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Jetzt als Podcast: HOOU #AfterwOERk vom November 2018

26.10.2018

Die Grenzen der Offenheit: Wie man polarisierende Themen als OER publizieren kann

Jede*r, der schon sich schon einmal Gedanken über das Publizieren von Material als OER gemacht, hat sich auch schon die Frage gestellt, was damit wohl in der weiten Welt des WWW dann passiert. Denn je nach Lizenz haben die Nutzer*innen mindestens die Möglichkeit, das Material zu nutzen oder weiterzuverbreiten -  oder es zu verändern und wieder zu publizieren, ggf. sogar ohne die Nennung der Autorin bzw. des Autors.

Mit zunehmender Erfahrung beim OER-Veröffentlichen geht oft die Feststellung einher, dass sich Befürchtungen hinsichtlich eines irgendwie gearteten ‚Missbrauchs‘ der eigenen OER in den seltensten Fällen bewahrheiten. Eine Frage bleibt allerdings bestehen, und sie ist weniger eine nach der Lizenz, sondern mehr eine inhaltliche: Gibt es Themen, die nicht geeignet sind für die Veröffentlichung als OER? Weil sie zu sensibel sind, oder weil ihre Bearbeitung ein besonderen Rahmen braucht, der durch die Veröffentlichung als OER nicht (mehr) gewährleistet ist? Und: Muss eigentlich alles Lehrmaterial als OER zur Verfügung gestellt werden?

Um diese Fragen ging es bei unserem HOOU #AfterwOERk am Mittwoch, den 21. November 2018. Was es braucht, um aufgeladene Themen wie Intersexualität und Divesität mithilfe von OER zu bearbeiten: Dr. Katinka Schweizer, vom Universitätsklinikum Eppendorf und Isabel Collien - Referentin für Diversity und Intersektionalität an der HAW Hamburg waren bei uns zu Gast und berichteten von ihren Projekten „intersex kontrovers“ bzw. „Gender- und Diversitätsbewusste Mediengesatltung“ und „was ist Gender?“.

Den Podcast zu dieser Veranstaltung finden Sie HIER.

Letzte Änderung: 12.08.15

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