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HIBS
Hochschulinformations- & Bibliotheksservice

Infos zum 3. Workshop Informationskompetenz

Am Freitag, den 26. Februar 2016, fand im Forum Finkenau von 10:30 bis 16:00 Uhr der 3. Workshop Informationskompetenz mit dem Rahmenthema "Marketing und Informationskompetenz" statt.

Auf Einladung des Hochschulinformations- und Bibliotheksservice (HIBS) der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) Hamburg und der Arbeitsgemeinschaft Informationskompetenz (AGIK) Nord informierten sich 70 Bibliothekarinnen und Bibliothekare über unterschiedliche Marketingmaßnahmen für bibliothekspädagogische Veranstaltungen.

Bilder aus dem 3. Workshop Informationskompetenz


Fotos: privat

Programm und Vortragsfolien

Moderation: Detlev Dannenberg, HAW Hamburg

10:30Begrüßung
10:45Prof. Frauke Schade, HAW Hamburg: "Informationen kompetent vermarkten! Anforderungen, Strategien und Best Practice, Vortrag mit Übungen"  / Vortragsfolien herunterladen 
11:30Antje Theise, Tobias Buck, SUB Hamburg: "Erklärfilme zur Vermarktung von Informationskompetenz?" / Vortragsfolien herunterladen 
12:00Florian Hagen, HAW Hamburg / ZBW: "Guerilla Marketing für Bibliotheken - clever werben mit kleinem Budget" / Vortragsfolien herunterladen 
12:30Mittagspause (Mensa)
13:30Dr. Anke Wittich, HS Hannover: "Der Marketing-Plan nach Nagl mit anschließender Übung in Form eines Elevator-Pitch" / Vortragsfolien herunterladen 
14:15Almut Breitenbach, Julika Mimkes, SUB Göttingen: "Fachspezifische IK- Angebote: Die Fächerteams der SUB Göttingen" / Vortragsfolien herunterladen 
14:45Philip Schrenk, TIB/Uni-Hannover: "CoScience-Open Educational Ressources als eine Aufgabe für Bibliotheken" / Vortragsfolien herunterladen 
15:15Kathrin Reckling-Freitag, Büchereizentrale Schleswig-Holstein: "Welche Chancen bieten offene Bildungsressourcen den Bibliotheken bei der Vermarktung von Angeboten zur Förderung von Informationskompetenz?" / Link zu den Vortragsfolien 
15:45Abschluss
10:00 und 12:30Führung durch die neue Fachbibliothek Design, Medien, Information (2. OG)

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Kurzbiographien der Vortragenden und Abstracts

Antwort auf/zuklappen Almut Breitenbach, Julika Mimkes

Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek (SUB) Georg-August-Universität Göttingen

Almut Breitenbach, 1993-2001 Studium Englisch und Deutsch für das Lehramt in Siegen und Dublin; 2001-2002 Lektorin an der Universität Szeged (Ungarn); 2003-2006 Mitglied des Graduiertenkollegs "Gesellschaftliche Symbolik im Mittelalter" (WWU Münster); 2008 Promotion; 2008-2011 wiss. Mitarbeiterin im DFG-Verbundprojekt „Schriftlichkeit in süddeutschen Frauenklöstern“ (HHU Düsseldorf, BSB München, HStA München); 2012-2014 Bibliotheksreferendariat, seit 2015 Mitarbeiterin der SUB Göttingen (z.Zt. im Projekt „Bausteine zur Medien- und Informationspraxis“).

Julika Mimkes, 1993 – 2001 Studium Diplom Physik in Oldenburg; 2001-2011 Mitarbeiterin im Institute for Science Networking (Projekte zu Elearning und Open Access „Physik multimedial“, „Engine“ und „DOARC“); 2011-2013 Projektmitarbeiterin der SUB Göttingen („OA Statistik“); seit 2012 Fachreferentin für Physik, Chemie und Technik der SUB Göttingen, u.a. Koordination des internen Projekts „Fächerteams“, gemeinsam mit Nina Baueregger.

Abstract des Vortrags:

Die Universität Göttingen bietet ihren Studierenden ein sehr umfangreiches Fächerspektrum von den Agrarwissenschaften bis zur Zentralasienkunde. Das wissenschaftliche Arbeiten in diesen Fächern ist entsprechend divers. Da die Fachkulturen so unterschiedlich sind, ist es notwendig, Informationskompetenz nicht nur allgemein, sondern auch fachspezifisch zu vermitteln. Daher haben wir vor 2 Jahren damit begonnen, Fächerteams zu bilden, um den Fächer angepasste IK-Angebote zu entwickeln. Wir möchten Ihnen das Modell der Fächerteams, einige spezielle Angebote und erste Erfahrungen vorstellen.

Fachspezifische IK-Vermittlung erfordert jedoch auch den Fachkulturen angepasstes Marketing. Daher möchten wir im zweiten Teil mit Ihnen fachspezifische Marketing-Strategien erarbeiten.

