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Das neue Präsidium der DGE (v. l.): Prof. Dr. Stefan Lorkowski, Prof. Ulrike Arens-Azevedo, Prof. Dr. Jakob Linseisen. Foto: Christian Augustin

Ulrike Arens-Azevêdo: HAW-Professorin ist neue Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Ernährung

01.11.2016
Die Mitglieder der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) wählten auf ihrer Jahresversammlung im Oktober in Hamburg Prof. Ulrike Arens-Azevêdo von der HAW Hamburg für die nächsten drei Jahre als Präsidentin der DGE.

Ulrike Arens-Azevêdo wurde 1989 als Professorin für Ökotrophologie an die HAW berufen. Von 1989 bis 2016 lehrte sie an der Hochschule Ernährungswissenschaften mit Schwerpunkt Gemeinschaftsverpflegung. Von 1990 bis 1994 war sie Sprecherin des Fachbereichs Ökotrophologie und hatte von 1994 bis 1996 das erste Mal das Amt der Vizepräsidentin inne. Ihre zweite Amtszeit im Präsidium der HAW Hamburg dauerte von 2001 bis 2007.

Bei der DGE ist sie seit 2005 Mitglied im Präsidium und Verwaltungsrat und hatte seit 2013 das Amt der Vizepräsidentin inne. Von 2010 bis 2016 war sie Sprecherin der DGE-Fachgruppe "Gemeinschaftsverpflegung“. Die Mitglieder des wissenschaftlich unabhängigen Präsidiums der DGE sind Persönlichkeiten, die die Ernährungswissenschaft der Bundesrepublik Deutschland repräsentieren. Alle gewählten Vertreter sind ehrenamtlich für die DGE tätig.

Prof. Ulrike Arens-Azevedo war darüber hinaus Leiterin der Bundesweiten Studie zur Schulverpflegung. Über ihr Forschungsprojekt, das 2015 abschloss, resümierte sie: „Wir konnten die Ökotrophologie (Ernährungswissenschaft) mit dem Schwerpunkt Gemeinschaftsverpflegung durch entsprechende große Forschungsprojekte und verschiedene Geldgeber vorantreiben. Es macht stolz, wenn man die HAW Hamburg mit ihren Studien in Drucksachen der Bundesrepublik Deutschland zum Thema Ernährung und Gesundheit liest! Die gesundheitsfördernde Verpflegung hat sich stark verbreitet und an Bedeutung gewonnen, denkt man nur an die unterschiedlichen Lebenswelten wie Kitas, die Ganztagsschulen, die Mensen, Betriebe, Senioreneinrichtungen oder Kliniken. Überall sind die Anforderungen gestiegen, um Genuss und Gesundheitsförderung in Einklang zu bringen.  Wir müssen unser Bewusstsein für die Bedeutung von Ernährung ändern und bereit sein, mehr Geld für gutes Essen ausgeben. Auch das muss aus der Theorie in die Praxis hineingetragen werden - ein langer und steiniger Weg!“ (Autoren: DGE, Heitmann, Jeorgakopulos)

Interview mit Prof. Ulrike Arens-Azevêdo

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