Deutscher Studienpreis: Auszeichnung für Umweltforschung

Die Körber-Stiftung hat die diesjährigen Preisträger*innen des Deutschen Studienpreises bekannt gegeben: In der Kategorie Geistes- und Kulturwissenschaften erhält Dr. Kim Teppe den ersten Preis in Höhe von 25.000 Euro. Sie hat im Rahmen des Projektes-PharmCycle an der HAW Hamburg geforscht und gearbeitet. Ihr Thema: Arzneimittelrückstände und Umweltrecht. Bei ihrer Promotion an der Universität Hamburg wurde Kim Teppe u.a. von Carolin Floeter, Professorin für Biologie, Umweltrisikobewertung und Umweltrecht an der HAW Hamburg, betreut.  Herzliche Glückwünsche!

Mensch und Tier scheiden bis zu 90 Prozent von konsumierten Arzneimitteln wieder aus. Wie diese Arzneimittelrückstände in der Umwelt wirken, ist weder der Öffentlichkeit noch den Behörden hinreichend bekannt – die Hersteller berufen sich auf Geschäfts- und Betriebs-geheimnisse. In ihrer rechtswissenschaftlichen Dissertation zeigt Kim Teppe (geb. Oelkers), dass so ein effektiver Umweltschutz verhindert wird. Das Informationsdefizit verstößt sogar gegen internationales und europäisches Umweltrecht, so Teppe, die an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften und der Universität Hamburg promoviert hat. Sie fordert Regelungen, wie sie zum Beispiel für Pflanzenschutzmittel gelten. Pressemitteilung der Körberstiftung

Fokusfinderpreis: Abschlussarbeit zu Solar-Technologie ausgezeichnet

Für Konzeption und Entwicklung eines Verfahrens zur Segmentierung von Defekten in Solarzellen wurde Mojib Joya mit dem Fokusfinderpreis für die beste Abschlussarbeit in der Kategorie „Industrielle Bildverarbeitung“ ausgezeichnet. Seine Bachelorarbeit ist ein „Proof of Concept“ für ein Verfahren zur Bildsegmentierung für die Solarzellinspektion. Innovativ ist, dass hier ein neuronales Netzwerk trainiert wird das Fehler derselben Art auch in Daten mit anderen Grundvoraussetzungen finden und segmentieren kann. Die Bachelorarbeit erstellte er in Zusammenarbeit mit der Firma MBJ Solutions an der HAW Hamburg. Betreut wurde er dabei von Dr. Dieter Lorenz (MBJ) und Professor Dr. Jörg Dahlkemper (HAW Hamburg). Herzlichen Glückwunsch!

Der Folkusfinderpreis der Innitiative Bildverabeitung e.V der FH Westküste wird jedes Jahr für die besten Dissertationen und Studienabschlussarbeiten in der Bildverarbeitung in den Ländern Schleswig-Holstein und Hamburg in drei Kategorien vergeben.

Hamburg Innoavtion Awards: Team WeDart unter Top-3 in der Kategorie „Idee“

Beim Hamburg Innovation Summit (HHIS) wurden Anfang Juni herausragende Hamburger Startup-Newcomer*innen mit dem „Hamburg Innovation Award“ ausgezeichnet. Preisverleihung und Glückwünsche haben mit viel Beifall für die Top-Teams Hamburgs Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank und Wirtschaftssenator Michael Westhagemann übernommen.

Aus dem Umfeld der HAW Hamburg konnte beim zweijährlich vergeben Innovations-Preis das Team WeDart überzeugen. WeDart wurde auf der Bühne als eines von drei Teams in der Kategorie „Idee“ besonders gewürdigt. Das Team entwickelt und realisiert einen Steel-Darts-Trainer, der mit seiner ausgefeilter Technologie Darts-Profis und auch Darts-Amateuren zu besserem Training und erfolgreicheren Ergebnissen verhelfen kann. Gewonnen hat die Kategorie das Startup DePla. Herzliche Glückwünsche! https://hamburg-innovation-summit.de/hhia/

