Entwicklungsbereich 1 - Veränderung der Fakultätsstruktur
Der Entwicklungsbereich 1 „Veränderung der Fakultätsstruktur“ ist für die Hochschule entscheidend und stellt insbesondere mit den Themen der wissenschaftlich-thematischen Profile, der Struktur der Fakultäten und den zukünftig neu zugeschnittenen Fakultäten auch die Voraussetzung für viele Entwicklungsfelder der anderen Entwicklungsbereiche dar.
Der Entwicklungsbereich wird von der Präsidentin der HAW Hamburg, Prof. Dr. Ute Lohrentz, geleitet. Er setzt sich aus folgenden Entwicklungsfeldern zusammen:
- Entwicklungsfeld 1.1 - Abstimmung der wissenschaftlich-thematischen Profile und Format der Fakultäten in der Neugliederung
- Entwicklungsfeld 1.2 - Binnenstruktur und kennzahlenbasierte Ausstattung
- Entwicklungsfeld 1.3 - Rechtliche Rahmung sowie Entwicklung des Struktur- und Entwicklungsplans (SEP)
Zukünftige Fakultäten ab 01.10.2025
Als Ergebnis der Arbeit in den Entwicklungsfeldern 1.1 sowie 1.2 und 1.3 (Fokus Grundordnung der HAW Hamburg) stellt die im Wintersemester 2024/2025 erfolgte Beschlussfassung und Genehmigung der Änderung der Grundordnung der HAW Hamburg durch den Hochschulsenat (Beschlussfassung am 07.11.2024), den Hochschulrat (Genehmigung am 11.12.2024) und die BWFGB (Genehmigung am21.01.2025) einen besonders wichtigen Meilenstein im Strategieprozess dar. Durch die Änderung der Grundordnung hat die Hochschule geregelt, dass die HAW Hamburg ab dem 01.10.2025 aus 9 Fakultäten bestehen wird:
| Deutsche Bezeichnung/Name (Abkürzung in Klammern) | Englische Bezeichnung/Name |
| Fakultät Design (D) | Faculty of Design |
| Fakultät Elektro-, Medien- und Informationstechnik (EMI) | Faculty of Electrical Engineering, Media and Information Technology |
| Fakultät Gesundheit (G) | Faculty of Health |
| Fakultät Informatik und Digitale Gesellschaft (INF) | Faculty of Computer Science and Digital Society |
| Fakultät Life Sciences (LS) | Faculty of Life Sciences |
| Fakultät Luftfahrt- und Fahrzeugsysteme (LFS) | Faculty of Aviation and Automotive Systems |
| Fakultät Management, Governance und Medien (MGM) | Faculty of Management, Governance and Media |
| Fakultät Nachhaltige Ingenieurwissenschaften (NIW) | Faculty of Sustainable Engineering |
| Fakultät Soziale Arbeit und Kindheitspädagogik (SuK) | Faculty of Social Work and Childhood Education |
Departments oder eine andere gremienbasierte Untergliederung innerhalb der Fakultäten wird es dann nicht mehr geben.
Die Grundordnung der HAW Hamburg finden Sie hier
Zuordnung der Studiengänge zu den neuen Fakultäten
Die neun neuen Fakultäten setzen sich aus verschiedenen ehemaligen Departments oder Teilen von Departments zusammen. Die Departments hatten bislang unter anderem die Aufgabe der Organisation des Lehrbetriebs der ihnen zugeordneten Studiengänge. Diese Aufgabe geht mit der Änderung der Grundordnung an die Fakultäten zurück, denen dafür formal die Studiengänge, für die sie verantwortlich sind, zugeordnet werden. Die Zuordnung erfolgt in folgender Logik: Die Departments oder Teile des Departments, die in einer neuen Fakultät aufgehen, deren bisher zugeordneten Studiengänge gehen ebenfalls in dieser neuen Fakultät auf. Bei nicht eindeutiger Zuordnung wurden die beteiligten Departments und Sprecher*innen der neuen Fakultäten einbezogen. Hier gelangen Sie zur Übersicht der Zuordnung der Studiengänge zu den neuen Fakultäten
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Fakultätsgrundmodell und nicht-gremienbasierte akademische Selbstverwaltung in den Fakultäten ab Oktober 2025
Die bisherige weitere Binnenstrukturierung durch Departments wird ab dem 01.10.2025 aufgeben und auch keine andere gremienbasierte Ebene der akademischen Selbstverwaltung innerhalb der Fakultäten eingeführt.
Aus der Änderung zu Anzahl und Zuschnitt der Fakultäten resultierte der Auftrag ein Grundmodell für diese neuen Fakultäten zu entwickeln. Diese Aufgabe wurde im Entwicklungsfeld 1.2.1/1.2.2 zur Binnenstruktur der Fakultäten und den dazugehörigen Verwaltungsprozessen entwickelt und konsentiert. Das Modell stellt eine Grundlage für die weitere Gestaltung und Klärung operativer Fragen in der HAW-Gründungsrunde sowie in weiteren Entwicklungsfeldern dar mit dem Ziel eines rechtssicheren und verlässlichen Starts der neuen Fakultät im Oktober 2025 sowie eines gesicherten Studienjahres 2026.
Trotz der Änderung zur Abschaffung einer gremien-basierten Ebene der akademischen Selbstverwaltung innerhalb der Fakultäten, benötigen die neuen Fakultäten ein internes Organisationsmodell der nicht-gremienbasierten akademischen Selbstverwaltung. Diese Aufgabe der Entwicklung eines Organisationsmodells wurde ebnfalls im Entwicklungsfeld 1.2.1/1.2.2 zur Binnenstruktur der Fakultäten und den dazugehörigen Verwaltungsprozessen erarbeitet und im Ergebniss als Leitlinie zur nicht-gremienbasierten akademischen Selbstverwaltung in den Fakultäten ab Oktober 2025 konsentiert.
Zum Grundmodell der neuen Fakultäten gelangen Sie hier und zur Leitlinie zur nicht-gremienbasierten akademischen Selbstverwaltung in den Fakultäten hier.
HAW-Gründungsrunde
Insbesondere um die administrativen (Fakultäts-)Prozess für einen (rechts-)sicheren und verlässlichen Ablauf des Studienjahres 2026 ab dem 01.10.2025 zu gewährleisten, werden die Abstimmung und Erörterung mit Vertreter*innen der neuen Fakultäten benötigt. Die Vorbereitungen dieser Prozesse schließen z.B. die Mitwirkung an der Mittelverteilung und Ausstattung der Fakultäten sowie zur Verteilung von Deputatsentlastungen ein.
