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Informationen für:

Fakultät Technik und Informatik
Department Maschinenbau und Produktion
Fakultät Technik und Informatik

Absolventenjahrgang 2010

Absolventenverabschiedung am 7. Mai 2010

Dipl.-Ing. Dennis Sulowski

Werner-Baensch-Preisträger

Dipl.-Ing. Dennis Sulowski wurde für seine Arbeit "Entwicklung einer Softwareapplikation zur konstruktionsbegleitenden Analyse der Herstellbarkeit von Faserverbundkonstruktionen für die Luftfahrtindustrie" mit dem Werner-Baensch-Preis ausgezeichnet.
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Michael Schlüter

Herbert-Rehn-Preisträger

Michael Schlüter wurde für den besten Notendurchschnitt der ersten drei Semester mit dem Herbert-Rehn-Preis ausgezeichnet.
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M.Eng. Christian Hornig

Franz-Herbert Spitz-Preisträger

M.Eng. Christian Hornig wurde für seine Masterthesis "Modellierung von duktilen Stählen bei Verwendung von kommerziellen Finite Elemente Programmsystemen" mit dem Franz-Herbert Spitz-Preis ausgezeichnet. | mehr ... |

Impressionen von der Feier


Preisverleihungen und Zeugnisübergabe


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Sektbüffet


Absolventenverabschiedung am 5. November 2010

B.Eng. Djawed Rajabi und Dipl.-Ing. Diane Schroeter

Werner-Baensch-Preisträger

Dipl.-Ing. Diane Schroeter wurde für ihre Arbeit "Entwicklung einer Idealisierung zur Vorhersage des Verformungsverhaltens von CFK-Strukturen im Autoklavprozess und Anwendung der Methodik auf eine Flügelschale" mit dem Werner-Baensch-Preis ausgezeichnet.
B.Eng. Djawed Rajabi erhielt den Preis für seine Arbeit "Optimierungspotentiale der Abgaskrümmerschraubung an den Zylinderkopf am Beispiel des OM642-LSI-Krümmers". | mehr ... |

Dipl.-Ing. Lennart Hawmann und Martin Tang

Herbert-Rehn-Preisträger

Dipl.-Ing. Lennart Hawmann (links) wurde für das beste Diplomprüfungszeugnis mit dem Herbert-Rehn-Preis ausgezeichnet. Martin Tang (Mitte) erhielt den Preis für den besten Notendurchschnitt der ersten 3 Semester. | mehr ... |

M.Eng. Jens Wiegand

Franz-Herbert Spitz-Preisträger

M.Eng. Jens Wiegand wurde für seine Masterthesis "Konzeptentwicklung einer Schachtbohrtechnik für den Einsatz zur Erstellung von Offshore-Fundamenten" mit dem Franz-Herbert Spitz-Preis ausgezeichnet. | mehr ... |

B.Eng. Fabian Lütkehaus, Dipl.-Ing. Orkan Özdemir und Dipl.-Ing. Özgürkan Sayir

Jungheinrich-Preisträger

B.Eng. Fabian Lütkehaus, Dipl.-Ing. Orkan Özdemir und Dipl.-Ing. Özgürkan Sayir wurden für hervorragende Arbeiten auf dem Gebiet der Prozessgestaltung mit dem Jungheinrich-Preis ausgezeichnet.
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Impressionen von der Feier


Preisverleihungen und Zeugnisübergabe


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Erste Promotion am Department Maschinenbau und Produktion

Am 21. Mai 2010 hat der erste Doktorand im Department Maschinenbau und Produktion, Herr Dipl.-Ing. (Fh.) Markus Germer, sein Promotionsverfahren durch Vorlage der Dissertation "Photoakustischer Stickstoffmonoxid-Detektor auf Basis eines Quantenkaskadenlasers" und Absolvierung der mündlichen Prüfung erfolgreich abgeschlossen. Er erzielte dabei das Gesamturteil "Magna cum Laude". Herr Dr. Germer war vom 01. September 2006 bis zum 30. April 2010 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Heinrich-Blasius-Institut bei Prof. Dr. Marcus Wolff, der in dem kooperativen Verfahren mit der Helmut-Schmidt-Universität als Betreuer und Gutachter fungierte.

Zusammenfassung der Dissertation

Stickstoffmonoxid ist ein sehr giftiges Gas, das zudem für den Sommersmog und den Abbau der Ozonschicht in der Stratosphäre mitverantwortlich ist. Neben diesen negativen Eigenschaften erfüllt es wichtige Aufgaben im menschlichen Körper und kann in der Medizin zur Diagnose von Asthma bronchiale durch eine Analyse der Atemgaskonzentration genutzt werden. Eine tägliche oder wöchentliche Messung dient der Therapiekontrolle und Medikamentendosierung. Sowohl für die industriellen als auch für die medizinischen Anwendungen sind einfache, günstige und robuste Geräte erforderlich, die flächendeckend einsetzbar sind. Die derzeitigen Messsysteme sind hierfür zu teuer und aufwendig. Diese Arbeit hatte als Ziel, einen diesen Anforderungen entsprechenden Stickstoffmonoxid-Detektor auf Basis der photoakustischen Spektroskopie zu realisieren, der das Potential hat, die Grundlage für verbesserte Umwelt- und Atemgasanalysatoren zu bilden. Hierzu kamen kommerziell erhältliche, gepulste distributed feedback Quantenkaskadenlaser zur Anregung des Grundschwingungsübergangs v=1 ← v=0 der Moleküle bei Wellenlängen von 5,27 μm und 5,23 μm zum Einsatz. Durch ihren Betrieb nahe Raumtemperatur mittels Peltier-Kühlung ermöglichen sie einen mobilen und kompakten Aufbau. Als Probenkammer wurde eine zylindrische Messzelle, bestehend aus Teflon mit einer Länge von 120 mm, eingesetzt. Das darin enthaltene 60 mm lange Resonanzrohr mündet in zwei Puffervolumina, welche einen Betrieb im Durchfluss bis 600 ml/min erlauben. Der Einfluss der Betriebsparameterdes gepulsten Lasers auf die Selektivität und Sensitivität des Systems wurden eingehend untersucht und optimiert. Für die bei der Photoakustik geforderte Modulation wurden zudem drei Methoden bezüglich ihrer Sensitivität und Selektivität verglichen. Bei der Wellenlänge von 5,27 μm ist mit einer mittleren Leistung von 360 μW eine Nachweisgrenze von 69 ppb bei einem Signal-zu-Rauschverhältnis von 1 erreicht worden. Bezüglich der Selektivität kann mit diesem System unter atmosphärischen Bedingungen drei Größenordnungen unterhalb des Arbeitsplatzgrenzwertes von 25 ppm gemessen werden. Für die Atemanalyse ist eine Probenaufbereitung aufgrund der hohen Wasser- und Kohlenstoffdioxidkonzentrationen erforderlich.


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Letzte Änderung: 17.03.15

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