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Fotos: CoRe-Projekt

Wie die Elektronik im Auto von morgen funktioniert

Ceyp-Jeorga/Borgerding07.03.2013

An der HAW Hamburg startet das Forschungsprojekt RECBAR ("Realtime Ethernet Backbone for Cars") zur intelligenten Vernetzung von Elektronik im Auto. Es geht darum, Ethernet-Netzwerke als intelligente Bordnetz-Architektur in Kraftfahrzeugen zu etablieren. Hierfür erhält die Forschergruppe um Prof. Franz Korf in den kommenden drei Jahren eine viertel Million Euro vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und der Automobilindustrie. Partner des Projektes sind die IAV, das OFFIS An-Institut der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und das C-LAB Paderborn.

In Automobilen spielt Elektronik eine immer wichtigere Rolle. Ob bei der automatischen Einparkhilfe, dem elektronischen Fensterheber, beim Bremsen oder zur Aktivierung der Airbags, überall kommen elektronische Fahrerassistenzsysteme zum Einsatz. Sie müssen miteinander kommunizieren und das wird immer schwieriger, je mehr Funktionen zum Einsatz kommen.

Hier greift das Projekt RECBAR. Ziel des Forschungsvorhabens ist es, die Komplexität des Fahrzeug-Bordnetzes zu reduzieren und gleichzeitig deren Kapazität zu erhöhen. Dabei werden vorhandene Technologien wie das Ethernet aus dem Bereich der Computernetze auf das Auto übertragen. Das bezeichnen die Forscher als „Fahrzeug-Backbone“. Ein Pilotfahrzeug zusammen mit der IAV ist geplant.

Weitere Informationen:
Projekt RECBAR

Projektpartner:
C-LAB
IAV
OFFIS

Kontakt:
HAW Hamburg
Department Informatik
Prof. Dr.-Ing. Franz Korf
Tel.: 040.428 75-8420
korf(@)informatik.haw-hamburg.de

Till Steinbach
Wissenschaftlicher Mitarbeiter
till.steinbach(@)haw-hamburg.de

Letzte Änderung: 06.11.12

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