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Fakultät Technik und Informatik
Department Informations- und Elektrotechnik
Fakultät Technik und Informatik

Labor für multimediale Systeme MMlab

Virtual Reality im "Fred Brooks Raum"

„What is VR? For better or worse, the label virtual reality stuck to this particular branch of computer graphics. I define a virtual reality experience as any in which the user is effectively immersed in a responsive virtual world. This implies user dynamic control of viewpoint.“ (Quelle: What’s Real About Virtual Reality?)

Frederick P. Brooks, Jr. (Webseite) ist der Namensgeber unseres Laborraums. Er ist in erster Linie berühmt wegen seines Buches The Mythical Man-Month. (Wikipedia) Er beschäftigte sich aber auch schon sehr früh mit Computergrafik und Virtual Reality.

Impetus 06/2008

10 Jahre Virtual Reality an der HAW Hamburg

Als die erste interaktive multimediale 3D-Technik VRML (Virtual Reality Modeling Language) für Webbrowser standardisiert wurde, hat Professor Renz im Sommersemester 1998 mit Studierenden der Informatik die ersten interaktiven 3D-Gamelets entwickelt, kleine 3D-Spiele, die man via Internet im Webbrowser spielen konnte. Zum Studieren seien solche offenen Standards sehr nützlich, weil in ihnen die fundamentalen Konzepte umgesetzt seien, die auch den kommerziellen Lösungen zugrundelägen, meint Alexander Goldybin, der 2003 in seiner Diplomarbeit das Massive-Multiplayer-Online- Spiel »DestinySphere« konzipierte.

Durch Second Life haben diese Techniken heute eine größere Öffentlichkeit erreicht. Ivan Sutherland, Pionier der grafischen Benutzerschnittstellen, begreift Virtual Reality jedoch als Immersion, d.h. als Eintauchen in die virtuelle Welt. Die erste Virtual-Reality-Installation an einer Hamburger Hochschule, die dies durch stereoskopische Großprojektion und kamerabasierte Bewegungsdetektion ermöglichte, wurde 2004 im Multimedia Labor (MMLab) aufgebaut. Das als Technologiestudie im MMLab entwickelte »virtuelle Dosenwerfen« entpuppte sich schon bei der Vorstellung zur 1. »Nacht des Wissens« 2005 als Publikumsmagnet. Die Installation soll künftig auch Studierenden des Fahrzeug-, Flugzeug- und Maschinenbaus ermöglichen, ihre CAD-Konstruktionen räumlich betrachten, virtuell durchschreiten und testen zu können.

Letzte Änderung: 05.05.15

An die Redaktion

Foto: A. Ißleib

Laborleiter:

Prof. Dr. rer. nat. Wolfgang Renz
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