Das Präsidium hat deshalb Ende Januar 2025 die Einsetzung einer „HAW-Gründungsrunde“ bestehend aus den Präsidiumsmitgliedern und Gründungsbeauftragten beschlossen. Die „HAW-Gründungsrunde“ tagt 4-wöchentlich im Sommersemester 2025 und ist ein Erörterungsgremium. Die „HAW-Gründungsrunde“ wird zum 01.10.2025 aufgelöst. Ab diesem Zeitpunkt werden die Themen durch die dann neue HAW-Leitungsrunde weiterbearbeitet. Die administrative Betreuung der Gründungsrunde liegt bei der Stabstelle Planung und Strategie.
Das Präsidium hat die folgenden Personen als Gründungsbeauftragte der neuen Fakultäten benannt:
- Herrn Prof. Dr. Markus Oberthür für die zukünftige Fakultät Design
- Frau Prof. Dr. Heike Neumann für die zukünftige Fakultät Elektro-, Medien und Informationstechnik
- Frau Prof. Dr. Uta Gaidys für die zukünftige Fakultät Gesundheit
- Herrn Prof. Dr. Stephan Pareigis für zukünftige Fakultät Informatik und digitale Gesellschaft
- Herrn Prof. Dr. Boris Tolg für die zukünftige Fakultät Life Sciences
- Herrn Prof. Dr. Thomas Kletschkowski für die zukünftige Fakultät Luftfahrt- und Fahrzeugsysteme
- Herrn Prof. Dr. Jens-Eric von Düsterlho für zukünftige Fakultät Management, Governance und Medien
- Herrn Prof. Dr. Enno Stöver für die zukünftige Fakultät Nachhaltige Ingenieurwissenschaften
- Frau Prof. Dr. Ulrike Voigtsberger für die zukünftige Fakultät Soziale Arbeit und Kindheitspädagogik
Themenbezogen werden Verantwortliche der Servicebereiche, Stabstellen, dezentralen Verwaltungseinheiten oder weitere Expert*innen der HAW Hamburg zu HAW-Gründungsrunde hinzugezogen.
Entwicklungen im Entwicklungsfeld 1.1 - Abstimmung der Innovationscluster und Format der Fakultäten in der Neugliederung (01/2024-07/2024)
Zusammensetzung, Beteiligung und Zeitplanung
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Entwicklungsfeld 1.1: Abstimmung der wissenschaftlich-thematischen Profile/Innovationscluster und Format der Fakultäten in der Neugliederung
- Entwicklungsfeldleitung: Präsidentin Prof. Dr. Ute Lohrentz
- Entwicklungsteam: Präsidiumsmitglieder, Dekan*innen, Departmentleitungen, Vertreter*innen des Hochschulsenats, Verwaltungsleitungen, Vertreter*innen des Personalrats und der Gleichstellung, Leitungen des Studierendenzentrums (SZ) sowie von Forschung und Transfer (F&T)
- Project Management Office: Caroline Kärger und Sebastian Ronneburg
- Dauer: Februar bis Juni 2024
1. Workshop im Entwicklungsfeld 1.1. zur Veränderung der Fakultätsstruktur (13.02.2024)
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Im Workshop am 13.02.2024 widmete sich das Entwicklungsteam EF1.1 zunächst der Frage „Warum verändern wir uns?“ Im Anschluss an Impulse zu dieser Frage befasste sich das Entwicklungsteam mit der Frage der Veränderungsbereitschaft. Dabei wurde deutlich, dass es sowohl für die strukturelle als auch für die inhaltliche Weiterentwicklung der Hochschule eine hohe Veränderungsbereitschaft zu geben scheint.
Der Fokus des Workshops lag dann auf möglichen Veränderungsideen zum wissenschaftlich-thematischen Profil der HAW Hamburg. Dazu wurden zunächst hochschulexterne Referenzpunkte betrachtet, das heißt wissenschaftliche-thematische Profile, die es in der Metropolregion Hamburg und anderen norddeutschen Bundesländern sowie auf Bundesebene gibt. In Kleingruppen widmeten sich die Entwicklungsteam-Mitglieder dann den folgenden Fragen: Für welche wissenschaftlich-thematischen Profile steht die HAW Hamburg aktuell und für welche wissenschaftlich-thematischen Profile will die Hochschule zukünftig stehen?
Am Nachmittag konzentrierte sich das Entwicklungsteam auf die Arbeit an den Leitplanken für die Veränderung. Es wurde diskutiert was es zusätzlich als Orientierung braucht und wie eine möglichst große Verbindlichkeit der Leitplanken erreichbar ist.
Die Teammitglieder schlossen den Workshop mit Ergebnisbotschaften, die sie als Multiplikator*innen mit in die Hochschule und den Austausch mit anderen Hochschulmitglieder nehmen:
- "Ja, wir wollen und müssen uns verändern."
- "Der Strategieentwicklungsprozess ist ein partizipativer Prozess unter Einbindung der Departmentleitungen und weiterer Stakeholder."
- "Informationen aus dem Entwicklungsteam werden von Entwicklungsteammitgliedern in ihre jeweiligen Bereiche nicht nur weitergeleitet, sondern kontextualisiert."
- "Nach jedem Workshop im Entwicklungsfeld 1.1 wird im Beschäftigtenportal informiert."
- "Wir kommunizieren die Leitideen als Ideen."
- "Es ist eine Herausforderung wissenschaftlich-thematische Profile und Disziplinen zusammenzudenken."
- "Im Moment fokussiert sich der Strategieentwicklungsprozess auf Strukturen."
- "Wir ersetzen die alte Fakultäts-/Departmentstruktur durch neue Fakultätsstrukturen."
2. Workshop im Entwicklungsfeld 1.1. zur Veränderung der Fakultätsstruktur (04.03.2024)
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Im Workshop am 04.03.2024 widmete sich das Entwicklungsteam EF1.1 zunächst der Beantwortung von offenen Fragen aus dem ersten Workshop. Das moderierte Gespräch wurde intensiv für Impulse und Rückfragen genutzt, z.B. dazu wie Lehre und Forschung besser verzahnt werden können, an welchen Referenzpunkten sich die HAW Hamburg bei der Neuentwicklung ihrer Struktur orientieren möchte und wie Studierende gut in den Strategieentwicklungsprozess eingebunden werden können.
Im Anschluss befasste sich das Entwicklungsteam nochmal mit den Zielkorridoren, die den Rahmen für die zu entwickelnden Veränderungen darstellen. Darauf folgte ein Impuls der Präsidentin zu Möglichkeiten der Strukturentwicklung. Zunächst wurde der Ist-Stand der Aufbauorganisation der HAW Hamburg erfasst. Dieser Ist-Stand wurde mit den Zielkorridoren abgeglichen, um Stärken und Schwächen der aktuellen Struktur sichtbar zu machen. Als Inspiration wurden Strukturmodelle anderer Hochschule vorgestellt. Schließlich erfolgte die Betrachtung der rechtlichen Möglichkeiten für eine Veränderung der Hochschulstruktur basierend auf dem Hamburgischen Hochschulgesetz (HmbHG).
