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Fakultät Design Medien und Information
Department Medientechnik
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Short Cut IX / Drei Filme – Drei Genres

26.01.2018

Am 16.03. um 19 Uhr zeigt das Metropolis die Kurzfilme der Studierenden aus dem dritten Semester Medientechnik. Sie sind in enger Kooperation mit dem Studienbereich Kostümdesign und dem Schauspiel-Studio Frese entstanden.

Alle guten Dinge sind „drei“: Es ist jeweils das dritte Semester des Studienganges Medientechnik an der HAW Hamburg, das in dieser längst zur vertrauten Tradition gewordenen Reihe mit dem Kommunalen Kino Metropolis einen Film ersinnt, dreht und in einer aufwändigen Post Produktion„fertig macht“.

Erweitert man das Zahlenspiel mit drei Filmen in drei Genres auf „3x3“, so verbirgt sich dahinter nicht allein „Short Cut IX“, sondern auch die drei Partner dieser Reihe: Studierende der Medientechnik im Verbund mit Studierenden des Schauspiel-Studios Frese und Studierenden von Kostümdesign. Und wird auf deren Website die „schöpferische Gestaltung“ als ein zentrales Prinzip der Lehre und Umsetzung beschrieben, dann charakterisiert dies auf besondere Weise zugleich das Wesen von „Short Cut“: ein kleines Gesamtkunstwerk aus Spiel, Ausstattung, Licht, Bild und Ton.

Dieses Mal kreist ein solches Gesamtkunstwerk um Kim, Isi und Noah. Alle drei arbeiten beim Nachrichtensender KD News. Und alle drei versinnbildlichen jeweils eine ganz eigene Geschichte, die kurz vor Weihnachten angesiedelt ist – der kleinste gemeinsame Nenner von drei Filmen, wie sie eigenständiger und unterschiedlicher nicht sein könnten. Allein deren Zugehörigkeit zu den klassisch zu nennenden Filmgattungen „Science fiction – Musical – Horror" beweist, welche dynamische Sprengkraft im wahren Sinn des Wortes das Etikett „Drei Filme – Drei Genres“ ausdrückt.
Hinter K.I.M., dem ersten Film in dieser Reihe, verbergen sich eine aufstrebende Reporterin, der Wachmann Leon,
Verschwörungstheorien, ein Stromausfall und ein Showdown im „Sicherungskastenraum“, jede Menge Science fiction also. Und kann man sich Schöneres vorstellen als die Summe aus Firmen-Weihnachtsfeier und Musical?
Allein der Titel Lametta, Bitches und Schnittchen verspricht einiges an Amüsement und Verwicklungen, erst recht, wenn dabei drei „Firmen-Damen“ aneinander geraten und manche Krise nur noch musikalisch zu bewältigen ist.
Und Cuts ist zu guter Letzt nicht nur ein passender filmtechnischer Begriff, sondern zugleich die (Horror-) Formel, zu welch folgenreichen Katastrophen es führt, wenn ein Redaktionsfotograf allzu hellseherische Fähigkeiten hat. Dann ist es nicht gut, wenn er die ohnehin unbeliebte Quality-Managerin Sophie abweisend vor dem Aufzug trifft. Mehr sei nicht verraten, nur so viel: Stärker als sonst dominieren in der „Dreier-Formel“ von Short Cut dieses Mal die visuellen und akustischen Signale, demnach die Urkraft der Medientechnik.

Noch etwas: Selten war danach ein Making Of zu sehen, das so umfassend verrät, „was“ sich hinter Short Cut tatsächlich verbirgt und „wie“ es in jedem Semester neu zustande kommt!
Studierende: 5.- Euro / Besucher: 7,50.- Euro

Text: Prof. Wolfgang Willaschek (Department Medientechnik)

Letzte Änderung: 02.08.12

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