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„Durch das Stipendium habe ich so viel gewonnen“

Siekmann25.11.2013

Wenig Geld, ein aufwendiges Studium und das alles in einem neuen Land – da kann ein Stipendium einiges erleichtern. Ihre Erfahrungen mit Stipendien und weitere Tipps zum Studium tauschten Stipendiaten des International Office bei der Veranstaltung „Open House“ aus. Die Bewerbungsfristen für die nächsten Stipendien zum Sommersemester laufen bereits.

„Ihr könnt hier mehr darüber erfahren, wie ein Studium an der HAW besser läuft, wie man DAAD-Preisträger wird – oder wir klönen einfach ein bisschen“, begrüßt Astrid von Heide vom International Office die Studierenden. „Was ist denn ‚klönen‘?“ fragt Georg aus Österreich in die Runde. Und schon sind die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mittendrin im „Klönen“ – „ein typisch norddeutsches Wort für ‚sich unterhalten‘“, wie Astrid von der Heide erklärt.

Zum ersten Mal hat das International Office das Treffen organisiert, bei dem Stipendiaten in lockerer Atmosphäre Tipps austauschen und sich kennenlernen können. So findet es Georg, der am Campus Life Sciences in Bergedorf Hazard Control studiert, wichtig, früh mit dem Lernen für Klausuren anzufangen. Sergii rät, Professoren auch mal zu hinterfragen. Und Daryna, die aus der Ukraine kommt und Informatik studiert, ergänzt: „Das Studium ist nicht einfach, manchmal muss man es einfach durchziehen. Aber der Spaß daran ist auch wichtig.“

Wichtig sei, mit seinen Professoren zu sprechen 

Ali wurde bereits zweimal als Stipendiat gefördert, auch den DAAD-Preis für gute Leistungen und Engagement hat er schon bekommen. Vor viereinhalb Jahren kam er aus dem Libanon nach Deutschland und studiert an der HAW Hamburg Flugzeugbau. Beim Stipendiatentreffen erzählt er den Kommilitonen von seinen Erfahrungen. „Ich habe das Studium gleich am Anfang ernst genommen. Vor jedem Semester habe ich mir Ziele gesetzt und danach geschaut, ob ich es geschafft habe. Wenn ich ein Fach nicht bestanden habe, habe ich überlegt, was ich falsch gemacht habe.“ Außerdem sei der Kontakt mit den Professoren hilfreich. „Geht einfach mal nach der Vorlesung in die Sprechstunde und nutzt die Gelegenheit, dass wir hier in kleinen Gruppen arbeiten“, rät er den Kommilitonen. Neben dem Lernen sei es aber auch wichtig, sein soziales Netzwerk zu stärken – auch außerhalb des Studiums.

Gemeinsam mit Astrid von der Heide und Lena Nepyypa vom Internatioanl Office diskutieren die Stipendiaten über Fragen wie: Wo kann ich mein Hauptpraktikum machen? Was ist dabei wichtig? Welche Vorteile haben Hilfskraftstellen? Oder wie finde ich eine Lerngruppe? Beim gemeinsamen Lernen mit Kommilitonen haben die Stipendiaten unterschiedliche Erfahrungen gemacht. „Oft ergibt es sich von alleine, je nachdem wen man sympathisch findet“, sagt Ali. „Aber manchmal muss man das auch trennen“, wirft Georg ein. „Nicht mit allen Leuten, die man sympathisch findet, kann man auch gut lernen.“ Anderen Teilnehmern fällt es eher schwer, Kommilitonen auf eine gemeinsame Lerngruppe anzusprechen. „Es sind vielleicht auch kulturelle Unterschiede, wie man aufeinander zugeht. Sie dürfen aber nicht glauben, dass es den Studierenden, die ursprünglich von hier sind, immer leichter fällt“, sagte Lena Nepyypa vom International Office.  

Chancen nutzen und sich auf Stipendien bewerben

Ihre Kollegin Astrid von der Heide ermuntert in ihrer Beratung alle internationalen Studierenden die Chance zu nutzen und sich auf Stipendien zu bewerben. Mariana hat es nicht bereut. Sie kommt ursprünglich aus Bulgarien und studiert am Department Information den Masterstudiengang Information, Medien, Bibliothek. „Ich habe gedacht, das mit dem Stipendium wird nie klappen. Aber dann habe ich mich doch einfach beworben – und jetzt habe ich so viel gewonnen.“ Auch Elektrotechnik-Student Abdellah aus Marokko ist dankbar, dass er vom International Office mit einem Stipendium unterstützt wurde. „Das war eine große finanzielle und auch moralische Hilfe. Und eine schöne Anerkennung meiner Leistung.“

Wer gute Leistungen im Studium erbringt, sich engagiert oder in der Abschlussphase befindet und keinen Anspruch auf Bafög hat, kann sich bis zum 30. März bzw. 30. April für das nächste Sommersemester bewerben.

Übersicht aller Stipendienangebote des International Office:
www.haw-hamburg.de/international/internationale-studierende/finanzen-und-foerderung.html

Kontakt:
Astrid von der Heide
International Office
Service für internationale Studierende
Stiftstraße 69
T +49.40.428 75-9183
Astrid.vonderHeide(@)haw-hamburg.de

Letzte Änderung: 07.07.14

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