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Informationen für:

Fakultät Design Medien und Information
Department Medientechnik
Fakultät Design Medien und Information

Labor für Elektronik und Computertechnik

Im Labor für Elektronik und Computertechnik finden praktische Übungen zu sehr unterschiedlichen Fachgebieten statt: In "Elektronik" wird grundlegendes Wissen zu elektronischen Bauteilen und Schaltungen vermittelt. Die Versuche reichen von der Durchführung einfacher Messungen an Bauteilen (z. B. einer Transistorkennlinie) bis zum Aufbau kleinerer funktionstüchtiger Schaltungen (z. B. Realisierung einer Verstärkerschaltung). In den Versuchen wird u.a. der Umgang mit Funktionsgeneratoren und Oszilloskopen vertieft.


Inhalte der praktischen Übungen

Die vermittelten Elektronikkenntnisse ermöglichen es den Studierenden, die Funktionsweise von logischen Gattern und Registern zu verstehen. Im Labor werden dann mit solchen Gattern Schaltnetze und ein einfaches Rechenwerk aufgebaut. Nachdem so ein Verständnis für den grundsätzlichen Aufbau des Rechners erworben wurde, wird durch Assemblerprogrammierung von Mikroprozessoren eine vertiefte Einsicht in den logischen Rechneraufbau gewonnen. Auf einem selbst entwickelten Übungsboard erlernen die Studierenden die Programmierung des weit verbreiteten ARM7-Mikrocontrollers LPC2148 von NXP. Dieser kann sowohl in Assembler als auch in der Programmiersprache C programmiert werden.

Im Modul "Netze" soll im Wesentlichen ein grundsätzliches Verständnis für die Funktionsweise der heutigen Internet-Technologie vermittelt werden. Diese Kenntnisse bilden die Grundlage für weiterführende Themen wie Internet-Anwendungen und Netzwerk- bzw. Computersicherheit sowie kryptografische Verfahren zur verschlüsselten Übertragung und Speicherung von Daten. Weitere Inhalte beschäftigen sich mit Datenbanken und Datensicherungsverfahren im Netzwerk.

Der Unterricht in den Programmieren-Modulen vermittelt Grundlagenkenntnisse in  Programmiersprachen (Java, C++, PHP, Python, ...). In den Laboren stehen dafür individuelle Rechner-Arbeitsplätze zur Verfügung. In weiterführenden Lehrveranstaltungen erweitern und spezialisieren die Studierenden dieses Wissen. Ergänzt wird dieser Unterricht durch das Modul Software-Engineering. Dort lernen die Studierenden professionelle Techniken der Softwareentwicklung (Projektplanung, Entwurfsmuster, Konfigurationsmangagement, ...). In studienbegleitenden Projekten entwickeln die Studierenden eigene Anwendungen in unterschiedlichen Bereichen: Web 2.0, Audioeffekte, Computer-Vision, Programme für Handys, Netzwerk-Chat, ...

Die Veranstaltung "Image Processing" besteht aus einem theoretischen und einem praktischen Teil. Im theoretischen Teil sollen allgemeine Kenntnisse über die digitale Bildverarbeitung vermittelt werden, angefangen bei den Grundalgorithmen der Computergrafik, über Vektorisierung, digitale Filterung bis zur Datenkompression. Die Grundlagen der 3D-Darstellung wie z. B. geometrische Transformationen, Flächen (Splines), Beleuchtung und Verfahren zur realistischen Darstellung (Ray-Tracing, Radiosity) werden ausführlich behandelt. Im praktischen Teil sollen anhand von Übungen am Computer Fertigkeiten im Umgang mit aktueller Bildverarbeitungs-Software, Gestaltung von Webseiten und 2D-Animation vermittelt werden.

Hinweis: Alle Angaben zu Inhalten von Vorlesungen, Übungen und Laboren sind abhängig von den jeweils zuständigen Professoren und Dozenten und können daher vom hier genannten abweichen.
Selbstverständlich werden die Laboreinrichtungen auch für Projekte, Ausarbeitungen und Abschlussarbeiten unterschiedlichster Art genutzt.

Letzte Änderung: 31.01.17

An die Redaktion

Laborleitung

Prof. Dr. Nils Martini

T +49 40 42875-7650
nils.martini(@)haw-hamburg.de