Diese Schritte dienten der Vorbereitung der Arbeit in Kleingruppen am Nachmittag. In den Kleingruppen entwickelten die Teammitglieder erste Ideen für mögliche zukünftige Strukturmodelle. Einige Vertreter*innen der Kleingruppen werden als Sprintteam bis zum nächsten Workshop des Entwicklungsteams im April gemeinsam mit der Präsidentin weiter an diesen Modellen arbeiten und damit den Aprilworkshop vorbereiten, in dem mögliche Strukturen und wissenschaftliche Profilthemen auch zusammengeführt werden sollen.
Die Teammitglieder schlossen den Workshop mit Ergebnisbotschaften, die sie als Multiplikator*innen mit in die Hochschule und den Austausch mit anderen Hochschulmitglieder nehmen:
- „Wir haben die Zielkorridore diskutiert. Wir haben versucht die Zielkorridore anzuwenden. Im Ausprobieren haben sich die Zielkorridore bewährt.“
- „Wir haben angefangen uns in mögliche zukünftige Strukturen einzudenken.“
- „Wir haben die rechtlichen Möglichkeiten der Veränderung kennengelernt.“
- „Es zeichnet sich ab, dass wir mehr Flexibilität schaffen werden, aber eher nicht revolutionieren.“
- „Es ist noch immer recht viel offen. Manche Konflikte haben sich schon aufgelöst, andere Konflikte sind klarer geworden.“
- „Es gibt mehr Einigkeit als angenommen. Wir müssen aber noch konkretisieren, wie wir es leben können.“
- „Es ist ein vorsichtiger generischer Prozess – kein Zwangskorsett.“
- „Es gibt eine große Bereitschaft des Engagements.“
- „Es ist machbar und es wird passieren. Bringt euch ein!“
3. Workshop im Entwicklungsfeld 1.1 zur Veränderung der Fakultätsstruktur (18.04.2024)
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Im Workshop am 18. 04.2024 befasste sich das Entwicklungsteam zunächst mit der Frage wie das Entwicklungsteam in Vorbereitung des Letter of Intent zu Entscheidungen kommen kann. Dazu wurde als Grundlage in einem Impuls zunächst der Diskussionsstand des Sprintteams (02.04. und 08.04.2024) zu dieser Frage vorgestellt. In Kleingruppen wurden dann mögliche Einwände und Bedenken diskutiert, bevor es dem Entwicklungsteam gelungen ist sich auf den Entscheidungsmodus des Konsent für eine zukünftige Hochschulstruktur und für Fakultätsoptionen zu einigen.
Im Anschluss befasste sich das Entwicklungsteam - ebenfalls basierend auf Impulsen zum aktuellen Diskussionsstand aus dem Sprintteam – mit Entwürfen zum Strukturmodell und zu Optionen für neue Fakultäten. In erneuter Kleingruppenarbeit und dem Austausch im Plenum wurden das Modell und die Optionen weiterentwickelt. Einige Aspekte sind dabei schon recht klar, aber noch nicht alle Fragen und Anforderungen werden durch den aktuellen Stand der Entwürfe beantwortet bzw. erfüllt. Das diskutierte und weiterentwickelte Strukturmodell und die Fakultätsoptionen werden als Entwürfe an die Departments und Verwaltungsleitungen der Fakultäten gegeben, verbunden mit dem Auftrag zur Stellungnahme in Vorbereitung des Workshops des Entwicklungsteams 1.1. am 08.05.2024. Im Rahmen der Stellungnahmen sollen Stärken der Entwürfe identifiziert werden, Bedenken eingebracht sowie schwerwiegende Einwände und mögliche Lösungsvorschläge formuliert werden.
Die Teammitglieder schlossen den Workshop mit Ergebnisbotschaften, die sie als Multiplikator*innen mit in die Hochschule und den Austausch mit anderen Hochschulmitglieder nehmen:
- „Wir haben uns für einen Entscheidungsmodus für das Entwicklungsfeldteam 1.1 entschieden, der für das Strukturmodell und die Fakultätsoptionen angewendet wird. Dadurch schaffen wir Verbindlichkeit.“
- „Die Mitglieder des Entwicklungsfeldteams nehmen aktive Rollen ein, z.B. als Multiplikator*innen und Kommunikator*innen.“
- Wir sind gut im Prozess und auf diese Teamleistung sind wir durchaus stolz. Damit bereiten wir auch die Entscheidung des Hochschulsenats und Hochschulrates gut vor.“
- „Die finale Entscheidung werden der Hochschulsenat und der Hochschulrat treffen. Der partizipative Prozess bereitet diese Entscheidung vor.“
- „Wir schaffen responsive Kommunikationsprozesse mit den Mitgliedern der Departments.“
- „Bis zum 06. Mai gibt es Diskussionsprozesse in den Departments zum aktuellen Stand von Strukturmodell und Fakultätsoptionen.“
- „Wir binden in den Prozess tatsächlich sehr breit ein, z.B. durch die Stellungnahmen der Departments und der Verwaltungsleitungen der Fakultäten.“
- „Wie können wir die Informationen gut in die Runde verteilen? Die Vorlage für die Stellungnahme leistet dies.“
- „Wie können wir die Zeitleiste gut erklären? Wir müssen eine Entscheidung zur Änderung der Grundordnung und zur Vorbereitung des neuen Struktur- und Entwicklungsplan vorbereiten. Die Änderung der Grundordnung soll im Wintersemester 2024/2025 erfolgen. Wir haben uns zu Prozessbeginn auf eine Zeitschiene geeinigt und wir wollen zu einem Ergebnis kommen. Es ist wichtig den Prozess mit dem aktuellem Hochschulsenat abzuschließen.“
4. Workshop im Entwicklungsfeld 1.1 zur Veränderung der Fakultätsstruktur (08.05.2024)
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Im Workshop am 08.05.2024 hatte das Entwicklungsfeldteam die Ziele eine Entscheidung zu einem Strukturmodell für die Hochschule zu treffen, die zukünftigen Fakultäten weitergehend zu bestimmen und einen Prozess zur Entstehung des Memorandum of Understanding (MoU, vormals Letter of Intent (LOI)) zu erarbeiten.
Im Vorfeld des Workshops hatten die Departments und die Verwaltungsleitungen der Fakultäten Stellungnahmen zum Entwurf des Strukturmodells und zu den Ausrichtungen und Zusammensetzungen neuer Fakultäten verfasst. Diese Stellungnahmen enthielten positive Rückmeldungen, Bedenken und schwerwiegende Einwände. Im Workshop erarbeiteten die Teammitglieder Lösungen für die schwerwiegenden Bedenken zum Strukturmodell und entschieden sich im Konsentverfahren für eine zukünftige Hochschulstruktur. Die Stellungnahmen zu den Fakultätsoptionen wurden am Nachmittag thematisiert. Im Ergebnis wird es zukünftig neun Fakultäten geben. Schließlich stimmte das Entwicklungsfeldteam den Prozess zur Entstehung des MoU ab. Die Teammitglieder entwerfen bis zum nächsten Workshop Beschreibungen (Fakultätsname, verantwortete Studiengänge, integrierte bisherige Departments, jeweilige Ausrichtung und wissenschaftlichen Profilthemen) für die 9 neuen Fakultäten. Diese Beschreibungen fließen neben dem Strukturmodell in das MoU ein. Das MoU soll am 30.05.2024 verabschiedet werden. Im Vorfeld findet eine Redaktionskonferenz mit Mitgliedern des Entwicklungsfeldteams statt.