Feministischer Kunstpreis 2022

Das „IKOB – Museum für Zeitgenössische Kunst“ in Belgien verleiht alle drei Jahre einen Kunstpreis mit einem explizit feministischen Schwerpunkt. Céline Vahsen, die u.a. an der HAW Hamburg studiert hat, bekommt in diesem Jahr den dritten Platz der Auszeichnung. Ausgangspunkt ihrer Arbeit sind Stoffe als Medium und deren kulturelles Erbe. Mit einer zeitgenössischen Herangehensweise erforscht sie Techniken, die in traditioneller Textilproduktion verankert sind. Den ersten Platz belegt Marnie Slater. Eine Künstlerin aus Neuseeland, der zweite Platz ging an Jieun Lim, eine Künstlerin aus Korea. Wir gratulieren! Die Ausstellung läuft noch bis Ende September. Mehr

Lion-Feuchtwanger-Stipendium für Illustratorin Whitney Bursch

Das Lion-Feuchtwanger-Stipendium 2022 geht an Whitney Bursch. In ihren meist autobiografischen Arbeiten beschäftigt sie sich mit Liebe, Sex, Einsamkeit und Gefühlen des Nicht-Dazu-Gehörens. Das Stipendium wird von der Stiftung Kommunikationsaufbau anlässlich des 60. Todestags Feuchtwangers und des Erscheinens der Tagebücher bei Aufbau seit 2018 vergeben und geht an junge Autor:innen, die bislang nicht in einem Verlag veröffentlicht haben. Die Stipendiatin bzw. der Stipendiat werden vier Wochen lang als Writer in Residence am OMI International Art Center New York leben und am dortigen Künstlerprogramm teilnehmen.

Einen guten Einblick zu ihren Methoden, Herangehensweisen und Themen in ihrer Arbeit liefert die Künstlerin im Interview mit Deutschlandfunk Kultur. Der Beitrag aus 2020 ist hier  abrufbar: 

MK&G-Förderprogramm 'Fonds für Junges Design' zeigt Arbeiten von Lea Sievertsen

Die Berliner Grafikdesignerin Lea Sievertsen (* 1990) ist die dritte Residentin im von der Stiftung Hamburger Kunstsammlungen (SHK) initiierten Förderprogramm Fonds für Junges Design am Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MK&G). Ihre Abschlussarbeit wird vom 5. Mai bis 19. Juni 2022 im MK&G präsentiert und umfasst eine Bilderwand, ein Video und originale Sammlungsobjekte.

Während ihrer Residenz von Oktober 2021 bis April 2022 setzt sich Lea Sievertsen mit der Repräsentation weiblicher Positionen in der Kunst- und Designgeschichte auseinander. Dabei geht sie der Frage nach, welche Bedingungen, Räume und Möglichkeiten es braucht, um kreativ arbeiten können.  Inspiriert von Virginia Wolfs Essay „A Room of One's Own“ befragt sie ihre eigene Arbeitssituation und taucht mit dieser Fragestellung in die Sammlung des MK&G ein. Was erzählen Grafik, Fotografie und ausgewählte Designobjekte wie ein Schreibtisch darüber? Welche Verbindung gibt es zwischen historischen Frauendarstellungen und aktuellen Arbeitsbedingungen? Welche Leerstellen werden in der Sammlung sichtbar, welche Bilder und Objekte finden sich nicht?

Mit dem von der Stiftung Hamburger Kunstsammlungen 2020 ins Leben gerufenen Fonds für Junges Design erhalten Nachwuchstalente aus gestalterischen Disziplinen wie Produkt-, Mode- und Grafikdesign sowie Fotografie die Möglichkeit, sich mit der Sammlung des MK&G auseinanderzusetzen.  Lea Sievertsen arbeitet in Berlin und u.a. als Lehrbeauftragte an der HAW Hamburg. 2020 schloss sie mit dem Master an der Hochschule für bildende Künste Hamburg (HFBK) bei Prof. Ingo Offermanns ab. Zuvor studierte sie Kommunikationsdesign an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle und der HAW Hamburg.

AUSSTELLUNG: Fonds für Junges Design präsentiert Lea Sievertsen
5. Mai bis 19. Juni 2022 / Eröffnung: 4. Mai 2022, 19 Uhr

Arbeiter-Samariter-Bund Hamburg beruft Professorin Anja Behrens-Potratz in Aufsichtsrat

Der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) Hamburg begrüßt Prof. Dr. Anja Behrens-Potratz als neues Mitglied im Aufsichtsrat der ASB Sozialeinrichtungen (Hamburg) GmbH. Sie folgt auf Ortwin Runde, Erster Bürgermeister a.D., der nach dreizehn Jahren sein Amt als stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender aus persönlichen Gründen niederlegt hat.

