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Auftaktveranstaltung mit Akteuren an der HAW Hamburg, Foto: ESSSR

Europäische Nachhaltigkeitsforschung wird von der HAW Hamburg aus geleitet

30.01.2019
Vom 17. bis 18. Januar 2019 trafen sich erstmals die Gründungsmitglieder der „European School for Sustainability Science and Research“ an der HAW Hamburg zur konstituierenden Sitzung. Der Schwerpunkt des Treffens: die Entwicklung eines gemeinsamen Arbeitsplans bis 2020.

Die European School for Sustainability Science and Research mit dem Kürzel „ESSSR“ wurde auf Initiative des Forschungs- und Transferzentrums für Nachhaltigkeit und Klimafolgenmanagement 2018 ins Leben gerufen und von der HAW Hamburg aus geleitet. Ebenfalls werden die Forschungsprojekte von hieraus gesteuert. Die hochkarätigen Expertinnen und Experten aus Natur-, Lebens- und Sozialwissenschaftler/innen kamen aus ganz Europa. Nach der Begrüßung durch den Vize-Präsidenten für Forschung, Transfer und Internationales, Prof. Dr.-Ing. Thomas Netzel, diskutierten die Wissenschaftler/innen die Perspektive auf eine europäische Nachhaltigkeitsforschung. Einig war man sich darin, dass die Ausbildung von Doktoranden und Master-Studierenden einen zentralen Schwerpunkt bildet.

Entwicklung eines PhD- und Master-Programmes

Prof. Liz Price von der Manchester Metropolitan University, UK, stellte das ESSSR-PhD Programm vor. Das Programm bietet bereits in der Wissenschaft tätigen Nachhaltigkeitsforscher/innen die Möglichkeit, über den PhD by Publication Track der MMU einen PhD zu erlangen. Das Modell der ESSSR sieht vor, dass die Betreuung sowohl durch eine Wissenschaftlerin der MMU als auch durch ein weiteres Mitglied der ESSSR gewährleistet wird.

Für den Bereich der Master-Ausbildung stellte Dr. Mark Misfud von der University of Malta die Pläne für einen gemeinsamen Masterstudiengang „Implementation of Sustainable Development Goals in Europe“ vor. Das Masterprogramm soll zunächst in der Fernlehre über digitale Lehrformate angeboten werden und durch Summer Schools komplementiert werden. Zu den Lehrenden, Entwicklerinnen und Betreuerinnen des Programms gehören, unter der Federführung von der University of Malta, ebenfalls verschiedene Mitglieder der ESSSR.

Gemeinsame EU-Forschung

Am zweiten Tag standen die wissenschaftlichen Aktivitäten der ESSSR im Mittelpunkt. Ein wesentlicher Bestandteil ist die gemeinsame Antragstellung von Forschungsprojekten im europäischen Rahmen. Die HAW Hamburg koordiniert derzeit vier „Horizon2020 Projekte“ mit europäischen Partner/innen. Diese Aktivitäten sollen im Kontext der ESSSR weitergeführt und intensiviert werden.

Wie erreicht ESSSR die Öffentlichkeit?

Dr. Paula Castro von der University of Coimbra ist bei ESSSR für den PR-Bereich verantwortlich und stellte die Frage, welche Öffentlichkeit die ESSSR zu adressieren hat. Die Mitglieder einigten sich auf verschiedene Themen für Special Issues in hochrangigen Journals. Darüber hinaus sollen Buchreihen und Zeitschriftenreihen mit den Ergebnissen der ESSSR entstehen. Aber auch offene Formate der Wissenschaftskommunikation wurden diskutiert, die den Transfer von Wissen in die Gesellschaft sicherstellen. Dazu gehörten Science Cafés, öffentliche Veranstaltungen oder Policy Paper. Ein besonderes Augenmerk wird auf freie Verfügbarkeit von wissenschaftlichen Informationen gelegt. Open Science ist eine wichtige Maßgabe für die ESSSR. (Autorinnen: Anne Marie Hoffmann/Katharina Jeorgakopulos)

Weitere Informationen

ESSSR(@)ls.haw-hamburg.de
www.haw-hamburg.de/ftz-nk/esssr
http://bit.ly/esssr (Interview mit den Akteuren an der HAW Hamburg)

Kontakte:

Prof. Dr. Dr. Walter Leal / Dr. Anne Marie Hoffmann / Dr. Claudia Schultz
Fakultät Life Sciences
Forschungs- & Transferzentrum für Nachhaltigkeit und Klimafolgenmanagement (FTZ-NK)
Tel. +49.40.428 75-6331
ESSSR((@))ls.haw-hamburg.de

Dr. Anne Marie Hoffmann
Deputy Head/ Environmental Governance and Sustainability
Tel. +49.40.428 75-6331
annemarie.hoffmann((@))haw-hamburg.de

Presse und Kommunikation

news(@)haw-hamburg.de

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