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Foto: Jonas Fischer / HAW Hamburg

Senat der HAW Hamburg ist solidarisch mit jüdischen Gemeinden in Hamburg

04.11.2019
Die HAW Hamburg verpflichtet sich, weder Rassismus noch Diskriminierungen auf Grund der sexuellen Identität, von Geschlecht, Alter, Behinderung oder Religion zu dulden (Präambel der Grundordnung der HAW Hamburg).

In Deutschland erleben wir eine neue, lange nicht für möglich gehaltene Gewalt gegen Bürger*innen jüdischen Glaubens in Wort und Tat. Nicht erst die aktuellen Ereignisse in Halle zeugen von der erschreckenden Dimension des Antisemitismus in Deutschland. Wer sich dem Terror gegen Einzelne heute nicht entgegenstellt, wird morgen in einer unfreien und von Angst beherrschten Gesellschaft aufwachen. Der Antisemitismus bedroht unser aller Freiheit und Sicherheit und gefährdet unsere Demokratie.

Die Hamburger Hochschulen setzen sich diesen Entwicklungen in aller Deutlichkeit entgegen. Orte der Wissenschaft in Hamburg sind Orte der Toleranz, Menschlichkeit und Verständigung.

Wir sagen daher laut und deutlich: Antisemitismus, Extremismus und Hass haben bei uns keinen Raum. Und werden in keiner Form geduldet. Immer und überall treten wir als Hochschulen dafür ein, dass jüdische Bürger*innen sich in Hamburg zuhause und sicher fühlen und Hamburg stolz ihre Heimat und sicheren Hafen nennen können.

Der jüdische Alltag gehört hier her – ins Herz unserer Stadtkultur, in die Hörsäle und auf die Straßen unserer Hansestadt. Wir stehen solidarisch zu den jüdischen Gemeinden und dem jüdischen Leben in Hamburg.

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