Die Teammitglieder schlossen den Workshop mit Ergebnisbotschaften, die sie als Multiplikator*innen mit in die Hochschule und den Austausch mit anderen Hochschulmitglieder nehmen:
- „Wir haben die Impulse der Studierenden gehört und integrieren sie in den Prozess. Wir wurden aufgefordert mutig zu sein.“
- „Wir haben uns für ein Strukturmodell entschieden und dabei die schwerwiegenden Einwände berücksichtigt. Wir haben für die schwerwiegenden Einwände Lösungen gefunden. Die Bedenken werden in den weiteren Prozess integriert.“
- „Wir haben den Begriff „Schools“ temporär ersetzt. Im Weiteren werden „interfakultäre Kooperationsbereiche“ ausgestaltet.“
- „Wir werden 9 Fakultäten haben mit jeweils max. 60 Professuren. Die Binnenstruktur wird im weiteren Prozess geklärt.“
- „Wir sind ein gutes Stück vorangekommen bei den Fakultätsoptionen und wir sind optimistisch diese bis zum 30.05.2024 zu finalisieren.“
- „Wir haben den Weg zur Finalisierung des Memorandum of Understanding (MoU) vorgedacht und vereinbart. Am 30.05.2024 ist der nächste Workshop. Dort bereiten wir das MoU für die Gremienklausur am 20.06.2024 vor.“
- „Wir sind auf einem guten Weg den Zeitplan einzuhalten.“
5. Workshop im Entwicklungsfeld 1.1 zur Veränderung der Fakultätsstruktur (30.05.2024)
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Im fünften Workshop widmete sich das Entwicklungsteam der Konsentierung der Fakultätsoptionen, d.h. der Zuordnung der bisherigen Departments in neue Fakultäten und der Zuordnung von Studiengängen in neue Fakultäten. Es erfolgte die Entscheidung zu Fakultätsoptionen mit Ausnahme der zukünftig vorgesehenen Fakultät Life Sciences, die abweichend von den Selbstbeschreibungen der Fakultäten im Termin nicht konsentiert wurde. Die Zuordnung soll bis zum 20.06.2024 erörtert und finalisiert werden. Zudem wurde die Entscheidung über den Text des MoU vorbereitet, um den MoU im Nachgang des Workshops durch das Entwicklungsteam bis zum 04.06.2024 zu finalisieren. Schließlich befasste sich das Entwicklungsteam damit wie die weitere Entwicklung der Fakultäten und der Verwaltung zur Erreichung der Zielkorridore beitragen kann und was es bräuchte um im Hinblick auf die Zielkorridore gut voran zu kommen.
Die Teammitglieder schlossen den Workshop mit Ergebnisbotschaften, die sie als Multiplikator*innen mit in die Hochschule und den Austausch mit anderen Hochschulmitglieder nehmen:
- "Es wird zukünftig neun Fakultäten geben, die in ihrer Profilierung noch feingeschliffen werden müssen."
- "Es gibt noch Klärungsbedarf mit Blick auf eine zukünftig vorgesehene Fakultät Life Sciences."
- "Das Memorandum of Understanding (MoU) soll bis zum 04.06.2024 finalisiert werden."
- "Es gibt einen Plan für die Arbeit der weiteren Entwicklungsfelder, in die man sich einbringen kann."
- "Es gibt noch offene Fragen und Bedenken, z.B. zum Memorandum of Understanding oder zu den weiteren Entwicklungsfeldern. Diese Fragen und Bedenken werden im weiteren Prozess mitgedacht."
- "Es gibt einen ersten Entwurf für den weiteren Prozess in Richtung Hochschulsenat und Hochschulrat."
- "Die bislang formatierten wissenschaftlichen Profilthemen werden am 20.06.2024 weiterdiskutiert."
Klausurtagung der Gremien (20.06.2024)
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Auf der Klausurtagung der Hochschulgremien kamen die Mitglieder des Hochschulrates, des Hochschulsenates, die Dekan*innen und das Präsidium sowie die Departmentleitungen und die Vertretungen des Personalrates und der Gleichstellung zusammen. Nach der Begrüßung durch das Präsidium wurde der Vormittag genutzt, um sich über den bisherigen Verlauf und die erarbeiteten Ergebnisse des Strategieprozesses „HAW Hamburg 2030“ auszutauschen. Zentral war hierbei die Befassung und Verabschiedung des Memorandum of Understanding (MoU). Als Teil der Befassung stellten Vertreter*innen der neu zu bildenden Fakultäten ihre bisherigen Arbeitsergebnisse mit Postern in einem Marktplatzformat vor.
Am Nachmittag ging es um die Weiterentwicklung der wissenschaftlichen Profilthemen der HAW Hamburg. Nach einem journalistischen Gesprächmit Mitgliedern des Hochschulrates zu wissenschaftlichen Profilthemen wurde in Kleingruppenarbeit die Expertise aller Teilnehmenden der Gremienklausurtagung genutzt, um damit den Strategieprozess zielführend voranzubringen. Den Tag abschließend gab das Präsidium einen Ausblick auf den Gesamtprozess sowie anstehende Prozessschritte.
Die Gremienklausrtagung war ein wichtiger und inhaltlich dichter Tag im Prozess zur strategischen Entwicklung der HAW Hamburg 2030. Mit seinen Ergebnissen stellt er einen Meilenstein dar, der grundlegend für den weiteren Prozess und die Arbeiten in allen Entwicklungsbereichen und Entwicklungsfeldern ist.
