BI Bildung und Integration Hamburg Süd gGmbH

Arbeitsfeld:

Migration
Soziale Sicherung

Die BI Hamburg Süd engagiert sich in den Hamburger Bezirken Mitte und Harburg für Menschen mit Migrationshintergrund. Schwerpunkte unserer Arbeit liegen in den Bereichen Beratung und Bildung.

Zum Bereich Beratung zählen sowohl die Integrationsberatung als auch die Migrationserstberatung für Erwachsene (MBE).

Das Beratungsangebot wird zudem von Sprachförderungsmaßen flankiert. Die BI Hamburg Süd ist zertifizierter Bildungsträger und beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge als Kursträger zugelassen. Wir verfügen über mehrjährige Erfahrung in der Durchführung von Integrations-, Alphabetisierungs- und Frauenkursen sowie von Computerkursen.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die regelmäßige Durchführung von Projekten zur beruflichen und sozialen Integration von Menschen mit Migrationshintergrund.

Die BI Hamburg Süd ist an vier Standorten aktiv: In den Integrationszentren Wilhelmsburg und Harburg, sowie in den Stadtteilbüros auf der Veddel und in Neuwiedenthal.

Angebote aus dem Bereich Jugendhilfe sind seit 2007 in unserer "Schwestergesellschaft“, der BI Beruf und Integration Elbinseln gGmbH (BI Elbinseln gGmbH) zusammengefasst.

Aufgabenbereich während des Praktikums:

Alle folgenden Tätigkeiten und Beratungsformen werden in Begleitung der Anleiter*In geplant, ausgeführt und dokumentiert. Alles erfolgt in Absprache mit der Praktikantin/dem Praktikanten und wird durch Anleiter*Innengespräche begleitet und reflektiert.
Das Beratungsangebot der BI Hamburg Süd gGmbH ist niedrigschwellig und richtet sich in erster Linie an erwachsene Menschen mit Migrationshintergrund aus den Stadtteilen Wilhelmsburg, Harburg, Veddel und Neuwiedenthal.
Die zweimal wöchentlich stattfindende offene Integrationsberatung wird mit dem Ansatz des Case Managements durchgeführt, wozu die Form der Dokumentation und die Unterscheidung von Kurz- und Verweisberatung und der intensiveren Betreuung, des Fallmanagements, genutzt werden.

Fallmanagement
Durch die Betreuung im Fallmanagement kann mit Klient*Innen gemeinsam ein Hilfeplan er-stellt werden, wobei ihre individuellen Stärken berücksichtigt und die persönlichen Ressourcen der Person als Instrument zu Stabilisierung der Problemlage genutzt werden. Die zielorientierte Zusammenarbeit von Berater*In und Klient*In im Rahmen des Fallmanagements erfordert ein ausgeprägtes Vertrauensverhältnis und kann aufgrund der Komplexität der Lebenssituation des/der Klienten/Klientin einen gemeinsamen Hilfeprozess von bis zu zwei Jahren erfordern. Das oberste Ziel ist neben der Krisenintervention und Stabilisierung der Lebenslage von Kli-ent*Innen, vor allem die Stärkung der Selbständigkeit und Eigenverantwortlichkeit der Perso¬nen für sich und ihr Umfeld.

Qualifizierte Kurz- und Verweisberatung

  • Information und Beratung zu Möglichkeiten, Rechten und Angeboten in verschiedenen Lebensbereichen(Arbeit, Aufenthalt, Einkommen, Familie etc.)
  • Hilfestellung bei der Suche nach der zuständigen Einrichtung/Anlaufstelle
  • Vermittlung und Herstellung des Erstkontaktes
  • Vorbereitung und Hilfe hinsichtlich des Besuchs bei einem Amt oder einer Behörde
  • Bei Bedarf Vermittlung an andere soziale Einrichtungen/Hilfe bei der Suche nach einem passenden Angebot

Im Rahmen des Case Managements wird auch der Kontakt zu anderen, insbesondere sozialen, Einrichtungen hergestellt, um den Klient*Innen in ihren komplexen Lebens- und Problemlagen eine umfangreiche Unterstützung anbieten zu können.
Während der offenen Beratungszeiten kann eine Verweisberatung stattfinden, wenn die zu-sätzliche Expertise von anderen Professionen zur Problemlösung erforderlich ist.

Integrationskurse
Weitere Aufgaben im Integrationszentrum Wilhelmsburg umfassen den Bereich Weiterbildungsberatung, insbesondere die Anmeldung während der offenen Beratung zu einem Integra-tionskurs vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF), Hospitation in der Lernberatung zu unterschiedlichen Themen und ggfs. Recherche über Weiterbildungsmöglichkeiten in Zusammenarbeit mit den vorhandenen Netzwerk- und Kooperationspartnern vor Ort ist ein Tätigkeitsfeld für Praktikant*Innen.
Für die Teilnehmer*Innen des Integrationskurses besteht im Rahmen der sozialpädagogischen Begleitung die Möglichkeit sich beraten und begleiten zu lassen. Insbesondere Themen der Weiterbildung nach einem Deutschkurs, die Integration in den Arbeitsmarkt und die Kinderbe-treuung während der Teilnahme an einem Integrationskurs sind hierbei relevant.
Bezüglich der Integrationskurse besteht bei Interesse der Praktikantin/des Praktikanten die Möglichkeit sich mit der Kursverwaltung und Abrechnung auseinanderzusetzen und auch die Teilnahme und Hospitation in Deutsch- und Orientierungskursen.

Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer (MBE) 
"Aufnahme" und Bedarfs-/Sozial-/Kompetenzanalyse bei neueingereisten Zuwander*Innen, Hospitation in der Beratung zu meist aufenthalts- und sozialrechtlichen Fragen, Unterstützung bei der gesellschaftlichen Orientierung und ggfs. Aufnahme von sozialen Kontakten.
Im Rahmen dessen können persönliche Begleitungen zu Behörden/Ämtern und ggfs. zu ande¬ren sozialen Einrichtungen stattfinden.

Netzwerk-/ Stadtteilarbeit
Einen besonderen Stellenwert haben die Vernetzung im Stadtteil und die Kooperation mit an-deren Institutionen und Anbietern vor Ort. Hierzu werden regelmäßige Treffen in Arbeitskrei¬sen und internen Mitarbeiterbesprechungen stattfinden. Die Teilnahme der Praktikantin/des Praktikanten an diesen Veranstaltungen wird durchaus befürwortet und unterstützt.

Neukonzeptionierung von Projekten
Stadtteil- und zielgruppenspezifische Angebote zu entwickeln sind mögliche Aufgabenfelder im Rahmen der Tätigkeit im Integrationszentrum.
Hierzu bedarf es einer Bedarfsanalyse durch die/den Integrationsberater*In.
Das könnte gemeinsam während eines Praktikums erfolgen.
 

 


Anschrift:
Rudolfstraße 5, 21107 Hamburg
www.bi-hh-sued.de

Ansprechperson für Bewerbungen:
Silke Schuff

Sprechzeiten für Praktikumsanfragen:
Dienstag und Mittwoch 10 - 11 Uhr

Anforderungsprofil
ggf. Voraussetzungen:

Fremdsprachenkenntnisse wären willkommen, sind aber keine Voraussetzung

Vergütung:
nein