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HAW Hamburg macht mit beim "March for Science"

19.04.2017
Die HAW Hamburg unterstützt zusammen mit weiteren Hamburger Hochschulen den weltweit für den 22. April geplanten "March for Science". Damit schließt sie sich dem Protest gegen “postfaktische“ Tendenzen und Wissenschaftsfeindlichkeit an.

Auch die Landeshochschulkonferenz (LHK) registriert mit Besorgnis einen Trend, der über die jüngeren politischen Entwicklungen der USA hinausgeht, sich durch soziale Medien und Diskussionskulturen zieht und auch vor der Rezeption von Forschung an Hochschulen nicht Halt macht. Wissenschaftliche Erkenntnisse setzen einen freien Diskurs ohne kulturelle, nationale oder politische Beschränkungen voraus. Was in diesen Tagen z.B. in den USA, der Türkei oder in Ungarn passiert, ist ein Angriff auf die Grundwerte der Wissenschaft.

Die Landeshochschulkonferenz begrüßt auch deshalb ausdrücklich den internationalen Schulterschluss beim "March for Science". Dass auch Hamburg als international wichtiger Wissenschaftsstandort zu den über 400 Städten in Deutschland gehört, die sich der ursprünglich US-amerikanischen Demonstration anschließen, hält die Landeshochschulkonferenz für ein wichtiges Bekennen zum Prinzip der Wahrheit durch Aufklärung. 

Die Science Marches sind internationale Kundgebungen mit Ursprung in Washington D.C. und werden in den jeweiligen Städten von lokalen Teams eigenverantwortlich organisiert. In Hamburg startet der March for Science um 14 Uhr am Rathausmarkt und endet mit einer Abschlusskundgebung und einem Science Slam an der Universität Hamburg.

Weitere Informationen

marchforsciencehamburg.de

Presse und Kommunikation

news(@)haw-hamburg.de

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