Antwort auf/zuklappen Florian Hagen

ZBW – Deutsche Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften, Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft, Hamburg + Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) Hamburg (Masterstudent)

Florian Hagen ist seit 2005 in der ZBW angestellt. Nach seiner Ausbildung zum Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste und dem Studium des Bibliotheks- und Informationsmanagements ist er derzeit in der integrierten Katalogisierung und Erwerbung sowie an der Information der ZBW tätig. Seit 2014 ist er zudem verantwortlich für die FaMI-Ausbildung am Hamburger Standort der ZBW. Begleitend zum Beruf absolviert Florian Hagen das Masterstudium "Information, Medien, Bibliothek" an der HAW Hamburg, wobei seine Forschungsinteressen sich vor allem in den Bereichen Information Behavior, Usability, User Experience, interkulturelle Kommunikation und Gaming befinden. Florian Hagen wurde 2015 mit dem b.i.t.online-Innovationspreis für die Bachelorarbeit "Was können Bibliotheken vom Guerilla-Künstler Banksy für ihr Marketing lernen" ausgezeichnet.

Abstract: 

Überraschend, innovativ, aufmerksamkeitserregend – bei "Guerilla"-Aktionen sind diese Charakteristika immer wieder anzutreffen. Beim Guerilla Marketing ist es das Ziel mit Hilfe dieser typischen Guerilla-Eigenschaften die Wahrnehmungsmuster des Alltags durcheinanderzubringen, um somit Aufmerksamkeit auf ein zu bewerbendes Produkt oder eine Dienstleistung zu lenken. Selbst erfolgreiche sowie finanzstarke Unternehmen und Organisationen setzen auf Guerilla Marketing, um Kunden für ihre Produkte und Services zu begeistern. Da Bibliotheken nach wie vor mit Herausforderungen wie dem "angestaubtem" Image sowie knappen Etats kämpfen und Aufmerksamkeit durch die Informationsüberlastung der Konsumenten im Zeitalter der Digitalisierung und Technisierung zu einem noch wertvolleren Gut geworden ist, können sie Guerilla Marketing nutzen, um mehr Aufmerksamkeit bei Kunden bzw. Nutzern zu gewinnen. Dieser Vortrag geht nach einem kurzen Blick auf die Guerilla-Historie und die Definitionsentwicklung auf Best-Practice-Beispiele aus der Wirtschaft, aber auch dem Informationssektor ein, um ein besseres Verständnis für Guerilla und möglicherweise erste Ansätze für Guerilla-Marketing-Ideen in Bibliotheken zu ermöglichen.

Antwort auf/zuklappen Kathrin Reckling-Freitag

Büchereizentrale Schleswig-Holstein

Kathrin Reckling-Freitag, Diplom-Bibliothekarin (Abschluss 1992) und Kultur- und Bildungsmanagerin (Abschluss 2014), Jobpatchwork: Freiberuflich als Referentin, seit 2005 in der Büchereizentrale Schleswig-Holstein (Arbeitsstelle Bibliothek und Schule), seit 2014 Lehrauftrag an der HAW Hamburg zum Thema Bibliothekspädagogik, seit 2015 Kommission Bibliothek und Schule des DBV.

Abstract:

Offene Bildungsresourcen (OER) sind ein Erfolgsmodell der modernen Zeit. Durch die weltweite Verknüpfung über digitale Medien ist auch der Anspruch "Bildung - zugänglich für Alle" deutlich gestiegen. Auf dem Weg dorthin können offene Bildungsresourcen einen wichtigen Beitrag leisten. Wie können Bibliotheken diesen neuen Trend für sich nutzen? Und wie lassen sich OER für die Vermittlung von Informationskompetenz einsetzen, die ja die Grundlage für die Teilhabe an der digitalen Gesellschaft darstellt. Wie können Bibliotheken sowohl als Produzenten und Nutzer als auch als Verbreiter von OER auftreten? Auf diesen drei ganz verschiedenen Gebieten müssen sich die Bibliotheken den neuen Herausforderungen stellen, und dabei nicht nur ihre ureigenen bibliothekarischen Aufgaben (digital) weiterentwickeln, sondern neue Wege beschreiten. Innovation, Mut zum Ausprobieren und der Wille zum Teilen ist gefragt.

Antwort auf/zuklappen Prof. Frauke Schade

Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) Hamburg

Prof. Frauke Schade ist Professorin für Informationsmarketing, Unternehmenskommunikation und Bestandsmanagement am Department Information der HAW Hamburg und Vorsitzende der Konferenz der bibliotheks- und informationswissenschaftlichen Ausbildungs- und Studiengänge. Zusammen mit Ursula Georgy hat sie das „Praxishandbuch Bibliotheks- und Informationsmarketing“ (De Gruyter Saur 2012) und mit Studierenden den Marketingbaukasten auf dem Bibliotheksportal entwickelt. Ziel ihrer Forschungsaktivitäten ist es, Methoden der Marktanalyse und strategischen Marketingplanung auf ihre Anwendbarkeit  auf Bibliotheken und Informationsdienstleistungen zu überprüfen und zu modifizieren.