Anja Behrens-Potratz ist Professorin für BWL und Management im Gesundheitswesen an der Fakultät Wirtschaft und Soziales der HAW Hamburg. Sie leitet den Studiengang MBA Sozial- und Gesundheitsmanagement sowie das Forschungs- und Transferzentrum Kooperatives Prozessmanagement (KoPM-Zentrum). Die frühere Strategie- und Managementberaterin engagiert sich in Projekten mit Unternehmen und anderen Partnern des Gesundheitswesens sowie als Mitglied des Vorstands der Gesundheitswirtschaft Hamburg e.V.

Sachbuchpreis für Illustartorin Katharina Vlcek

Die Illustatorn Katharina Vlcek ist mit ihrem Buch „Amazonien – Entdecke die Wunder des Regenwaldes“ im Haupt Verlag als EMYS-Sachbuchpreisträgerin prämiert worden. Herzliche Glückwünsche!

Der südamerikanische Regenwald ist der artenreichste Lebensraum der Welt. Das Sachbuch von Katharina Vlcek bringt die Flora und Fauna des Urwaldes näher, erläutert Kreisläufe, naturphänomene und ihre Zusammenhänge, und erzählt u.a. auch von indigenen Völkern und der brasilianischen Dschungelmetropole Manaus. Neben den großformatigen Illustrationen gibt das Buch auch Impulse zum Umwelt- und Artenschutz. Katharina Vlcek studierte Illustration an der HAW Hamburg und arbeitet als freischaffende Illustratorin und Autorin. Für ihr aktuelles Buchprojekt «Amazonien» reiste sie nach Südamerika und skizzierte, notierte, fotografierte die Vielfalt des Regenwaldes.

Katharina Vlcek (Autorin): Amazonien – Entdecke die Wunder des Regenwaldes, Haupt Verlag, 2021, ISBN 978-3-2580-8226-4, 20 €, ab 9 Jahre

„VFSG Awards“ - Absolventinnen machen Open-Air-Events sicherer

Die Preisträgerinnen des „VFSG  Student Awards“ des Vereins zur Förderung der Sicherheit von Großveranstaltungen (VFSG) stehen fest. Gewonnen haben Katarina Chmielewski und Teresa Hähn. Wir gratulieren herzlich! Für ihre Abschlussarbeit wurde Katarina Chmielewski (HAW Hamburg, Studiengang „Gefahrenabwehr“) in der Kategorie Bachelor ausgezeichnet. Ihr Thema: „Entwicklung möglicher Strategieansätze bei einem Massenanfall von Verletzten (MANV) durch biologische Erreger auf Großveranstaltungen am Beispiel des Wacken Open Air“.

HAW Hamburg ist familiengerechte Hochschule

Im Dezember 2021 wurde die HAW Hamburg zum sechsten Mal in Folge als familiengerechte Hochschule zertifiziert. Damit wird die langjährige und nachhaltige Gestaltung familiengerechter Arbeits- und Studienbedingungen bestätigt.  Vereinbarkeit von Familie und Beruf oder Studium klingt zunächst gut – doch ob das Versprechen wirklich Substanz hat, zeigt sich erst bei genauerer Betrachtung. Für das Zertifikat „audit familiengerechte hochschule“ muss sich die HAW Hamburg daher regelmäßig auf den Prüfstand stellen lassen. Mehr

Baustein zur Energiewende: Wie Windparks effizienter werden

Inga Reinwardt ist Expertin für Windräder und Windenergie. An der HAW Hamburg erforscht sie, wie Anlagen in Windparks noch effizienter betrieben werden können. Sie interessiert sich dabei besonders für die Nachlaufeffekte. Diese entstehen, weil sich in Windparks bei den dicht zusammenstehenden Anlagen die tatsächlich nutzbare Windkraft mindert. Die Anlagen sorgen wechselseitig für Windschatten-Effekte.

