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Transdiziplinäre Lehre für die Fachsprachenlinguistik

Titel / Thema des Posters: Transdiziplinäre Lehre für die Fachsprachenlinguistik

Einreichende Person(en): Dr. des. Kristina Pelikan

Institution / Hochschule: Technische Universität Berlin; Schweizerisches Tropen- und Public-Health-Institut, Basel

Abstract: Die Linguistik verfügt über verschiedene Methoden, um konkrete Probleme rund um fachkommunikative Kommunikationssituationen anzugehen und zu lösen. Durch oft zu praxisferne Lehre sind diese Methoden und ihr Nutzen einerseits den Praxisvertretern meist unbekannt, andererseits sind sich nicht alle Linguisten der praktischen Anwendungsmöglichkeiten ihrer Methoden bewusst. Vielen Linguisten fehlt somit der Zugang zu Problemen, die sie lösen könnten.

Am Beispiel des Teilbereichs Fachsprachenlinguistik soll gezeigt werden, wie durch transdisziplinäre Lehre die oft mangelhafte Akzeptanz des Fachs in der Praxis gesteigert werden kann, was zu besseren Berufschancen der Absolventen führt: Studierende und Praxisvertreter gehen verschiedene fachkommunikative Fragestellungen aus der Praxis gemeinsam an. Hierzu schlüpfen sowohl Studierende, als auch involvierte Praxisvertreter während der gemeinsamen Lernsituation in verschiedene Rollen: Studierende werden in verschiedenen Situationen auch zu Experten, von denen die Praxisvertreter lernen.

Zwar mag transdisziplinäre in anderen Fachbereichen nicht mehr neu sein, in der Fachsprachenlinguistik gehören problem- und kompetenzorientiertes Lernen bisher leider nicht zum Alltag und müssen neu eingeführt werden. Der erste Schritt ist getan – transdisziplinäre Lehre kam bei den Studierenden der Fachsprachenlinguistik sehr gut an, so dass momentan an einem Ausbau dieses Lehransatzes gearbeitet wird.

 

 

Letzte Änderung: 08.08.18

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