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Iwer Petersen und Janina Schlichte mit "Polyscape"; Foto Maren Borgerding

Polyscape, Foto: Janina Schlichte

Polyscape II, Foto: Janina Schlichte

HAWiLux: Designobjekte zwischen Realität und Projektionen

Borgerding30.11.2012

Zuerst sind es einfach nur Pyramiden aus Styropor, die auf einer Fläche von weniger als einem Quadratmeter dicht nebeneinander stehen. Doch wenn der Projektor verschiedene Lichtmuster auf das Objekt wirft, entsteht eine sich stetig verändernde Skulptur aus Licht und Form. "Polyscape" heißt der Prototyp für eine geplante neue Installation von HAWilux, einem interdisziplinären Studierendenprojekt der HAW Hamburg.

Die Technik nennt sich Projektionsmapping. Rund 20 Studierende haben sie in der letzten Woche in dem Workshop "Augmented Geometries" unter der Leitung von Iwer Petersen und Janina Schlichte an eigenen Projekten ausprobiert. In Gruppenarbeit sind Installationen zu verschiedenen Themen entstanden. Der interaktive Einsatz des Lichtes wird durch eine Kamera ermöglicht, die in der Lage ist Körperpunkte zu erkennen.

"Natürlich beherrscht man die Programme noch nicht nach einer Woche", sagt Iwer Petersen, der das Projekt zusammen mit Janina Schlichte in diesem Jahr ins Leben gerufen hat. "Aber die Leute bekommen einen Eindruck von den Möglichkeiten des interaktiven Projektionsmappings und haben hinterher vielleicht Lust weiterzumachen und das Projekt weiterzuführen." Iwer Petersen studiert Angewandte Informatik an der HAW Hamburg. Wenn alles klappt, soll seine BA-Arbeit noch in diesem Jahr fertigwerden. Auch dabei beschäftigt er sich mit der noch relativ neuen Technik, für die man unter anderem eine 3D-Kamera und Programme zur Entwicklung von Computerspielen benötigt.

Janina Schlichte hat ihre BA-Arbeit im Studiengang Textildesign bereits abgeschlossen und studiert nun im Masterstudiengang Interaktives Textildesign. "Formen, die Auswahl des Materials, Struktur, Konzept und Design sind wichtig bei unseren Kunstinstallationen", sagt die Designerin. "Wir verknüpfen bei unsereren Arbeiten Design mit Code. Wir arbeiten experimentell und forschen an der Gestaltung der Zukunft, das ist superspannend. Im Oktober waren wir zum Beispiel mit ihnen im Bucerius Kunst Forum, auch für das nächste Jahr ist eine Zusammenarbeit geplant. Außerdem sind unsere Installationen bei Festivals oder Kunstevents gefragt." Das kann man sich bei den beeindruckenden plastischen Lichteffekten sehr gut vorstellen. Entstanden ist das Projekt aus einem interdisziplinären Kurs von Prof. Dr. Birgit Wendholt (Angewandte Informatik) und Prof. Franziska Hübler (Malerei/ Computergestütztes Experiment).


Wer Lust hat mitzumachen, ist jederzeit eingeladen, die HAWiluxer mit eigenen Ideen zu kontakten.


Weitere Informationen:
hawilux.de

Letzte Änderung: 06.11.12

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