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Informationen für:

Fakultät Design Medien und Information
Department Medientechnik
Fakultät Design Medien und Information

Lehrveranstaltungen

Sinn, Ziel und Zweck des Produktionslabors stehen im engen Zusammenhang mit den Inhalten des Faches Dramaturgie / KG (Künstlerische Gestaltung). Als zentrales Gestaltungsfach des Studienangebots werden sowohl in Media Systems als auch in Medientechnik durch Wolfgang Willaschek und derzeit durch Lehrbeauftragte wie Prof. Hans-Jörg Kapp, Lars Reimer und Christina Becker zunächst in den Semestern 1 und 2 Grundlagen, Methoden und Modelle für Dramaturgie und Ästhetik aus Darstellender und Bildender Kunst mit dem Kernbereich Medien und Film vermittelt, vor allem in den Bereichen Bildeinstellung und Montage. Im 2. und 3. Semester werden den Studierenden neben seminaristischem Unterricht umfangreiche Möglichkeiten zu Labor-Projekten („PÜ-66 seconds“, Short Cut“) gegeben. Unter der Leitung des Labors Video liefert das Produktionslabor im 4. Semester dramaturgische Grundlagen und Wegbegleitung für das Studio Hamburg Projekt. Vom 5. Semester an werden im Produktionslabor eigene Projekte der Studierenden umfangreich entwickelt und gefördert, insbesondere im Bereich Kurzfilm, Medienprojekt und Musikvideo. Die Wahlpflichtmodule Systematik Dramaturgie bzw. Praxis Dramaturgie stellen im 5. und 6. Semester einen essentiellen inhaltlichen Schwerpunkt zur praktischen Anwendung von Dramaturgie dar, mit enger Bindung an die Betreuung von Bachelorarbeiten, seit Herbst 2011 insbesondere in Verzahnung mit der Dramaturgie für den Masterstudiengang Sound – Video in „Zeitabhängige Medien / Sound-Video-Games“.

Die seit Herbst 2010 systematisch und in enger Bindung an die Förderung und Bedürfnisse der Studierenden entwickelte Dramaturgie des Produktionslabors wird zentral von den bereits erwähnten zwei Kurzfilmprojekten geprägt. Eng gebunden an die jeder und jedem Studierende offenstehende Einweisung in den Filmschnitt im Videolabor findet jeweils im 2. Semester Medientechnik PÜ – 66 seconds statt, Kurzfilme mit Gruppen von 6-8 Studierenden in maximal 66 Sekunden und sechs Einstellungen. Die dabei gewonnenen Fähigkeiten werden seit Herbst 2013 in dem Film-Projekt Short Cut (vormals Camera Acting) in ambitionierten Kurzfilmen vervollkommnet, insbesondere in den Bereichen Ton, Tonpost, Colour Grading, Filmschnitt und Grafik. Gezeigt werden die Filme von Short Cut/CA seit über 6 Jahren in einer eigens von den Studierenden entwickelten Präsentation am Semesterende im Kommunalen Kino Metropolis – Beispiel für eine verstärkte gelungene Außenwirkung.

In den letzten Jahren entstanden neben den Kurzfilmprojekten des Departments Medientechnik zunehmend eigenständige Projekte und Formate des Studiengangs Media Systems, zentriert um neuartige Theaterformen in enger Bindung an die Dramaturgie von Design und Games, wiederum verzahnt mit Stilmitteln aus Film und Installation. Diese Projekte werden nach ihrer Erarbeitung im Dramaturgie-Unterricht in jeweils einwöchigen Workshops im Produktionslabor vervollkommnet und dann in einer Abschlusspräsentation uraufgeführt.

Zu den inzwischen zur Institution gewordenen Veranstaltungen im Produktionslabor Finkenau zählen die regelmäßige Kooperationen mit dem Studiengang Design/Armgartstraße und dem Schauspiel-Studio Frese, insbesondere in jedem Semester das inzwischen bereits 6x präsentierte Ensembleprojekt mit dem Schauspiel-Studio. Erfolgreich sind im Produktionslabor eigene Formate entstanden, etwas das Flimmerfest als zweitägigem Filmfestival der Medientechnik, das im Oktober 2013 bereits zum dritten Mal ausgerichtet wird. Was das Flimmerfest für den Bereich Video verkörpert, ist die von der Eventtechnik verantwortete Reihe Schall & Rauch als Verbindung von Livekonzert und Technik für den Bereich Ton. Mit dem Lichterfest kommt erstmals ein neues drittes Format zur idealen Synthese von Kunst & Technik hinzu.

Letzte Änderung: 02.05.14

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