Downloads
Gremienklausurtagung Juni 2024 zum Strategieprozess HAW Hamburg 2030 - Neues wagen und Zukunft gestalten
Entwicklungen im Entwicklungsfeld 1.2 - Binnenstruktur und kennzahlenbasierte Ausstattung
Zusammensetzung, Beteiligung und Zeitplanung
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Entwicklungsfeld 1.2: Binnenstruktur und kennzahlenbasierte Ausstattung mit der Diferenzierung in 1.2.1 Organisation der akademischen Selbstverwaltung, 1.2.2 Organisation notwendiger Verwaltungsprozesse und 1.2.3 Entwicklung eines kennzahlenbasierten Mittelverteilungsmodells
Ziele: Erarbeitung grundlegender Governance und Rollen sowie Strukturen und Priorisierung notwendiger Prozesse
- Entwicklungsfeldleitung 1.2.1: Präsidentin Prof. Dr. Ute Lohrentz und Entwicklungsfeldleitung 1.2.2: geschäftsführender Kanzler Albert Asal
- Entwicklungsteam:
- Präsidiumsmitglieder: Prof. Dr. Peter Wulf, Prof. Dr. Frederike Masemann
- Sprecher*innen (und Stellvertretungen) für die neuen Fakultäten:
- Für die zukünftige Fakultät Design: Prof. Dr. Markus Oberthür (Prof. Bernd Mölck-Tassel)
- Für die zukünftige Fakultät Elektro-, Medien- und Informationstechnik: Prof. Dr. Heike Neumann (Prof. Dr. Torsten Edeler)
- Für die zukünftige Fakultät Gesundheit: Prof. Dr. Uta Gaidys (Prof. Dr. Katharina Riehn)
- Für die zukünftige Fakultät Informatik und Digitale Gesellschaft: Prof. Dr. Stephan Pareigis (Prof. Dr. Birgit Wendholt)
- Für die zukünftige Fakultät Life Sciences: Prof. Dr. Boris Tolg (Prof. Dr. Sebastian Timmerberg)
- Für die zukünftige Fakultät Luftfahrt- und Fahrzeugsysteme: Prof. Dr.-Ing. Thomas Kletschkowski (Prof. Dr.-Ing. Thomas Netzel und Prof. Dr.-Ing. Ralf Ahrens)
- Für die zukünftige Fakultät Management, Governance und Medien: Prof. Dr. Eric von Düsterlho (Prof. Dr. Erik Schäfer)
- Für die zukünftige Fakultät Nachhaltige Ingenieurswissenschaften: Prof. Dr. Enno Stöver (Prof. Dr. Martin Garbrecht)
- Für die zukünftige Fakultät Soziale Arbeit und Kindheitspädagogik: Prof. Dr. Ulrike Voigtsberger (Prof. Dr. Claudia Buschhorn)
- Verwaltungsleitungen der Fakultäten: Sabine Witting, Susanne Wittkuhn, Tino Metter, Cordula Puchstein
- Leitungen des Studierendenzentrums (bzw. Vertretung) Sandra Mai/Peter Hambrinker; des Personalservice Christina Kautz; aus Finanz- und Rechnungswesen Norman Klawitter und Facility Management Sebastian Feldmann
- Vertretung (bzw. Stellevertretung) des Hochschulsenats: Christine Hoffmann (Prof. Dr. Michael Gille)
- Vertretung (bzw. Stellvertretung) des Personalrates: Holger Sterzenbach
- Vertretung (bzw. Stellvertretung) der Gleichstellung: Prof. Dr. Hanna Klimpe (Henk van Gils)
- Project Management Office: Caroline Kärger und Sebastian Ronneburg
- Dauer: September 2024 bis März 2025
- Entwicklungsteam:
- Entwicklungsfeldleitung 1.2.3: Kanzler Dr. Rainer Heuer und Normal Klawitter (Leitung Finanz- und Rechnungswesen)
- Entwicklungsteam: Präsidiumsmitglieder; Gründungsbeauftragte; Leitungen des Personalservice und der Planung und Strategie; Vertretung der Gleichstellung
- Project Management Office: Caroline Kärger und Sebastian Ronneburg
- Dauer: Juni 2025 bis Dezember 2025
1. Workshop im Entwicklungsfeld 1.2.1/1.2.2 zur Binnenstruktur (19.09.2024)
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Der erste Workshop im Entwicklungsfeld 1.2 mit den Feldern 1.2.1 "Organisation der akademischen Selbstverwaltung" und 1.2.2 "Organisation der notwendigen Verwaltungsprozesse" verfolgte insbesondere zwei Ziele:
- Herstellung eines gemeinsamen Informationsstandes und Selbstverständnis als Gruppe.
- Annäherung an die Frage: Was soll eine Fakultät leisten?
Zunächst erfolgte ein Blick auf den aktuellen Stand des Strategieprozesses und auf die Zusammenhänge zwischen den verschiedenen Entwicklungsbereichen und Entwicklungsfeldern. Anschließend erhielten die Teilnehmenden zur Annäherung an die Entwicklung einer Modellfakultät einen Impuls zu den gesetzlichen Rahmungen durch das Hamburgische Hochschulgesetz (HmbHG) und zu vom Präsidium vorgeschlagenen Prämissen für die Binnenstruktur. Unter Berücksichtigung dieser Rahmungen entwarfen die Teilnehmenden in Kleingruppen Grundzüge einer zukünftigen Modellfakultät.
Die Teammitglieder schlossen den Workshop mit Ergebnisbotschaften, die sie als Multiplikator*innen mit in die Hochschule und den Austausch mit anderen Hochschulmitglieder nehmen:
- "Wir haben unter Berücksichtigung von gesetzlicher Rahmung und Prämissen erste Ideen für Modellfakultäten entwickelt."
- "Das HmbHG gibt Rahmen und Standards vor, trotzdem gibt es Räume für Differenzierung und Flexibilität."
- "Aus der Prozesslogik in die Strukturlogik bei gleichzeitigem Erhalt der fachlichen Autonomie der Fakultäten."
- "Die Veränderung ist ein Prozess. Übergangsprozesse sind mitzudenken."
- "Die neuen Strukturen sollen effektiver sein."
- "Standardisierung stößt an Grenzen. Dezentrale Raumkonzepte nutzen."
2. Workshop im Entwicklungsfeld 1.2.1/1.2.2 zur Binnenstruktur (26.09.2024)
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Der zweite Workshop im Entwicklungsfeld 1.2 mit den Feldern 1.2.1 "Organisation der akademischen Selbstverwaltung" und 1.2.2 "Organisation der notwendigen Verwaltungsprozesse" verfolgte insbesondere zwei Ziele:
- Weiterentwicklung erster Ideen zu Studien- und Prüfungsorganisation, Forschung(sstrukturen) sowie ausgewählten Kernprozessen der Verwaltung
- Namensfindung für die neuen Fakultäten
Nach einem kurzen Rückblick auf den ersten Workshop ging es um die weitere Annäherung an die Modellfakultät. Dazu stellte die Vizepräsidentin für Studium und Lehre erste Ideen und Anforderungen zur Studien- und Prüfungsorganisation vor, gefolgt von Ideen und Anforderungen an Forschung/Forschungsstrukturen - vorgestellt durch den Vizepräsidenten für Forschung und Transfer - sowie Ideen und Anforderungen an ausgwählte Kernprozesse der Verwaltung - präsentiert durch den geschäftsführenden Kanzler. Darauf basierend arbeiteten die Teammtglieder in drei Kleingruppen an diesen Ideen und Anforderungen weiter und präsentierten die jeweiligen Ergebnisse. Im weiteren Verlauf des Workshops erfolgte die Einführung in die Namensfindung für die zukünftigen Fakultäten. Gerahmt durch einen Impuls zur Namensfindung aus Presse und Kommunikation (PK) erhielten die Sprecher*innen der zukünftigen Fakultäten einen Auftrag zur Namensfindung unter Berücksichtigung verschiedener Kriterien, um beispielsweise die strukturelle Einheitlichkeit der Namen zu fördern. Die Namensfindung soll im 3. Workshop finalisiert werden.
