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Nellie und Marie Sommer bei der Präsentation ihrer Ergebnisse.(Foto: Gymnasium Heidberg/Wolfgang Fraedrich)

Nellie und Marie Sommer während der Expedition mit der Aldebaran im August 2016 (Foto: Gymnasium Heidberg/Wolfgang Fraedrich)

Zweifach ausgezeichnet – Nachwuchsforscherinnen untersuchen Schadstoffbelastung in der Elbe

17.03.2017
Gleich bei zwei Wettbewerben waren sie erfolgreich. Die Schwestern Marie (18) und Nellie (15) Sommer belegten beim Meereswettbewerb „Forschen auf See“ und dem „Jugend Forscht“ Regionalwettbewerb Hamburg Volkspark jeweils den ersten Platz. Unterstützung erhielten die Schülerinnen des Gymnasiums Heidberg von Dr. habil. Gesine Witt, Professorin für Umweltchemie von der HAW Hamburg.

Betreut von ihrem Lehrer Wolfgang Fraedrich wagten sich Marie und Nellie Sommer an hochaktuelle Fragen im Bereich der Umweltchemie: Wie hoch ist die Schadstoffbelastung der Elbe, ihrer Nebenflüsse und der Helgoländer Bucht derzeit? Welche Auswirkungen hat die Belastung auf dort lebende Organismen? Antworten auf diese Frage ohne die geeignete Laborausstattung zu finden, schien unmöglich. Doch Prof. Gesine Witt und Doktorand Mathias Reininghaus von der Fakultät Life Sciences der HAW Hamburg boten den ambitionierten Nachwuchsforscherinnen für die Probenanalyse die Benutzung der Labore auf dem Campus Bergedorf an. Außerdem konnten die Schwestern auf dem Forschungsschiff „Aldebaran“ von Biologe Frank Schweikert mitfahren, um Wasser- und Sedimentproben zu nehmen.

Was dann folgte, glich einem Marathon: Mitte November stellten die Neunt- und die Zwölftklässlerin ihre Ergebnisse der Wissenschaftsjury von „Forschen auf See“ vor. Mit Erfolg: Ende Januar auf der Messe „boot“ in Düsseldorf bekamen die jungen Forscherinnen den ersten Preis überreicht. Wenig später ­– Ende Februar – stand die Vorstellung des Projekts beim »Jugend forscht«-Regionalwettbewerb Hamburg Volkspark an. Gemeinsam mit 121 weiteren Schülerinnen und Schülern präsentierten Marie und Nellie ihre Ergebnisse erneut. Der Lohn für die Mühe: In der Sparte Chemie ging abermals ein erster Preis an das Geschwister-Team. Zusätzlich erhielten sie den Sonderpreis "bestes interdisziplinäres Projekt". Dieser Preis ist gleichzeitig die Qualifikation für den „Jugend Forscht“-Landeswettbewerb am 30. und 31.März 2017. Viel Erfolg dabei!

Informationen auf der Seite des Gymasiums Heidberg

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Department Umwelttechnik
Prof. Dr. habil. Gesine Witt, Professorin für Umweltchemie
Tel.: +49 157 313 60 814
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