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Quelle: CC4E

Das Innovationsökosystem Hochschule – auf dem Weg zur transferorientierten Hochschule

11.06.2018
Die Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg richtet eine Transferwerkstatt im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten „FH-Impuls“-Netzwerks aus.

Rund 60 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von zehn deutschen Hochschulen sowie Expertinnen und Experten aus Unternehmen tauschen sich am 12. und 13. Juni am Competence Center für Erneuerbare Energien und EnergieEffizienz (CC4E) der HAW Hamburg aus. Dieses Treffen findet im Rahmen der ersten „FH-Impuls“-Transferwerkstatt statt. Ziel des Austauschs ist die Stärkung der Innovationskraft durch die Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und Unternehmen, um Innovationen effizienter und schneller in den Markt zu bringen.

Die Transferwerkstatt nimmt hier vor allem das Thema „Innovations-ökosystem Hochschule“ in den Blick. Dabei geht es um die Fragen wie Hochschulen das Entstehen von Innovationen befördern, durch ihre Strukturen unterstützen und Unternehmen und externe Partner diese Innovationspotenziale besser nutzen können. Prof. Dr.-Ing. Thomas Netzel, Vizepräsident für Forschung, Transfer und Internationales der HAW Hamburg betont: „Wir wollen uns mit Experten und Kollegen darüber austauschen, wie Innovationspotenziale an unseren Hochschulen gezielt noch besser ausgeschöpft werden können. Auf dieser Basis wollen wir das Profil der HAW Hamburg als transferorientierte Hochschule weiter schärfen.“

Des Weiteren zielt die Veranstaltung darauf ab, den intensiven Austausch zwischen den geförderten Partnerschaften im Förderprogramm „FH-Impuls“ zu stärken. Dabei geht es sowohl um das Thema der Wissensvermittlung zu strategischen Partnerschaften durch externe Referenten als auch um die Erarbeitung von Ergebnissen zur Nutzung für weitere interessierte Hochschulen.

Janine Becker, Partnerschaftssprecherin X-Energy und Mitglied der Leitung am CC4E: „Ich finde insbesondere den Aspekt spannend, welche Rolle Hochschulen im Innovationsprozess von Unternehmen übernehmen können und welche Vorteile sich für beide Seiten aus einer Kooperation, wie in unserem Projekt X-Energy ergeben.“

Ausgerichtet wird die Transferwerkstatt von der Abteilung Forschung und Transfer und dem CC4E. Das CC4E ist mit dem Projekt X-Energy (Innovationszentrum für Windenergie, Systemintegration und Speicher) Teil des FH-Impuls Förderprogrammes des BMBF.

Über das Competence Center für Erneuerbare Energien und EnergieEffizienz (CC4E) der HAW Hamburg: Das CC4E bündelt fakultäts-übergreifend an der HAW Hamburg sämtliche Aktivitäten auf den Gebieten der Erneuerbaren Energien und Energieeffizienz mit Schwerpunkten Windenergie, Systemintegration und Speicherung. Die Labore des Technologiezentrums Energie-Campus bieten die ideale Möglichkeit den Realbetrieb von Windenergieanlagen in die angewandte Forschung und auch praxisnahe Ausbildung von Studierenden z.B. durch Lernprojekte zur Anlagentechnik oder für die technische Betriebsführung einfließen zu lassen. Die akademische Ausbildung der HAW Hamburg kann so einen enormen Qualitätsschub erlangen. Hierdurch wird eine ideale Plattform für praxisorientierte Forschung und Entwicklung geschaffen. Die Kombination aus Laboren und Windpark ist innovativ und einzigartig in Deutschland. Dabei ist ein wichtiger Aspekt die unmittelbare Nähe des Windparks zum Technologiezentrum Energie-Campus und der direkte Zugriff von Forschern und Studierenden auf die Windenergieanlagen. So können beispielsweise Messungen für die Umweltforschungen im Bereich Akustik und Fledermaus-schutz durchgeführt werden. Weitere Großprojekte wie Norddeutsche EnergieWende 4.0 (NEW 4.0) oder X-Energy werden maßgeblich am CC4E gesteuert.

Weitere Informationen:
www.cc4e.de

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