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Informationen für:

Fakultät Technik und Informatik
Department Maschinenbau und Produktion
Fakultät Technik und Informatik
Foto: Paula Markert

Studienrichtung Produktionstechnik und -management

Der Maschinen- und Anlagenbau ist einer der wichtigsten Arbeitgeber Deutschlands. Nur durch ständige Verbesserung und Weiterentwicklung der eigenen Produkte und Fähigkeiten bleiben Unternehmen langfristig erfolgreich. Eine Herausforderung ist dabei die Digitalisierung, um interne Prozesse besser zu vernetzen und neue Informations- und Internettechnologien in die eigenen Prozesse optimal zu integrieren und einen Mehrwert für den Kunden zu schaffen.
Dazu benötigen diese Unternehmen Mitarbeiter, die sehr gut ausgebildet sind, zugleich flexibel und anpassungsfähig bleiben und über aktuelle Managementqualitäten und Softskills verfügen. Diese Eigenschaften sind erforderlich, um die zukünftigen, tiefgreifenden wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Veränderungen erfolgreich mitgestalten zu können.

Das Studium
Im Kernstudium erwerben Sie in den ersten drei Semestern zunächst die maschinenbaulichen,
natur- und ingenieurwissenschaftlichen sowie unternehmenskundlichen Grundkenntnisse in Theorie und Praxis, auf deren Fundament die folgenden Semester aufbauen. Sie lernen, technische und betriebswirtschaftliche Aufgabenstellungen auf verschiedenen Abstraktionsebenen zu analysieren und individuell oder im Team einer Lösung zuzuführen. Auch im internationalen Bereich können Sie während des Studiums Kenntnisse und Erfahrungen sammeln.

Im Vertiefungsstudium ab dem vierten Semester wählen Sie aus dem Wahlpflichtangebot der Studienrichtung Module aus und bestimmen damit Ihren Studienschwerpunkt. Dieser ist vorrangig technisch- oder managementorientiert:

Studienschwerpunkt Produktionstechnik
Dieser Schwerpunkt wird Sie interessieren, wenn Sie wissen möchten, wie modernste Fertigungstechnologien wie die additive Fertigung weiterentwickelt und optimal eingesetzt werden können; wie Produktionsfabriken mit Fließband- und Robotertechnik von der Automobilindustrie bis zur Medizintechnik gestaltet, vernetzt und automatisiert werden können oder wie der Einsatz von Werkzeugmaschinen in der CAD/CAM-Prozesskette optimiert werden kann.

Studienschwerpunkt Produkt- und Produktionsmanagement
Liegt Ihr Interesse mehr in einer Kombination aus Technik, Betriebswirtschaft und Menschenführung, können Sie in diesem Studienschwerpunkt lernen, wie Sie neueste Produkte im internationalen Team erfolgreich entwickeln und vermarkten können.
Sie lernen Logistikkonzepte für einen weltweiten, optimalen Materialfluss zu erstellen; werden zum Produktionsplaner, der Kundenaufträge mit modernster Software vernetzt und mit Entwicklern, Herstellern, Zulieferern und Kunden optimal koordiniert oder verantworten als „Unternehmer im Unternehmen“ die gesamte Prozesskette für Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Produkten oder Baugruppen.

Studienschwerpunkt Energieeffiziente Produktion
Bei allen Produktionsprozessen kommen Maschinen und Anlagen zum Einsatz. Hier stellt die Energie einen wesentlichen und zukunftsbestimmenden Faktor dar. Dieser Schwerpunkt bietet Ihnen eine entsprechende Vertiefung der im Kernstudium erworbenen maschinenbaulichen Kompetenzen mit erweiterter Fokussierung auf Energiethemen und energetische Nachhaltigkeit.

Studienschwerpunkt Digitale Produktion
Dieser Schwerpunkt könnte Sie interessieren, wenn Sie vertiefte Kompetenzen in der Digitalisierung von Produktionsprozessen und Fertigungsautomatisierung, Augmented und Virtual Reality in Forschung, Entwicklung und Produktion, Digital Business und Digital Management, Softwareentwicklung im Maschinenbau, Robotik und KI erwerben wollen.

Die Studienorganisation selbst ist vielfältig. Sie nehmen an klassischen Lehrangeboten ebenso teil
wie an interdisziplinären Projekten, in denen Sie reale Aufgabenstellungen im Team bearbeiten.
Dazu geben wir Ihnen professionelle Werkzeuge der Projektplanung und -überwachung an die Hand.
Im Laufe des Studiums sind Sie zunehmend in der Lage, auf Basis der erworbenen Fähigkeiten eigenständig Ingenieursaufgaben zu bearbeiten.

Tätigkeitsfelder, Arbeitsmarkt
Absolventen dieser Studienrichtung tragen die Berufsbezeichnung Ingenieurin bzw. Ingenieur.
Sie sind an keine bestimmte Branche gebunden und finden vielfältige Einsatzmöglichkeiten u. a. in Produktions- und Dienstleistungsunternehmen, in Softwarehäusern, Verbänden und Behörden,
zum Beispiel in den Bereichen:
•    Maschinen- und Anlagenbau
•    Fahrzeughersteller und deren Zulieferer
•    Medizintechnik
•    Chemische und pharmazeutische Industrie
•    Gebäudeausrüstung
•    Energietechnik
•    Verkehrstechnik
•    Luftfahrzeug- und Schiffsbau
•    Technische Service-, Prüf- und Zertifizierungsunternehmen
•    Ingenieurdienstleister
•    Softwareunternehmen mit Fokus Produktentwicklung und Produktion
•    Unternehmensberatungen
•    Behördliche Prüf- und Zertifizierungsstellen
•    Ausbildungs- und Trainingsinstitutionen in Unternehmen
•    Technische Redaktionen
•    …

Letzte Änderung: 25.11.19

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