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Informationen für:

Fakultät Wirtschaft und Soziales
Department Soziale Arbeit
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Alltagsmathematische Praktiken von Überschuldeten

Studie „Alltagsmathematische Praktiken von Überschuldeten“


Hintergrund und Forschungsverbund
Mit dem Forschungsprojekt „Alltagsmathematik als Teil der Grundbildung Erwachsener“ widmen sich die Universität Hamburg, die Helmut-Schmidt-Universität, die HAW Hamburg und das UNESCO Institute for Lifelong Learning den alltagsmathematischen Kompetenzen und Praktiken Erwachsener. Dieser Aspekt der Grundbildung ist, im Gegensatz zu Literalität, bisher noch wenig erforscht. Grundlage sind bevölkerungsrepräsentative Studien wie PIAAC (Programme for the International Assessment of Adult Competencies) oder TIMMS 2 (Trends in International Mathematics and Science Study). In verschiedenen Teilprojekten werden neben quantitativen Sekundäranalysen qualitative Studien durchgeführt, um beispielsweise ein besseres Verständnis für alltagsmathematische Kompetenzen und Praktiken vulnerabler Gruppen zu entwickeln. Ziel des Forschungsverbundes ist die Gründung einer DFG-Forschergruppe zum Thema „Grundbildung Erwachsener“.


Teilstudie „Alltagsmathematische Praktiken von Überschuldeten“
Im Rahmen des Forschungsprojekts erforscht die Hochschule für angewandte Wissenschaft Hamburg mit der Teilstudie „Alltagsmathematische Praktiken von Überschuldeten“, inwiefern ungeeignete alltagsmathematische Praktiken einen Wirkmechanismus bei individuellen Schuldnerkarrieren darstellen können. Ziel ist es, daraus Schlüsse für die Beratungspraxis in der Schuldnerberatung abzuleiten. Dazu werden fokussierte Interviews mit 25 überschuldeten Personen zu ihren alltagsmathematischen Praktiken, individuellen Lösungswegen und Gebräuchen geführt.

Kontakt und Ansprechpersonen

Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg
Fakultät Wirtschaft und Soziales
Department Soziale Arbeit
Alexanderstraße 1
20099 Hamburg

 

 

Letzte Änderung: 17.11.17

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