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Informationen für:

Fakultät Wirtschaft und Soziales
Department Soziale Arbeit
Fakultät Wirtschaft und Soziales

Grenzgänger

Abgestimmter Umgang mit Kindern und Jugendlichen bei Vorliegen einer psychischen Störung sowie eines Unterstützungsbedarfs gemäß SGB VIII


Förderung
Land Schleswig-Holstein - Ministerium für Soziales, Gesundheit, Wissenschaft und Gleichstellung.


Laufzeit
03/2015-06/2017

In Kooperation mit

  • Regio Klinikum Elmshorn, Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie
  • Jugendämter der Kreise Pinneberg & Steinburg


Kurzbeschreibung
Psychosozial besonders belastete und benachteiligte junge Menschen brauchen oft umfassende Hilfe von verschiedenen Systemen. Vor allem Kinder und Jugendliche in der stationären Jugendhilfe befinden sich häufig im Grenzbereich zwischen kinder- und jugendpsychiatrischer Versorgung und der Jugendhilfe. Unklare Zuständigkeiten, Kostendruck und ein unterschiedliches Fachverständnis führen nicht selten dazu, dass die notwendige gemeinsame Hilfe nicht ausreichend abgestimmt wird. Die betroffenen "Grenzgänger" werden oft zwischen Einrichtungen hin und her verschoben, Maßnahmen sind nicht passgenau und nicht aufeinander abgestimmt, werden abgebrochen und bleiben ohne Erfolg. Kosten erhöhen sich und die Prognose der Kinder und Jugendlichen verschlechtert sich.

In einem Pilotprojekt der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie Elmshorn und der Jugendämter der Kreise Pinneberg und Steinburg wird seit 2015 in regelmäßigen Treffen der beteiligten Leitungs- und Fachkräfte ein gemeinsames Fallverständnis und eine Abstimmung von Hilfen erarbeitet. Soziale und medizinische Hilfen für Kinder, Jugendliche und ihre Familien sollen so nachhaltiger und effektiver gestaltet werden. Ebenso sind direkt Jugendhilfeträger und -einrichtungen in die Planungen eingebunden. Durch Öffentlichkeitsarbeit sowie Weiterbildungen und Fachtage soll zusätzlich die Kooperation und Vernetzung in der ganzen Region gefördert werden, um den benachteiligten Kindern und Jugendlichen besser zu helfen.

Im Rahmen des Projektes soll durch die HAW der Prozess der gemeinsamen Hilfeabstimmung konzeptualisiert, evaluiert und als Projektergebnis dauerhaft etabliert und verstetigt werden und auch als Modell für andere Regionen dienen.

Für weitere Informationen stehen zum Download bereit


Verantwortlicher Ansprechpartner

Prof. Dr. Gunter Groen
HAW Hamburg
gunter.groen(@)haw-hamburg.de

Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen
Astrid Jörns-Presentati und Maike Schulz

Letzte Änderung: 20.09.18

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