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Die UAS7-Mitgliederversammlung mit dem Gastgeber Prof. Dr. Claus-Dieter Wacker (zweiter von links) und dem Vorstandsvorsitzenden der UAS7, Prof. Dr. Andreas Zaby (dritter von rechts); Fotos: Ina Nachtweh

UAS7-Präsidien fordern die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses

26.10.2016
Zu ihrer traditionellen Herbsttagung haben sich am Freitag, den 21. Oktober, die Präsidentinnen und Präsidenten der UAS7-Mitgliedshochschulen an der HAW Hamburg am Kunst- und Mediencampus getroffen. Im UAS7-Verbund sind die sieben großen forschungsorientierten "Universities of Applied Sciences" zusammengeschlossen. Bei dem Treffen ging es unter anderem darum, wie sich die Attraktivität von HAW/FH-Professuren steigern lässt.

Auf dem Programm UAS7 standen die Innovative Hochschule, der Bereich Akademische Weiterbildung sowie die Aktivitäten der verschiedenen UAS7-Arbeitsgruppen und die Rolle der UAS7 in Brasilien und in den USA. Zentrales Thema war außerdem die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses an Fachhochschulen. Hierzu hat am Wochenende auch der Wissenschaftsrat eine Empfehlung abgeben. Das Sachverständigengremium spricht sich dafür aus, die Attraktivität der HAW/FH-Professur zu stärken und den traditionellen Zugangsweg durch neue Qualifizierungsmodelle zu ergänzen.

"Wir begrüßen den Vorstoß des Wissenschaftsrats ausdrücklich", sagt Prof. Dr. Claus-Dieter Wacker, Präsident der HAW Hamburg und Gastgeber des diesjährigen UAS7-Treffens. Das heute in Berlin vorgestellte Gutachten des Wissenschaftsrates zeige, dass der traditionelle Karriereweg zur Professur an die Hochschulen für angewandte Wissenschaften bzw. Fachhochschulen noch immer nicht hinreichend bekannt ist – und das, obwohl über 40 Prozent der Professuren in Deutschland, HAW/FH-Professuren sind. Mangel bestehe insbesondere in den Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften sowie in einigen sich neu akademisierenden Berufsfeldern wie zum Beispiel den Pflegewissenschaften.

"Hier müssen der Bund und die Bundesländer zusätzliche Mittel für die Personalentwicklung an Hochschulen für angewandte Wissenschaften bzw. Fachhochschulen bereitstellen", sagt Wacker. Diese Forderung unterstützt nicht nur der Wissenschaftsrat, sondern auch die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und die Hochschulallianz für den Mittelstand (HAfM). Zusammen mit der HAfM hat die UAS7 heute eine gemeinsame Erklärung zu den Empfehlungen des Wissenschaftsrates herausgegeben.

UAS7 e. V. ist der Zusammenschluss von sieben großen forschungsorientierten deutschen Fachhochschulen mit starker internationaler Ausrichtung. Nach dem Grundsatz „Gemeinsam sind wir stärker“ bilden die Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin, die Hochschule Bremen, die Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, die Technische Hochschule Köln, die Hochschule München, die FH Münster und die Hochschule Osnabrück seit der Gründung eines gemeinsamen Verbindungsbüros in New York im Jahr 2005 eine strategische Allianz und arbeiten in ausgewählten Bereichen zusammen. Durch die Exzellenz der sieben Hochschulen in den verschiedensten Bereichen, entwickeln sich die Hochschulen miteinander und aneinander weiter und sind somit gleichermaßen eine Qualitätsgemeinschaft und ein Benchmarking-Club.

Weitere Informationen:
Gemeinsame Erklärung der von UAS7 und Hochschulallianz für den Mittelstand zu den Empfehlungen für strukturelle Reformen bei der Personalgewinnung und -entwicklung

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