, Behinderung, etc. auf.
    • Anti-Bias-Ansatz: Was ist Anti-Bias? Und wie können wir lernen mit unbewussten Vorurteilen umzugehen?
    • Beispiele für Diskriminierung in der Lehre: Die Freie Universität Berlin formuliert Leitlinien zu diversitätsbewusster Lehre, dazu zählt auch das Vermeiden von (un)bewusster Diskriminierung. Es werden Beispiele aufgezählt.
    • Umgang mit Diskriminierung: Die Broschüre „Diskriminierungskritische Lehre“ der Humboldt-Universität zu Berlin enthält Reflexionen, wie mit Diskriminierung in der Lehre umgegangen werden kann.
    • ANTWORTEN auf Fragen an Lesbisch–Schwul–Bi Trans*–Inter*–QueerBildungsprojekte. Thematisch in verschiedene Kapitel unterteilt, greift diese Broschüre einige der gängigsten Fragen, Einwände und Vorbehaltevon Jugendlichen und Erwachsenen auf und gibt kurze undverständliche Antworten. Dabei sollen diese Antworten vor allem Denkanstöße sein: Um das eigene Selbstverständnis und Rollenverhalten zu betrachten und um die Lebenswelt von Lesben,Schwulen, Bisexuellen, Trans* und Inter* kennenzulernen und besser zu verstehen.
    Antwort auf/zuklappen Rollenverständnis und Selbstbild
    Antwort auf/zuklappen Gender- und Diversity-Kompetenz
    • "Handbuch Diversity Kompetenz": Der 2016 erschienene Sammelband bietet einen Überblick über den aktuellen Diskussionstand zu Diversity in der Forschung und Praxis. Dabei werden sowohl verschiedene Bereiche der Diversity Kompetenz als auch diverse Anwendungsfelder betrachtet. Besonders relevant ist darin der Artikel von Nicole Auferkorte-Michaelis und Frank Linde zu "Diversity Management an Hochschulen".
    • "Diversity Kompetenz in der Beratungsarbeit": Dieser kurze Artikel bietet erste Anhaltungspunkte dafür, wie Beratung diversitätssensibel gestaltet werden kann.
    • Genderkompetenz: Dieser Artikel erklärt, was Genderkompetenz ist und warum sie eine Schlüsselqualifikation darstellt. Die Heinrich-Böll-Stiftung erläutert ebenfalls prägnant, was Genderkompetenz ist.
    • Genderkompetenz und Soziale Arbeit: Genderkompetenz sensibilisiert für Geschlechterverhältnisse und ihre Wirkungen im Alltag. Gerade in der Sozialen Arbeit wird dadurch erkennbar, wie geschlechterstrukturelle Bedingungen Lebenschancen und -entwürfe bestimmen.
    • DiVers – Ein E-Learning- Tool für Hochschullehrende: Dieses Instrument richtet sich an Hochschullehrende, die ihre Diversity-Kompetenzen weiterentwickeln möchten. Es wurde gemeinsam von der Universität zu Köln und der RWTH Aachen entwickelt, um Sie bei der Umsetzung einer diversitätsgerechten Lehre zu unterstützen. Bei einer diversity-sensiblen Hochschullehre können Sie auf unterschiedliche Herausforderungen stoßen. Dieses E-Learning-Tool orientiert sich an sechs didaktischen Handlungsfeldern und daraus folgenden Herausforderungen, die im Kontext von Diversity entstehen können.
    • Gender und Diversity: Albtraum oder Traumpaar?: Der 2009 erschienene Sammelband gibt einen Überblick über gleichstellungspolitische Debatten und Problematiken: von Gender Mainstreaming bis US-Amerikanischen Unternehmensstrategie des Managing Diversity. In dem Buch werden die bisherigen Innovationen infragegestellt und reflektiert.

    Fokus Lernende

    Die Realität im Seminarraum zeigt, dass es typische Studierende nicht gibt. Studierende haben vielfältige Ressourcen, Fähigkeiten und Voraussetzungen mit denen sie den Studienalltag bewältigen. Manche Studie-rende haben Kinder, andere finanzieren sich ihr Studium selbst, haben keinen deutschen Pass oder studieren als erste Person aus der Familie. Diese Vielfalt gilt es als lehrende Person zu berücksichtigen.

    Quick-Check "Fokus Lernende":

    Im Quick-Check "Fokus Lernende" können Sie sehen, ob Sie Gruppendynamiken im Seminarraum bewusst wahrnehmen oder wie divers Ihre Studierendenschaft sein kann.

    Tipps um Studierende diversitybewusst wahrzunehmen:

    Antwort auf/zuklappen Konflikte und Gruppendynamiken
    Antwort auf/zuklappen Diversity-Dimensionen
    • Diversity-Rad: Die Abbildung zeigt relevante Diversity-Dimensionen für Hochschulen. Zentral und schwer veränderlich sind dabei Geschlecht, soziale Herkunft, Hautfarbe/ethnische Herkunft, Alter, psychische und körperliche Beeinträchtigung sowie sexuelle Orientierung. Verschränkt mit variableren Aspekten wie Studienort, Familienstatus, Religion oder Teilzeitstudium ergeben sich daraus spezifische Ressourcen, Erfahrungen und Fähigkeiten, die Studierende mitbringen.

    Strukturen und Prozesse

    TExt neben dem Bild

    Antwort auf/zuklappen Akkreditierung
    • Akkreditierung und Gleichstellung: Literatursammlung der Leuphana Universität Lüneburg dazu, wie Genderaspekte in die Akkreditierung von Studiengängen eingebracht werden können.

    Letzte Änderung: 20.09.18

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