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Hauptgebäude der HAW Hamburg am Berliner Tor 5, Foto: Walter Mücksch

Hochschulen und gesellschaftlicher Aufstieg – Fachtag am 7. November

18.10.2018
Die Organisation for Economic Cooperation and Development (OECD) hat festgestellt, dass in Deutschland der Aufstieg in die Mitte der Gesellschaft häufig mehrere Generationen dauert. Das zeigt, dass die soziale Durchlässigkeit in Deutschland geringer ist, als dies in anderen Staaten der Fall ist. Was Hochschulen hier leisten können, ist Gegenstand des Fachtags am 7. November an der HAW Hamburg.

Eine wissenschaftlich fundierte Ausbildung eröffnet besonders gute individuelle Möglichkeiten für einen finanziellen und gesellschaftlichen Auf­stieg, auch wenn weiterhin typische Männer- und Frauenberufe unterschied­liche Arbeitsbedingungen, mögliche Entgelte und Aufstiegschancen bieten.

Hochschulen tragen aber nicht nur zum individuellen Aufstieg bei. Die wissenschaftliche Ausbildung ist die Basis dafür, dass zum Beispiel genügend Fachkräfte im Bereich frühkindlicher Bildung, Lehramt oder Sozialarbeit zur Verfügung stehen. An Hochschulen werden zudem Ursachen für soziale Ungleichheit erforscht und Transfervorschläge ent­wickelt. Das kann bis in die Ebene der Politikberatung, der Moderation oder auch Mediation in gesellschaftlich relevanten Fragestellungen reichen.

Analyse- und Lösungskompetenzen von Hochschulen sind in Zeiten des demographischen Wandels sowie disruptiver gesellschaftlicher Entwick­lungen wie auch hinsichtlich des demographischen Wandels und der Digitalisierung wichtig. Aktuelle Entwicklungen stellen aber zugleich die Hochschulen vor enorme Herausforderungen, wenn sie ihre Rolle bei der Organisation von gesellschaftlichem Aufstieg leisten wollen. 

Deshalb soll im Verlauf des Fachtags nicht nur im Rahmen eines Auftakt­podiums generell über die Rolle der Hochschulen bei der Organisation von gesellschaftlichem Aufstieg diskutiert werden, sondern in ergänzenden Workshops auch darüber diskutiert werden, was die Wissenschaft in Hamburg leisten kann und welche Rahmenbedingungen sie dabei braucht. Das Programm ist für alle Interessierte geöffnet und kostenfrei. Um An­meldung wird gebeten.

Wo UNd Wann?
HAW Hamburg, Berliner Tor 5, Hörsaal 1.12, 20099 Hamburg
Mittwoch, den 07.11.2018, 14.00 bis 17.15 Uhr

PROGRAMM

14.00 Uhr, Begrüßung – Hörsaal 1.12

Prof. Dr. Daniela Ulber, Gleichstellungsbeauftragte der Fakultät Wirtschaft & Soziales der HAW Hamburg

Podiumsdiskussion „Rolle der Hochschulen bei der Organisation von gesellschaftlichem Aufstieg mit

Dr. Eva Gümbel, Staatsrätin der Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung

Katja Karger, Vorsitzende des DGB Hamburg

Prof. Dr. Andrä Wolter, (em) Humboldt Universität Berlin

Prof. Dr. Olga Burkova, Vizepräsidentin der HAW Hamburg

Moderation: Prof. Dr. Julia Neumann-Szyszka, stellv. Gleichstellungsbeauftragte der HAW Hamburg

15.45 Uhr, Workshop „Was kann die Wissenschaft in Hamburg leisten und welche Rahmenbedingungen sind dafür erforderlich?“ Räume 3.12 und 3.13

Moderation:

Andrea Bettels (stv. Leiterin Stabsstelle Gleichstellung)

Prof. Dr. Steffen Burkhardt (Professor für Medien- und Kulturtheorie, Medienforschung und Medienkompetenz, Fakultät Design, Medien & Information)

Prof. Dr. Ute Lohrentz (Dekanin Fakultät Wirtschaft & Soziales)

Prof. Dr. John Siegel (Professor für Public Management)

16:45 bis 17.15 Uhr, Zusammenfassung von Ergebnissen

Weitere Informationen
www.haw-hamburg.de/gleichstellung.html

Kontakt:
HAW Hamburg
Stabsstelle Gleichstellung und Gleichstellungsbeauftragte der Fakultät Wirtschaft & Soziales (W&S)
Prof. Dr. Julia Neumann-Szyszka
Tel. 040 42875 7718

julia.neumann-szyszka(@)haw-hamburg.de

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