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Tagung zur Bedeutung öffentlicher Güter

Siekmann04.02.2014

Gehört die Versorgung mit öffentlichen Gütern wie Wasser, Bildung oder Gesundheit in die öffentliche Hand? Dazu findet am 13. Februar die 5. Konferenz zur sozialen Spaltung an der HAW Hamburg statt. Veranstaltet wird sie von der Arbeitsgemeinschaft Soziales Hamburg, zu der auch das Department Soziale Arbeit gehört.

Der knappe Ausgang der Volksabstimmung über den Rückkauf des Hamburger Stromnetzes 2013 hat gezeigt, wie umstritten der Umgang mit „öffentlichen Gütern“ gesellschaftlich ist. Können Wasser, Mobilität, Bildung oder Gesundheits-versorgung dem freien Markt überlassen bleiben? Oder gehören Angelegenheiten der Daseinsvorsorge grundsätzlich (zurück) in die öffentliche Hand?

Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der Konferenz „Wasser, Strom, Bildung …
Zur Bedeutung öffentlicher Güter für eine soziale Stadt“. Sie fragt, ob und wie öffentliche Güter soziale Spaltungsprozesse mildern können. Kann der Markt die Versorgung regeln oder verschenkt eine demokratische Gesellschaft ihre Gestaltungs- und Kontrollmöglichkeiten, indem sie öffentliche Güter vorschnell aufgibt? Die Tagung richtet sich an alle Interessierten, besonders aus Politik, Initiativen, Gewerkschaften, Wohlfahrtsverbänden, Kirchen, Hochschulen und Verwaltung.

Am Vormittag wird ein Schlaglicht auf die aktuellen Hamburger Streitfälle geworfen. Prof. Hans Peter Bull, Minister und Bundesdatenschutzbeauftragter a.D., erläutert die soziale Funktion öffentlich organisierter Daseinsvorsorge. Der Nachmittag bietet den Konferenzteilnehmern Gelegenheit, dem Thema in vier Arbeitsgruppen (Bildung, Energie, Mobilität, Gesundheit) nachzugehen - gemeinsam mit Fachleuten, Politikern und Vertretern von Hamburger Initiativen. Die Konferenz endet mit einem Streitgespräch zwischen dem Volkswirtschaftsprofessor und Privatisierungsverfechter Carl Christian von Weizsäcker (Professor
für Volkswirtschaft an der Universität Köln, emerit.) und der Publizistin Ulrike Herrmann (taz) über die richtige Bewirtschaftung öffentlicher Güter.

5. Konferenz zur sozialen Spaltung:
Wasser, Strom, Bildung … Zur Bedeutung öffentlicher Güter für eine soziale Stadt
Donnerstag, 13. Februar 2014, 10-17 Uhr
Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg
Berliner Tor 21, 20099 Hamburg


Kostenbeitrag 10 Euro / ermäßigt 5 Euro inkl. Verpflegung

Anmeldung bis 7. Februar:

hamburg(@)akademie.nordkirche.de

Programm und weitere Informationen:
www.hamburg-stadtfueralle.de

Flyer zur Konferenz

Die 5. Konferenz zur sozialen Spaltung ist ein Projekt der Arbeitsgemeinschaft Soziales Hamburg, einer Kooperation der Evangelischen Akademie der Nordkirche, des Hamburger Instituts für Sozialforschung, des Diakonischen Werks Hamburg, des Departments für Soziale Arbeit der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) Hamburg, dem Arbeitsgebiet Stadt- und Regionalsoziologie der HafenCity Universität (HCU) und der AG Gesundheits¬förderung am Universitätskrankenhaus Eppendorf (UKE). Bisherige Konferenzthemen der AG Soziales Hamburg waren die sozialen Polarisierung (2010), die Wohnungsfrage (2011), das Thema Arbeit (2012) und die Frage der sozialen Partizipation (2013).

Kontakt:
Andrea Kaiser
Öffentlichkeitsarbeit für den Hauptbereich 2 der Nordkirche
Tel. 0 40-30620-1288
andrea.kaiser(@)hb2.nordkirche.de

Letzte Änderung: 07.07.14

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