Für eine bessere Projektierung und die Weiterentwicklung der Windkraft benötigt man daher möglichst genaue Vorhersagemodelle dieser Nachlaufeffekte. Und dabei sind nicht nur die Tragsäulen der Windkraftanlagen, sondern insbesondere auch die sich dynamisch drehenden Rotoren für die Windausbeute relevant. Mit ihrer nun im Dezember 2021 abgeschlossenen Promotion hat die Wissenschaftlerin diese Aspekte im Schwerpunkt untersucht und in ihren Berechnungen für verfeinerte Simulationen nutzbar gemacht. Damit leistet sie mit ihrer Forschung einen Beitrag zum Gelingen der Energiewende. Herziche Glückwünsche zur erfolgreichen Promotion! Mehr

Stephanie Holdt wird CFO der Voith Group

Die Voith Group hat kürzlich den Wechsel in der Geschäftsführung bekannt gegeben. Stephanie Holdt wird künftig Mitglied der Konzerngeschäftsführung und folgt auf Egon Krätschmer als Chief Financial Officer (CFO) der Voith Group. Der Wechsel tritt im Frühjahr 2022 in Kraft. Voith ist ein Industriegüterunternehmen (Papierindustrie, Wasserkraft, Antriebssysteme, u.a) und weltweit tätig. Gegründet 1867, erzielt der Konzern heute mit rund 20.000 Mitarbeitern 4,3 Milliarden Euro Umsatz.

Stephanie Holdt verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung im Finanz- und Rechnungswesen. Sie wechselte 2019 von der Knauf-Gruppe zu USG, einem US-amerikanischen Baustoffhersteller, wo sie als Vice President Corporate Controlling tätig war. Vor ihrer Tätigkeit bei Knauf hatte Holdt mehrere Führungspositionen in der Automobilindustrie in den USA und Deutschland inne, unter anderem bei der BMW Group. Holdt Holdt hält einen Bachelor-Abschluss in International Finance und einen Master-Abschluss in Wirtschaftswissenschaften.

 

DESY beruft erstmals Frau ins Direktorium

Die Physikerin Beate Heinemann wird Direktorin des Forschungsbereichs Hochenergiephysik am Deutsche Elektronen-Synchrotron DESY. Beate Heinemann ist die erste Frau im Direktorium seit der Gründung des Desy vor 62 Jahren im Jahr 1959. Heinemann ist geborene Hamburgerin, und sogar in der Nähe des DESY im Hamburger Westen aufgewachsen. Herzliche Glückwünsche! Das DESY und die HAW Hamburg hatten erst vor einigen Wochen eine neue strategische Kooperation vereinbart. Auch bereits jetzt arbeiten beide bereits seit vielen Jahren in Studium und Lehre, Forschung und Entwicklung sowie Innovation und Technologietransfer erfolgreich zusammen.

Lessing-Stipendium für Comic-Zeichnerin Birgit Weyhe

Der mit 10.000 Euro dotierte Lessing-Preis der Freien und Hansestadt Hamburg geht 2021 an Uwe Timm, den in Hamburg geborenen Autor von „Morenga“, „Rot“, „Am Beispiel meines Bruders“ und „Ikarien“. Mit dem Stipendium des Lessing-Preises wird die Comic-Zeichnerin und Dozentin Birgit Weyhe ausgezeichnet, die Autorin der viel beachteten Graphic Novels „Lebenslinien“ und „Madgermanes“.

In der Begründung für das Lessing-Stipendium schreibt das Preisrichterkollegium: „Birgit Weyhes Bildgeschichten haben eine starke narrative Kraft, sie gehört zu den Impulsgebern einer neuen Generation von selbstbewussten Zeichnerinnen, die auf die eindrückliche Kombination von Text und Bild setzen. In ihren Comics und Graphic Novels setzt sie sich visuell und auf der Textebene mit dem Thema Erinnerung auseinander. ,Im Himmel ist Jahrmarkt‘ eröffnet anhand der Geschichte ihrer Großeltern ein Panorama der Verirrungen und Versehrtheiten einer Familie im 20. Jahrhundert. ,Madgermanes‘ ist eine gezeichnete Dokumentation über die Vertragsarbeiter aus Mosambik, die ins sozialistische Bruderland DDR kamen.“

Birgit Weyhe wurde 1969 in München geboren. Sie verbrachte ihre Kindheit und Jugend in Uganda und Kenia und kehrte nach dem Abitur nach Europa zurück. Sie schloss 1997 ihr Studium der Germanistik und Geschichte ab, wandte sich der Kunst zu und studierte Illustration an der HAW Hamburg. Für ihren 2016 erschienenen Comic ,Madgermanes‘ erhielt sie den Comicbuchpreis der Berthold Leibinger Stiftung und den Max-und-Moritz-Preis des Internationalen Comicsalons Erlangen. 2022 erscheint im avant-verlag ihr neuer Comic „Rude Girl“, der sich mit kultureller Aneignung auseinandersetzt.

