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Informationen für:

Fakultät Wirtschaft und Soziales
Department Soziale Arbeit
Fakultät Wirtschaft und Soziales

Ankommen – Psychosoziale Versorgung junger Menschen mit Fluchterfahrung

 

Wege und Barrieren aus Sicht der Betroffenen

Projektbeschreibung
Eine explorative Studie zur Analyse der Wege und Hindernisse, mit denen sich junge Menschen mit Fluchthintergrund im Feld psychiatrisch-psychotherapeutischer Versorgung und angrenzender psychosozialer Hilfen konfrontiert sehen

Eine Vielzahl junger Menschen, die ihre Heimatländer aufgrund von Krieg, Verfolgung, Armut oder anderen existenziell bedrohlichen Lebenslagen verlassen mussten, sehen sich auch nach der Ankunft in Deutschland noch vielfältigen Belastungen ausgesetzt – Die Trennung von Familie und Freunden, Unsicherheiten bezüglich des Aufenthaltsstatus, die Sprachbarriere, Integration in ein fremdes soziales Umfeld (Jugendhilfe, Schule) und viele mehr.

Häufig leiden diese jungen Menschen vor dem Hintergrund dieser zahlreichen Postmigrationsstressoren sowie der oft einschneidenden, mitunter traumatischen Erfahrungen in ihren Heimatländern und auf der Flucht unter zahlreichen psychischen Symptomen, die auch einer adäquaten psychiatrisch-psychotherapeutischen Versorgung bedürfen.

Welche Wege gehen junge Menschen mit Fluchterfahrung im Feld psychosozialer und psychiatrisch-psychotherapeutischer Hilfen? Welche Formen der Unterstützung empfinden sie als hilfreich, wo entstehen Hindernisse? Was wird gegebenenfalls sogar als schadend empfunden? Welche strukturellen Barrieren zeigen sich? Inwiefern stimmen die Einschätzungen der jungen Betroffenen mit denen der Fachkräfte aus Jugendhilfe, Psychiatrie und Psychotherapie überein?

Ziel des Promotionsprojektes „Ankommen“ ist es, die Perspektiven dieser Gruppe junger Menschen mit Fluchterfahrungen in das Zentrum der Aufmerksamkeit zu rücken und aus den Ergebnissen der Studie neue Aspekte für die Gestaltung entsprechender Hilfen in der Praxis abzuleiten.

Projektleitung
Prof. Dr. Gunter Groen (HAW – Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Hamburg) 

Kooperation 

  • Prof. Dr. Petra Hampel (Europa-Universität Flensburg)
  • Freie und Hansestadt Hamburg, Landesbetrieb Erziehung und Beratung, Amt für Familie
  • Flüchtlingsambulanz des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf 

 

Studiendurchführung
Dipl.-Psych. Carolin Mogk

Carolin Mogk arbeitet seit Januar 2019 an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Promotionsstipendiatin im Projekt „Ankommen“. Als Psychologische Psychotherapeutin ist sie seit 2011 im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf tätig. Dort arbeitete sie viele Jahre in der Flüchtlingsambulanz psychotherapeutisch mit Kindern und Jugendlichen und ihren Familien.

Projektdauer
01/2019-12/2021

Letzte Änderung: 12.02.19

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