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Foto: Paula Markert

MINT-Fächer: Wissenschaftsrat begutachtet HAW Hamburg positiv

27.01.2016
Der Wissenschaftsrat hat die Fachgebiete Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technikwissenschaften (MINT) an Hamburger Hochschulen begutachtet. Das Ergebnis fällt für die HAW Hamburg positiv aus – in Lehre wie in praxisnaher Forschung.

Die HAW Hamburg behauptet im MINT-Bereich ihre Stellung in Hamburg als Impulsgeberin für die Lehre und praxisnahe Forschung: In seinem aktuellen Gutachten „Empfehlungen zur Weiterentwicklung der MINT-Bereiche an den Hochschulen des Landes Hamburg“ bewertet der Wissenschaftsrat die Leistungen der HAW Hamburg als positiv. Auch die Universität Hamburg (UHH), die Technische Universität Hamburg (TUHH) sowie die HafenCity Universität (HCU) hat der Wissenschaftsrat begutachtet.

Das Gutachten in Auftrag gegeben hatte das Land Hamburg vor dem Hintergrund der bis 2020 gültigen Hochschulvereinbarungen. An Norddeutschlands größter praxisorientierter Hochschule betont der Wissenschaftsrat die sehr erfolgreiche, an Berufspraxis orientierte Lehre, die innovativen Lehrkonzepte sowie „ein überzeugendes Konzept zur Qualitätssicherung der Lehre und der Studienbedingungen“. Ferner betont das Gremium die Forschungsqualität in ausgewiesenen Bereichen mit starkem Anwendungsbezug und geht unter anderem auf erste Erfolge in der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses ein. Positiv bewertet wird auch die enge Zusammenarbeit der HAW Hamburg mit nahezu allen Wirtschaftsclustern in Hamburg.

„Das Gutachten des Wissenschaftsrats bestätigt unsere sehr guten Leistungen im MINT-Bereich in der Metropolregion Hamburg und darüber hinaus“, sagte der geschäftsführende Präsident der HAW Hamburg, Prof. Dr. Claus-Dieter Wacker. Nun gelte es, an der weiteren Profilierung der HAW Hamburg gemeinsam und entschlossen weiterzuarbeiten.

Der Wissenschaftsrat hebt auch die fakultätsübergreifenden „Competence Center“ an der HAW Hamburg hervor, von denen zwei einen MINT-Bezug aufweisen: „Erneuerbare Energien und Energieeffizienz (CC4E)“ sowie „Neues Fliegen (CCNF)“. Ihre Leistungen sowohl in der Lehre als auch in der anwendungsbezogenen Forschung seien zu betonen, heißt es in dem Gutachten: Sie können „als Nukleus für weitere praxisrelevante Forschungsprojekte dienen“.

Hochschulübergreifend empfiehlt das Gremium, einen MINT-Forschungsrat einzurichten, um für Hamburg eine gemeinsame Forschungsstrategie zu entwerfen und Vernetzungspotenziale noch besser zu nutzen. Bezogen auf die Übernahme der BAföG-Finanzierung durch den Bund, die dadurch frei gewordenen Mittel von 30 Millionen Euro jährlich und die Entscheidung des Senats der Freien und Hansestadt Hamburg, diese Mittel nicht in den Hochschulsektor zu investieren, heißt es in dem Gutachten: „Die Zuwendungen des Landes entsprechen (…) nicht den Empfehlungen des Wissenschaftsrats“, um die Grundfinanzierung verlässlich zu erhöhen.   

Zum Gutachten:  
www.wissenschaftsrat.de/download/archiv/5085-16.pdf

KONTAKT:
Matthias Echterhagen
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