Augsburger Wissenschafts­preis für Lehrende der HAW Hamburg

Die Preisträgerinnen des Augsburger Wissenschaftspreises für interkulturelle Studien 2021 sind im November bekannt geworden. Ein einmalig vergebener "Sonderpreis Kultur" wurde dort an Dr. Nora Haakh verliehen, die Lehrbeauftragte der HAW Hamburg ist und an der FU Berlin ihre prämierte Dissertation abgeschlossen hat. Der Hauptpreis wurde Dr. Laura Otto (Universität Bremen) für ihre Dissertation über junge Geflüchtete verliehen. Jennifer Adolé Akue-Dovi (Universität Hamburg) erhält den Förderpreis für ihre Masterarbeit zu rassistischen Stereotypen in Kindermedien. Herzliche Glückwünsche den Preisträgerinnen!

Sonderpreis für den Kulturbereich: Erst- und einmalig vergab die Jury in diesem Jahr einen Sonderpreis, der in diesen schweren Zeiten die Kultur fördern soll. Besonders gewürdigt wird die ausgezeichnete Dissertation „Majnun und Layla in der Contact Zone: Übertragungen aus dem Arabischen ins Deutsche im zeitgenössischen Theater“ von Nora Haakh an der Freien Universität Berlin. Sie schlägt mit ihrer Promotion eine Brücke zwischen Islam- und Theaterwissenschaft, sucht nach Strategien der Übersetzung und Verständigung zwischen gesellschaftlichen Bereichen, Disziplinen, Sprachen und Horizonten.

Nora Haakh ist Kulturwissenschaftlerin, Theatermacherin, Visual Performerin, und Dozentin. Sie arbeitet als freischaffende Dramaturgin mit zahlreichen translokalen Künstlerinnen und Künstlern an Konzept- und Textentwicklungen. Parallel dazu promovierte sie als Teil eines Exzellenz-Clusters an der Freien Universität Berlin. Ihre erste Monographie auf Grundlage ihrer Magisterarbeit wird aktuell für die Publikation vorbereitet. Seit 2020 hat sie einen Lehrauftrag für Theorie/Dramaturgie an der HAW Hamburg. Mehr

Flugzeug­bauer gewinnt "Ozeanflieger Hermann Köhl"- Preis

Den Nachwuchspreis des Förderkreises Ozeanflieger Hermann Köhl e.V. hat Moritz Herberhold (HAW Hamburg) gewonnen. Er erhielt Ende November die Auszeichnung für seine Bachelorarbeit bei der „Young Aerospace Talents Night“ der Deutschen Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt (DGLR).  Mit seiner Bachelorarbeit entwickelte, implementierte und testete Moritz Herberhold eine auf der Finite-Elemente-Methode (FEM) aufbauende Methode zur Bestimmung der Belastung von Flugzeugen, aus der sich dann die Dimensionierung der Flugzeugstruktur ergibt. Die neue Methode wertet die Belastungen detaillierter aus und bietet weitreichendere Visualisierungs- und Interpretationsmöglichkeiten als die klassische Schnittlastmethode. Der Hermann Köhl Preis ist mit 1500 EUR dotiert. Dem Flugpionier gelang 1928 der erste Ost-West-Überflug des Nord-Atlantiks. Mehr

Hervorragende Abschlussarbeiten: Stiftung zeichnte europäische Talente aus

Die CLAAS Stiftung vergab im Oktober 2021 Auszeichnungen für hervorragende Abschlussarbeiten aus den Fachbereichen Agrar- und Ingenieurswissenschaften.  In der Kategorie „Innovation“ wurden jetzt die Arbeiten von Valeria Lotz und Eva Wasserloos ausgezeichnet. Lotz hat ihre Abschlussarbeit an der HAW Hamburg zum Potential des Crowdsourcing im Bereich der Produktentwicklung von Lebensmitteln geschrieben. Wasserloos von der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn beschäftigte sich wiederum mit Parametern und Charakteristiken der Sensor-Technologie in der Milchwirtschaft. Herzliche Glückwünsche den Preisträgerinnen!