Die Teammitglieder schlossen den Workshop mit Ergebnisbotschaften, die sie als Multiplikator*innen mit in die Hochschule und den Austausch mit anderen Hochschulmitglieder nehmen:
- "Uns ist bewusst, dass die bevorstehenden Änderungen große Unsicherheiten und Sorgen hervorrufen. Leider können wir diese Unsicherheiten so schnell nicht auflösen und bitten daher um Geduld. Wir sind zuversichtlich, dass wir im fortlaufenden Prozess Schritt für Schritt für mehr Klarheit und mehr Sicherheit sorgen können."
- "Alle Statusgruppen werden in den Diskussionen berücksichtigt."
- "Es wird der gegebene Entwicklungsrahmen genutzt."
- "Es wurde mit der Sammlung, Sortierung und Strukturierung der Aufgaben und Prozesse in Studium und Lehre begonnen."
- "Wir wollen die Forschung ganzheitlich betrachten."
- "Die benötigten Prozesse werden in den neuen Strukturen aufgehen."
- "Hinweise und Fragen werden auch in die Entwicklungsfelder im Entwicklungsbereich 4 transportiert."
- "Die zukünftigen Fakultätsnamen werden finalisiert."
3. Workshop im Entwicklungsfeld 1.2.1/1.2.2 zur Binnenstruktur (23.10.2024)
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Der dritte Workshop im Entwicklungsfeld 1.2 mit den Feldern 1.2.1 "Organisation der akademischen Selbstverwaltung" und 1.2.2 "Organisation der notwendigen Verwaltungsprozesse" adressierte folgende Ziele:
- Finalisierung der Namen der zukünftigen Fakultäten
- Auf dem Weg zur Modellfakultät – Annäherung an Aufgabenbereich der akademischen Selbstverwaltung nach § 17 LVVO in den Fakultäten
- Vorstellung und Weiterentwicklung: erster (visueller) Vorschlag zur Binnenstruktur der Fakultäten
- Diskussion mit den Mitgliedern des Hochschulsenates über die Änderung der Grundordnung im Kontext HAW Hamburg 2030
Nach einem kurzen Rückblick auf den zweiten Workshop ging es um die Konsentierung der Namen der zukünftigen Fakultäten. Die Sprecher*innen der zukünftigen Fakultäten hatten dazu im Vorfeld kriterienbasierte mit ihren jeweiligen Bereichen/Mitgliedern abgestimmte Namensvorschläge eingereicht. Das Entwicklungsfeldteam sammelte Bedenken und schwerwiegende Einwände zu den Vorschlägen, bearbeitete Lösungen zu den Bedenken und Einwänden und konnte die Namen der zukünftigen Fakultäten weitestgehend konsentieren. Diese Namen werden in die Grundordnung der Hochschule aufgenommen. Im nächsten Schritt befasste sich das Team mit ersten Überlegungen zum Aufgabenbereich der akademischen Selbstverwaltung nach §17 LVVO in den Fakultäten. Das Entwicklungsfeldteam richtete dazu ein Sprintteam ein, welches zu den Workshops des Entwicklungsfeldes im November und Dezember Impulse zur Diskussion und Konsentierung in das Entwicklungsfeldteam einbringen wird. Basierend auf Überlegungen aus den ersten zwei Workshops und Impulsen aus Gesprächen mit den Sprecher*innen der zukünftigen Fakultäten befasste sich das Entwicklungsfeldteam schließlich mit einem ersten groben visualisierten Modellvorschlag für die Binnenstruktur der zukünftigen Fakultäten. Die weitere Ausgestaltung des Modells sowie die Konkretisierung von Aufgaben, Rollen und Funktionen erfolgen in den weiteren Workshops des Entwicklungsfeldes.
Im zweiten Teil des Workshops wurde der Wunsch des Hochschulsenats aufgegriffen sich mit dem Entwicklungsfeldteam zu Bedenken und Themen auszutauschen, die bereits aus dem Entwicklungsfeld 1.1 sowie aus dem Hochschulsenat selbst zur Bearbeitung und Berücksichtigung an das Entwicklungsfeldteam 1.2.1/1.2.2 gegeben wurden. Der Hochschulsenat hatte darüber hinaus im Vorfeld weitere Fragen übermittelt (u.a. zur Binnenstruktur, zur zentralen/dezentralen Organisation, zu Vorteilen der Umstrukturierung, zur Zeitplanung und weiteren Beteiligung des Hochschulsenats), die ebenfalls gemeinsam diskutiert wurden und deren Beantwortung dem Hochschulsenat im Nachgang des Workshops auch verschriftlich zur Verfügung gestellt wird.
4. Workshop im Entwicklungsfeld 1.2.1/1.2.2 zur Binnenstruktur (05.11.2024)
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Der vierte Workshop im Entwicklungsfeld 1.2 mit den Feldern 1.2.1 "Organisation der akademischen Selbstverwaltung" und 1.2.2 "Organisation der notwendigen Verwaltungsprozesse" adressierte folgende Ziele:
- Auf dem Weg zur Modellfakultät – Aufgabenbereiche der akademischen Selbstverwaltung nach § 17 LVVO in den Fakultäten
- Auf dem Weg zur Binnenstruktur: Annäherung zur non-formalen/nicht-gremienbasierten akademischen Selbstverwaltung
- Diskussion mit den Mitgliedern des Hochschulsenates zu Fragen des Hochschulsenats an das Entwicklungsfeld
Nach einem kurzen Rückblick auf den dritten Workshop erfolgte ein Impuls aus dem Sprintteam zu den Aufgabenbereichen der akademischen Selbstverwaltung nach § 17 LVVO. Das Sprintteam präsentierte erste Überlegungen dazu welche Funktionen in welchem Ermäßigungsumfang zukünftig zum Sockel der professoralen akademischen Selbstverwaltung in jeder Fakultät gehören könnten. In einer Kleingruppenarbeit entwickelten die Mitglieder des Entwicklungsfeldes dann Beschreibungen für ausgewählte Selbstverwaltungsfunktionen (u.a. Studienfachberatung). Die Ergebnisse werden vom Sprintteam aufgenommen mit dem Ziel bis zum nächsten Workshop einen ersten Entwurf einer Handlungsempfehlung für die neuen Fakultäten zur akademischen Selbstverwaltung nach § 17 LVVO mit Bandbreiten der Ermäßigung einem Glossar zur Beschreibung der Funktionen und Aufgaben zu erstellen. Im weiteren Verlauf befasste sich das Entwicklungsfeldteam mit den Fragen: Ist eine non-formale/nicht-gremienbasierte Organisation innerhalb von Fakultäten sinnvoll und notwendig? Wie könnten diese Organisationsformen heißen und gestaltet sein? Welche Aufgaben würden diese Organisationsformen übernehmen?
