Beratungsstelle für rechtliche Betreuung und Vorsorgevollmacht

Arbeitsfeld:

Arbeit mit älteren Menschen
Behindertenhilfe
Psychiatrie
Sucht / Abhängigkeiten

Das Fachamt für Hilfen nach dem Betreuungsgesetz nimmt für ganz Hamburg die Aufgaben der örtlichen Betreuungsbehörde wahr.
Gesetzliche Grundlagen für die Aufgabenerfüllung sind neben dem Betreuungsbehördengesetz (BtBG), das Gesetz über die Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit (FamFG) sowie das Betreuungsgesetz (BtG).

Das Betreuungsgesetz regelt seit 1992 die rechtliche Vertretung volljähriger Personen, die aufgrund einer Erkrankung oder Behinderung in ihrer eigenständigen rechtlichen Vertretung eingeschränkt sind.
Zielsetzung des Betreuungsgesetzes ist eine rechtliche Vertretung, die sich am subjektiven Wohl des beeinträchtigten Menschen orientiert, seine Selbstbestimmung wahrt und den Eingriff in die Rechte auf das erforderliche Maß beschränkt.

Die Beratungsstelle für rechtliche Betreuung und Vorsorgevollmacht nimmt einen Teil der Aufgaben des Fachamtes wahr. Sie unterstützt die Stärkung der Selbstbestimmung Erwachsener durch gezielte Präventionsmaßnahmen sowie durch die Vermittlung vorrangiger Hilfen.
Dies beinhaltet die Information und Aufklärung der Öffentlichkeit über Vorsorgemöglichkeiten, sowie die Beglaubigung von Unterschriften und Handzeichen (§ 6 BtBG) auf Vorsorgevollmachten und Betreuungsverfügungen.

Zu den Aufgaben der Beratungsstelle gehören ebenfalls die Einführung, Fortbildung (§§ 4,5 BtBG), Beratung und Unterstützung von rechtlichen Betreuern und Bevollmächtigten mit dem Ziel eine qualifizierte Interessenvertretung zu ermöglichen.

Das Team der Beratungsstelle für rechtliche Betreuung und Vorsorgevollmacht bietet Sprechzeiten für Bürger, Institutionen und Einrichtungen  sowie Beratungsgespräche nach Vereinbarung an.
Die Entwicklung und Durchführung von Veranstaltungen in der Beratungsstelle oder in Einrichtungen und bei Kooperationspartnern dient ebenfalls der Vermittlung von Informationen zu den verschiedenen Themenschwerpunkten.

Die Netzwerkarbeit mit den Kooperationspartnern  und die Zusammenarbeit mit Sozialleistungsträgern z.B. durch Fachgespräche und Fachveranstaltung bilden eine Grundlage der Tätigkeit in der Beratungsstelle.