Flugzeug­bau-Absolvent*innen gewinnen Nachwuchspreise

Die HAW Hamburg kann dieses Jahr gleich mehrere Erfolge beim „Hamburg Aviation Nachwuchswettbewerb“ verbuchen. Und auch der Sonderpreis „Grüne“ Luftfahrt geht an die HAW Hamburg. Tim Nahuel Schulz überzeugte die Jury in der Kategorie „Bachelor“ mit dem Blick auf die Luftfahrt der Zukunft bis 2035. Den zweiten Platz in der Kategorie „Bachelor“ gewinnt Pia Allebrodt, ebenfalls von der HAW Hamburg. Zusammen mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) entwickelte sie in ihrer Arbeit unter Verwendung numerischer Simulationen eine Methode zur Untersuchung des Einflusses multiphysikalischer Effekte und Bauweisen von Flugzeugkabinen-Komponenten auf die Kabinenakustik. Bei dem seit 2020 verliehenen Sonderpreis in der Kategorie Grüne Luftfahrt lag ebenfalls die HAW Hamburg mit ihrem Master-Absolventen Daan Hurtecant mit der Idee eines Eco-Labels für Passagierflieger vorne. Mehr

Forschung: HAW Hamburg bundesweit im Spitzenfeld

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft gibt seit 2018 den interaktiven Förderatlas heraus. Visualisiert werden darauf Kennzahlen zur öffentlich finanzierten Forschung in Deutschland sowie europaweit. An der Spitze der aktuellen Rangliste bei der anwendungsorientierten Forschung an Hochschulen steht auch die HAW Hamburg.Mehr

Kuhlmann-Stiftung fördert Studierende der HAW Hamburg mit 100.000 Euro

Die in Hamburg gegründete E.W. Kuhlmann-Stiftung stellt der HAW Hamburg 100.000 Euro zur Förderung von Studierenden in der Abschlussphase ihres Studiums zur Verfügung. 65.000 Euro sind bei der E.W. Kuhlmann-Stiftung als Kontingent für Studierende der HAW Hamburg vorgesehen. Mit 35.000 Euro kann die HAW Hamburg 19 zusätzliche Deutschlandstipendien finanzieren. Mehr

Neu: Anleitung zur Anpassung an Klimawandel

Anlässlich der 26. Weltklimakonferenz in Glasgow (UK), hat Dr. Dr. Walter Leal, Professor der HAW Hamburg, ein neues von ihm herausgegebenes Handbuch zum Klimawandelmanagement vorgestellt: Das "Handbook of Climate Change Management, Research, Leadership, Transformation". In der Fallstudiensammlung berichten über 600 namhafte Autor*innen über Anpassungs- und Transformationsprozesse, die durch den Klimawandel erforderlich werden.

Sachbuchpreis für Kinderbuch »Expedition Polarstern«

Beim cbj-Verlag erschien im Februar das Sachbuch »Expedition Polarstern – Dem Klimawandel auf der Spur«. Autorin Katharina Weiss-Tuider war an Bord der Polarstern und berichtet anschaulich und unmittelbar von der spektakulären Jahrhundertexpedition. Dafür bebildern zahlreiche Illustrationen von Christian Schneider die außergewöhnliche Forschungsreise des Expeditionsschiffes „Polarstern“. Jetzt wurde das Projekt als „EMYS-Sachbuchpreisträger November 2021“ prämiert. Ausgezeichnet werden mit dem EMYS-Sachbuchpreis besondere, fachlich kompetente und ansprechend aufbereitete Sachbücher für Kinder oder Jugendliche ab 6 Jahren. Der Preis wird vom Verein proWissen Potsdam in Kooperation mit anderen verliehen. Illustrator Christian Schneider studierte an der HAW Hamburg Illustration. Hier entdeckte er, dass er sich am wohlsten in der kolorierten Bleistiftzeichnung fühlt. Die Erkenntnis, dass sein Lieblingsthema die Natur mit ihren vielen Facetten ist, kam hingegen schon sehr viel früher und spiegelt sich in seinen Arbeiten als freischaffender Illustrator wider.