Abstract:

Die Vermarktung von Informationsdienstleistungen ist voraussetzungsreich: Dienstleistungen sind immateriell. Qualität, Brauchbarkeit und Mehrwert können von Kunden und Kursteilnehmern kaum im Vorfeld eingeschätzt werden. Wie gelingt es also, Angebote zur Vermittlung von Informationskompetenz erfolgreich zu vermarkten?

In dem Vortrag mit Übungen wird ein Verständnis der vermarktungsrelevanten Besonderheiten von Informationsdienstleistungen mit den Tagungsteilnehmern erarbeitet und gezeigt, wie diese Kenntnisse zur Entwicklung von  Marketingstrategien genutzt und in der erfolgreich Praxis umgesetzt werden können. 

Antwort auf/zuklappen Philip Schrenk

Technische Informationsbibliothek (TIB) Hannover

Philip Schrenk (38), gelernter Werbekaufmann, Bachelor Medienmanagement (HMTM  Hannover), Master Wissenschaftsmarketing (TU Berlin)/  tätig auf internationalen Marketing-Etats auf Agentur- u. Unternehmensseite / seit 2010 bei der TIB (Schwerpunkt: Kommunikation der F&E Projekte, Open Science)

Abstract:

Ziel des Projektes CoScience war es die Bibliothek als aktiven Partner im Bereich Open Science zu positionieren. Mit einem interdisziplinären Autorenkollektiv wollten wir beispielhaft das Potential des kollaborativen digitalen Arbeitens demonstrieren. Dafür entwickelten wir selber ein Produkt, die kollaborative Schreibplattform handbuch.io, auf der das praktische Handbuch CoScience geschrieben wurde. Die Plattform steht jedem für die Produktion von Open Educational Ressources frei zur Verfügung und erfreut sich bundesweiter Nachfrage.  Mit den „Open Video Lectures“ wurden die Inhalte des Handbuchs in ein weiteres Medium übertragen und mit Dienstleitungen der Bibliothek verknüpft.

Antwort auf/zuklappen Antje Theise, Tobias Buck

Staats- und Universitätsbibliothek (SUB) Carl von Ossietzky Hamburg

Antje Theise, Referat Seltene und Alte Drucke, Fachreferat Klass. Philologie, Klass. Archäologie, Alte Geschichte, Geschäftsstelle Informationskompetenz

Tobias Buck, Hamburg University Press (BgA), Verlag der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky - Landesbetrieb; Bereich Monografien und Sammelbände, Fachreferent Wirtschaftswissenschaften, Geschäftsstelle Informationskompetenz

Abstract des Vortrags: 

Die Aktivitäten zur Vermittlung guter Recherchestrategien, qualitätsorientierter Bewertung von Suchergebnissen, effektiver Nutzung der Social-Media-Kanäle als Informations- und Vernetzungsinstrumente u.v.m. laufen in den deutschen Bibliotheken seit Jahren unter dem Begriff Informationskompetenz. Und doch wird der Begriff von unseren Zielgruppen nicht wirklich wahrgenommen. Im Marketing geht es aber genau darum: die Zielgruppen sollen das Produkt oder die Dienstleistung, in diesem Falle also die Informationskompetenz, als wünschenswert/erstrebenswert wahrnehmen.

Könnte ein Erklärfilm zum Begriff und zur Bedeutung von Informationskompetenz hier Abhilfe leisten? Gibt es bereits Erklärfilme dazu? Wir möchten mit Ihnen in einen Austausch darüber kommen, ob Erklärfilme, die ein auf den ersten Blick kompliziertes oder komplexes Thema unterhaltsam erklären, als Marketinginstrument fungieren können. Wir bieten keinen Ergebnisvortrag, sondern wollen mit unseren Überlegungen die Diskussion anregen und zeigen dafür ein paar Beispiele.

 

 

 

Antwort auf/zuklappen Dr. Anke Wittich

Dozentin an der Hochschule Hannover

Dr. Anke Wittich absolvierte nach langjähriger Berufspraxis als Diplom-Bibliothekarin in einer wissenschaftlichen Spezialbibliothek 2006 bis 2009 ein Masterstudium "Informations- und Wissensmanagement" an der Hochschule  Hannover. Sie lehrt in verschieden Fächern im  Bibliothekswesen und Wissensmanagement an der Hochschule Hannover und betreut den Studiengang "Informationsmanagement - berufsbegleitend", in dem FaMIs und Bibliotheksassistenten den Bachelor-Abschluss erwerben können.

Abstract:

Schulungen zur Vermittlung von Informationskompetenz sind so erfolgreich wie sie den Bedürfnissen des Nutzers und somit des Marktes entsprechen. Der Marketing-Plan nach Nagl bietet umfangreiches Material zur Entwicklung einer Marketingstrategie und kann als Raster herangezogen werden. Die direkte Ansprache des Nutzers auf allen Informationskanälen ist dabei ein wichtiger Baustein, der mit Hilfe eines Elevator-Pitch entwickelt wird.

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Letzte Änderung: 18.03.16

An die Redaktion

Ansprechpartner

Ihre Fragen rund um den 3. Workshop Informationskompetenz richten Sie bitte an Detlev Dannenberg: detlev.dannenberg(@)haw-hamburg.de