Die Teammitglieder schlossen den Workshopteil mit Ergebnisbotschaften, die sie als Multiplikator*innen mit in die Hochschule und den Austausch mit anderen Hochschulmitglieder nehmen:
- "Die Namen der zukünftigen Fakultäten wurden im Entwicklungsfeldteam konsentiert. Diese Namen ermöglichen es Fachlichkeiten sichtbar(er) zu machen und sie sind identitätsstiftend. Die Namen sind teildurchlässig. Diese Namen werden gebraucht. Die reine Nummerierung von Fakultäten anstelle von Namen ist ein No-Go.
- „Zur akademischen Selbstverwaltung (insbesondere bzgl. §17 LVVO) ist es sinnvoll mit den Aufgaben der akademischen Selbstverwaltung zu beginnen. Insgesamt brauchen Fakultäten auch Gestaltungsspielräume und diese sollten berücksichtigt/gegeben werden. Dies drückt sich auch im Spannungsverhältnis zwischen akademischer Freiheit und Organisationsfähigkeit aus.“
- „Durch die neue Binnenstruktur sollten die Fakultäten befähigt werden und es sollte Individualität möglich sein. Dazu braucht es sowohl die breite Partizipation am Prozess zur Entwicklung der Binnenstruktur, aber auch Entscheidungen und ein Präsidium, das dafür einsteht. Ein weiterer Aspekt sind geschlechtergerechte Richtlinien auch für non-formale Strukturen und Organisationsformen in Fakultäten. Insgesamt braucht es eine gute Balance-of-Power in der Hochschule.“
Im zweiten Teil des Workshops wurde der erneute Wunsch des Hochschulsenats aufgegriffen sich mit dem Entwicklungsfeldteam zu weiteren vom Hochschulsenat an das Entwicklungsfeldteam gerichteten Fragen zu befassen.
5. Workshop im Entwicklungsfeld 1.2.1/1.2.2 zur Binnenstruktur (05.12.2024)
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Der fünfte Workshop im Entwicklungsfeld 1.2 mit den Feldern 1.2.1 "Organisation der akademischen Selbstverwaltung" und 1.2.2 "Organisation der notwendigen Verwaltungsprozesse" adressierte folgende Ziele:
- Auf dem Weg zur Modellfakultät – Akademischen Selbstverwaltung nach § 17 LVVO in den Fakultäten - Funktionen und Entlastungen
- Verknüpfung von akademischer Selbstverwaltung und der Organisation von Lehre und Prüfungen (EF4.9)
- Verbindungen zur Weiterentwicklung der Verwaltung, Digitalisierung und Infrastruktur (EB4)
- Verortung der Organisation und Strukturen von Forschung in der Binnenstruktur
- Auf dem Weg zur Binnenstruktur: Weiterentwicklung der nicht-gremienbasierten akademischen Selbstverwaltung in den Fakultäten
Nach einem kurzen Rückblick auf den vorangegangenen Workshop erfolgten Impulse aus dem Sprintteam zu den Funktionen und Aufgabenbereichen der akademischen Selbstverwaltung gem. § §17 LVVO und aus dem Präsidium mit einem an dem Entwickelten anknüpfenden Vorschlag zur Verteilung von Entlastungen. Die Entwürfe und Vorschläge wurden in Kleingruppen weiterentwickelt. Die Ergebnisse wurden in dem Entwurf einer Leitlinie aufgegriffen und die Sprecher*innen der Fakultäten prüfen den Entwurf bis zum Folgeworkshop auf Machbarkeit.
Zur Verknüpfung der Binnenstrukturfragen erfolgte ein Exkurs zur Organisation von Lehre und Prüfungen. Nach einem Impuls der Vizepräsidentin für Studium und Lehre sowie der Entwicklungsfeldleitungen des Entwicklungsfeldes 4.9. Die Rückmeldungen aus der anschließenden Resonanzrunde (z.B. zur Verbindung eines Prüfungsamtes mit den Prüfungsausschussvorsitzenden) fließen in die Arbeit des Entwicklungsfeldes 4.9 ein.
Nach der Mittagspause folgte ein Impuls des geschäftsführenden Kanzlers zur Verknüpfung von Binnenstrukturfragen mit der Weiterentwicklung der Verwaltung und Digitalisierung und Infrastruktur. In der Resonanzrunde wurden insbesondere Hinweise und Fragen zur zukünftigen IT-Organisation sowie zur Medien- und Veranstaltungstechnik eingebracht.
Zur nicht-gremienbasierten Organisation den Fakultäten wurden zunächst strategische Vor- und Risiken abgewogen. Im Plenum diskutierten die Teilnehmenden, ob eine Standardisierung sinnvoll wäre und wenn ja für welche Aufgaben. Die Ergebnisse werden zum Folgeworkshop in einem Entwurf aufbereitet.
Der Vizepräsident für Forschung und Transfer berichtete am Nachmittag in einem Impuls zu den Ergebnissen aus dem Entwicklungsfeld 3.2 zu Organisation und Strukturen von Forschung sowie die Einbettung in der Binnenstruktur. Im Fokus der Resonanzrunde standen die Anbindung und Ausgestaltung eines möglichen Allgemeinen Forschungsausschusses.
