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Informationen für:

Maßnahmen des Projekts BEST-Fit

Titel / Thema des Posters: Verschiedene Maßnahmen des Projekts BEST-Fit, zusammengefasst in einem Poster

Anmerkung: Wir freuen uns sehr, dass die nachfolgend aufgeführten einreichenden Personen ihre verschiedenen Poster-Vorschläge im Sinne der hochschulinternen Vernetzung zu EINEM Poster zusammenfassen; anbei finden Sie jedoch die verschiedenen Abstracts, die eingereicht wurden!

Einreichende Person(en):

  • Cornelia Herzog, Matthias Karl, Maximilian Hefter, Prof. Dr. Christian Motzek
  • Prof. Dr. Volker Bräutigam, Dipl.-Ing. Annika Bieling, Monika Waschik, MBA
  • Claudia Reuer, Prof. Dr. Rebecca Löbmann, Prof. Dr. Christian Bauer, Christina-Maria Wismath und Christian Böpple

 

Institution / Hochschule: Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt

Abstracts:
a) Verbesserung der Qualität der Lehre und des Studiums - Internationalisierung - Digitalisierung - Tutorien

Die internationale Ausrichtung deutscher Hochschulen ist aktueller denn je. Der Dozierenden- und Studierendenaustausch ist Voraussetzung für Spitzenforschung, Innovation und Fachkräftesicherung. Nicht nur die zunehmend heterogene Studierendenschaft, sondern auch steigende Studierendenzahlen sowie der Anschluss an die Industrie 4.0, bedingen die Auseinandersetzung mit der Digitalisierung in der Lehre.

Im Rahmen des BEST-FIT-Projektes (Erhöhung der BESTehensquoten und Kompetenzentwicklung – insbesondere PraxisFITness) gestaltet das Modul CoMa (Coaching and Autonomous Learning Matters) die Hochschulentwicklung in den zukunftsweisenden Bereichen mit.

Durch die Internationalisierungsstrategie der Hochschule werden sowohl für die incoming, als auch für die outgoing students, Sprachkurse angeboten. Ferner wird die Lehrqualität durch Fachübersetzungen im Bereich der Vorlesungsskripte und das Erstellen einer Terminologie- Datenbank erhöht. Dadurch wird eine Verknüpfung der deutsch- und englischsprachigen Studiengänge verbessert.

CoMa unterstützt des Weiteren die Digitalisierungsstrategie der FHWS und betreut und evaluiert die Konzeption und Durchführung unterschiedlicher Prototypen der digitalen Lehre. Die Vernetzung des Moduls mit den Lehrenden erfolgt durch die von CoMa im Bereich der digitalen Lehre durchgeführten Schulungen.

Als Schnittstelle zu den Studierenden werden Tutorien für verschiedene Fakultäten organisiert. Das Angebot richtet sich vor allen Dingen an Studierende im zweiten und dritten Prüfungsversuch sowie als Unterstützung in neugeschaffenen Studiengängen.

 

b) Durch agile, erfahrungsbasierte und interdisziplinäre Lehrdidaktik den Perspektivenwechsel gründungsaffiner Studierender fördern  

Initiativen, innovative Gründungen aus den Hochschulfakultäten zu erhöhen, gibt es konzentriert auf einzelne Fakultäten in bunter Vielfalt. Betriebswirtschaftler berechnen den perfekten Businessplan, Programmiererinnen tüfteln an neuartigen Codes und doch scheitern erfolgversprechende Einzelinitiativen an fehlender Bündelung und Koordination der unterschiedlichen Kompetenzen.

Im Rahmen des BEST-FIT Projektes (Erhöhung der BESTehensquoten und Kompetenzentwicklung, insbesondere PraxisFITness) gestaltet das Modul PIONIER (Praxis – InnovatiON – Inkubator – Entre/IntrapreneuR) den Prozess der intensiven interdisziplinären Vernetzung zwischen den Studierenden, den Fakultäten und Standorten der Hochschule selbst und extern zwischen der Hochschule und dem regionalen, sowie überregionalen Netzwerk.

Als Bestandteil des Third Space vereint PIONIER die eigens konzipierte, für alle Studierenden wählbare Vorlesungsreihe „gründen@fhws“ mit einem fakultätsübergreifenden Laborcluster zum Pretotypenbau. Dabei rundet PIONIER über interne und externe Netzwerke die Gründungsaktivitäten durch Förderantragstellung, sowie Projektbetreuung in der Umsetzungsphase ab.

Die Heterogenität des Gründungsteams schlägt sich nachweislich in einem reichen, fakultätsverbindenden Gründungspotenzial nieder. Durch Evaluierungen zu Semesterbeginn, sowie –ende werden der Kompetenzerwerb, sowie die Kompetenzerweiterung begleitend dokumentiert und die Lehre iterativ angepasst.

Mittels des von PIONIER entwickelten „GRÜNDER:portfolio“ wird die aktive Nutzung des gründungsrelevanten Hochschulangebots für alle Studierenden persönlich dokumentiert und für die weitere Gründungsaktivität mit externen und internen Schnittstellen bereitgestellt. 

 

c) Der Studienmonitor der FHWS: Von der Vernetzung zur Transparenz 

Der Studienmonitor der Hochschule Würzburg-Schweinfurt (FHWS) ist eine Maßnahme im Rahmen des BEST-FIT-Projekts (Qualitätspakt Lehre) zur Erhöhung der Bestehensquoten und der Praxisfitness.

Studierende, Lehrende, Studiengangsverantwortliche und Hochschulleitung sollen Kennzahlen zum Studienerfolg online abrufen können. Die Studierenden erhalten auf diese Weise Informationen über ihre persönliche Leistungsentwicklung, integriert ist zudem ein Frühwarn- und Empfehlungssystem. Die Lehrenden können Informationen über Studierende ihrer Lehrveranstaltungen wie die Anzahl der Prüfungsversuche abrufen und ihre Lehrveranstaltung entsprechend anpassen. Die Studiengangverantwortlichen erhalten Informationen, z.B. über Bestehensquoten oder Creditpointanalysen in ihrem Studiengang, welche sie zur Studiengangsentwicklung verwenden können. Zudem sind Kennzahlen, die für Lehrberichte und Akkreditierungsverfahren relevant sind, im Studienmonitor enthalten.

Für die Hochschulleitung bietet der Studienmonitor Informationen zu allen Fakultäten und Potenzial zur hochschulweiten Qualitätsentwicklung. Zu diesem Zweck wird ein Datawarehouse an der FHWS aufgebaut, das Kennzahlen aus verschiedenen Datenquellen miteinander vernetzt. So setzt der Studienmonitor z.B. Kennzahlen aus dem Prüfungsamt und Ergebnisse aus Befragungen zueinander in Beziehung.

Die Kennzahlen werden für die Zielgruppen unterschiedlich aufbereitet und bedarfsgerecht visualisiert. Somit kann durch eine einheitliche Datenbasis und Vernetzung verschiedener Kennzahlen, Transparenz für die unterschiedlichen Zielgruppen des Studienmonitors geschaffen werden.

Letzte Änderung: 24.08.18

An die Redaktion

 

Lehre lotsen. Dialogorientierte Qualitätsentwicklung in Lehre und Studium.

lehrelotsen(@)haw-hamburg.de

Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unter dem Förderkennzeichen 01PL16046 gefördert. Die Verantwortung liegt beim Autor.