Das Buch: Katharina Weiss-Tuider (Autorin), Christian Schneider (Illustrator): Expedition Polarstern – Dem Klimawandel auf der Spur, cbj Verlag, März 2021, ISBN ‎ 978-3570178140, ab 10 Jahren

Umweltpreis für Design-Absolventin

Ende September hat der Bundesdeutsche Arbeitskreis für Umweltbewusstes Management vorbildliches Engagement im Bereich Klimaschutz, Digitalisierung, Kreislaufwirtschaft ausgezeichnet. Wir gratulieren herzlich Ina Budde, die mit ihrem Start-Up circular.fashion prämiert wurde. Das Unternehmen ermöglicht neue Recyclingwege für die Mode und Bekleidungsbranche, in der bisher nur ein paar Prozent der Waren wirklich wiederverwertet wird. Ina Budde verbindet als Designerin die Themen Nachhaltigkeit, IT und Mode. Nach dem Studium an der HAW Hamburg hat Sie einen Master in „Sustainability in Fashion“ absolviert und im Bereich Mode und Nachhaltigkeit an verschiedenen Hochschulen gelehrt. Ihr Unternehmen „circular.fashion“ gilt als eines der aussichtsreichsten Startups um grüne Stoff- und Produktkreisläufe zu ermöglichen.

B.A.U.M., das Netzwerk für nachhaltiges Wirtschaften, zeichnet jedes Jahr vorbildliches Engagement aus. Klimaschutz, Digitalisierung, Kreislaufwirtschaft – das sind die Themen, um die sich die Preisträger*innen verdient gemacht haben. In der Kategorie „Kleine und mittlere Unternehmen“ wurde Ina Budde und ihr Start-Up circular.fashion prämiert. Sie erhielt Ende September 2021 in Hamburg die Auszeichnung von Hamburgs Erstem Bürgermeister, Dr. Peter Tschentscher, der die Urkunde beim Festakt übereichte. Mehr zu circular.fashion & zur Ehrung  bei B.A.U.M. e.V.

Von der Hochschule zum Gewerkschaftsvorsitz

Tanja Chawla ist neue Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) Hamburg. An der HAW Hamburg war sie viele Jahre prägend als Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Fakultät Wirtschaft und Soziales, etwa im Projekt „StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt“, engagiert. Chawla war seit 2016 Gewerkschaftssekretärin bei Verdi unter anderem zuständig für die Tarifverhandlungen in der Sicherheitsbranche. Die zuständige Delegiertenkonferenz wählte sie nun mit 95 Prozent der Stimmen zur Nachfolgerin der langjährigen DGB-Chefin Katja Karger. Herzliche Glückwünsche!

Kurzbiografie: Tanja Chawla lebt und arbeitet seit über 25 Jahren in Hamburg. Geboren in Heide (Holst.), wechselte sie zur Ausbildung als Erzieherin nach Hamburg. Nach einem Diplom in VWL und Sozialökonomie in Hamburg, absolvierte sie einen Master of Science an der SOAS in London. Es folgten Erwerbsstationen in der feministischen Mädchenarbeit, bei einer Bürgerschaftsabgeordneten und in Forschung und Lehre an der HAW Hamburg, bis sie sie vor fünf Jahren zur Gewerkschaft ver.di wechselte. Dort ist sie aktuell zuständig für die Bereiche Sicherheitsdienstleistungen, Zeitarbeit und Teile des öffentlichen Dienstes. Sie lebt mit ihrer Frau zusammen in Altona.

 

Neue Professorin für Soziale Arbeit an der Hochschule Bremen

Ab Oktober 2021 tritt Dr. Jana Molle eine Professur an der Hochschule Bremen an. In der Fakultät Gesellschaftswissenschaften vertritt sie dann das Fachgebiet „Beratung in der Sozialen Arbeit“. Herzliche Glückwünsche nach Bremen!

Vor ihrem Ruf an die Weser war Jana Molle als Professorin für Theorien und Methoden der Sozialen Arbeit an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) tätig. Darüber hinaus hatte sie an der DHBW die Studiengangsleitung für den Bereich „Arbeit - Integration - Soziale Sicherung“ des Bachelor-Studiengangs Soziale Arbeit inne. 2019 schloss Jana Molle ihre Promotion zur Doktorin der Philosophie im Rahmen eines Kooperativen Graduiertenkollegs der HAW Hamburg und der Universität Hamburg ab.