Die Teammitglieder schlossen den Workshop mit Ergebnisbotschaften, die sie als Multiplikator*innen mit in die Hochschule und den Austausch mit anderen Hochschulmitglieder nehmen:
- „Die Entwicklungsfelder kommen zusammen. Die Verbindungen der Themen werden berücksichtigt und bearbeitet. Austausch und Vernetzung der Entwicklungsfelder werden deutlich.“
- „Die Entscheidungsreife für Vorschläge aus dem Entwicklungsfeld 1.2.1/1.2.2 rückt in Sicht. Organisationsentscheidungen liegen dann final bei Präsidium.“
- „Eine ‚Projektplanung‘ für die Übergänge und Umsetzung rücken näher. Es nimmt Gestalt an!“
- „Es zeichnet sich ein robustes Modell für die LVS-Verteilung gem. §17 LVVO ab. Dabei werden auch Übergangsregelungen notwendig sein.“
- „Wir kommen von Modellüberlegungen zu Machbarkeits-/Plausibilitätsprüfungen.“
- „Aus dem Sprint wird ein Marathon.“
- „Bei Fragen der Verantwortung für Personal und Budget werden die gesetzlichen Rahmen eingehalten.“
- „Zielformulierungen der Entwicklungsfelder in Entwicklungsbereich 4 zu Verwaltung, Digitalisierung und Infrastruktur können ergebnisoffen bearbeitet werden.“
6. Workshop im Entwicklungsfeld 1.2.1/1.2.2 zur Binnenstruktur (16.01.2025)
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Der sechste Workshop im Entwicklungsfeld 1.2 mit den Feldern 1.2.1 "Organisation der akademischen Selbstverwaltung" und 1.2.2 "Organisation der notwendigen Verwaltungsprozesse" adressierte folgende Ziele:
- Weiterentwicklung der Verwaltung: Mögliche Verwaltungsgrundsätze
- Konsentierung zukünftiges Fakultätsmodell
- Konsentierung akademische Selbstverwaltung gem. §17 LVVO
- Konsentierung nicht-gremienbasierte akademische Selbstverwaltung in den Fakultäten
- Abstimmung zum weiteren Verlauf und nächsten Schritten im Strategieprozess
Nach einem kurzen Rückblick auf den vorangegangenen Workshop erfolgte ein Impuls des geschäftsführenden Kanzlers zu Grundsätzen für die zukünftige Verwaltungsstruktur. Dies beinhaltete z.B. Informationen zur zukünftig garantierten Basisstruktur in den Fakultäten sowie zu zentralen und dezentralen Verantwortlichkeiten (zentrale Prozess- und Organisationsverantwortung bei gleichzeitiger campusbezogener Bereitstellung von Services). Durch die Entwicklungsfeldmitglieder eingebrachte Ergänzungen und Anpassungen wurden in einer Resonanzrunde aufgenommen.
Im Anschluss widmete sich das Entwicklungsfeldteam der Konsentierung des zukünftigen Fakultätsgrundmodells. Die Konsentierung schloss Aspekte wie z.B. die Leitung der Fakultätsverwaltungen, die Gestaltung der Dekanate, die garantierte Basisverwaltung und das Zusammenspiel aus zentralen und dezentralen Prozessen/Organisation ein.
Zur Konsentierung der Funktionen und Entlastungen gem. §17 LVVO als Ausdruck der akademischen Selbstverwaltung hatten die Sprecher*innen der Fakultäten vorab ihre Rückmeldungen zur Machbarkeit der vorgelegten Leitlinie gegeben. Die eingebrachten schwerwiegenden Einwände wurden in Kleingruppen bearbeitet, Bedenken und offene Fragen festgehalten und schließlich konnte im Plenum eine Konsentierung erreicht werden.
Am Nachmittag gelang de Entwicklungsfeldteam zudem die Konsentierung zur zukünftigen nicht-gremienbasierten Selbstverwaltung in den Fakultäten. Dabei wurden z.B. auch die Verzahnung von Studiengängen und die Zusammenarbeit in Lehre und Forschung wie auch Transfer in den Überlegungen zur Gestaltung dieser weiteren Binnenstruktur der Fakultäten berücksichtigt.
Schließlich wurden die weiteren Phasen (Initial-, Konzeptions-, Transformations- und Stabilisierungsphase) und Schritte (z.B. Einrichtung einer HAW-Gründungsrunde) im Strategieprozess vorgestellt und abgestimmt. Alle konsentierten Inhalte werden im Nachgang des Workshops verschriftlicht, redaktionell abgestimmt und der Hochschule anschließend als Ergebnisse aus dem Entwicklungsfeld zur Verfügung gestellt.
Die Teammitglieder schlossen den Workshop mit Ergebnisbotschaften, die sie als Multiplikator*innen mit in die Hochschule und den Austausch mit anderen Hochschulmitglieder nehmen:
- „Es konkretisiert sich.“
- „Wir haben viele Kompromisse und Lösungen gefunden.“
- „Wir haben eine Konsentierung zum zukünftigen Fakultätsmodell erreicht.“
- „Die Verwaltungsstrukturen für die Übergangsphase wurden konsentiert.“
- „Die weiteren 5 Verwaltungsleitungen sollen gemeinsam mit den Gründungsbeauftragten bis möglichst zum 30.09.2025 gefunden werden.“
- „Die Basisbinnenstruktur ist konsentiert. Die weitere Binnenstruktur ist nahezu konsentiert.“
- „Es wird Gründungsbeauftragte und eine HAW-Gründungsrunde geben.“
- „Entwicklungsfeld 1.2.1/1.2.2 ist bis auf schriftliche Nacharbeiten abgeschlossen.“
- „Die kennzahlenbasierte Mittelverteilung (EF1.2.3) wird in der HAW-Gründungsrunde bearbeitet.“
1. Workshop im Entwicklungsfeld 1.2.3 zur Kennzahlenbasierten Ausstattung (19.05.2025)
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Das EF 1.2.3 hat am 19.05.2025 seine Arbeit mit der konstituierenden Sitzung unter dem Arbeitstitel „Mittelverteilung 2026“ aufgenommen.
2. Workshop im Entwicklungsfeld 1.2.3 zur Kennzahlenbasierten Ausstattung (24.06.2025)
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In dem Workshop am 24.06.2025 wurde u.a. die verschiedenen Ausstattungen bzw. Besonderheiten in den Fakultäten besprochen und über die möglichen Kennzahlen für die Verteilungen diskutiert.
3. Workshop im Entwicklungsfeld 1.2.3 zur Kennzahlenbasierten Ausstattung (14.07.2025)
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4. Workshop im Entwicklungsfeld 1.2.3 zur Kennzahlenbasierten Ausstattung (09/2025)
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Das Entwicklungsfeld 1.2.3 hat zum 30.06.2025 einen Zwischenbericht erstellt: Zwischenbericht
Downloads
Entwicklungen im Entwicklungsfeld 1.3 - Rechtliche Rahmung und SEP-Entwicklung
Zusammensetzung, Beteiligung und Zeitplanung
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Entwicklungsfeld 1.3: Rechtliche Rahmung und SEP-Entwicklung
Ziele: Erarbeitung der Grundordnung der HAW Hamburg und des Struktur- und Entwicklungsplans 2027-2031
- Entwicklungsfeldleitung 1.3 - rechtliche Rahmung/Änderung der Grundordnung: Präsidentin Prof. Dr. Ute Lohrentz und Sprecher der Professor*innen im Hochschulsenat Prof. Dr. Thomas Schiemann
- Entwicklungsteam rechtliche Rahmung/Änderung der Grundordnung: Prof. Dr. Peter Wulf - Vizepräsident für Forschung und Transfer, Ann Kristin Spreen für das Justitiariat, Prof. Dr. Michael Gille für den Hochschulsenat, Prof. Dr. Friedrich Ohlendorf bzw. Andrea Bettels für den Personalrat, Dirk Pannemann aus dem Personalservice und Sebastian Ronneburg für die Stabstelle Planung und Strategie.
- Project Management Office: Caroline Kärger und Sebastian Ronneburg
- Dauer: September bis Dezember 2024
- Entwicklungsfeldleitung 1.3 - Entwicklung des Struktur- und Entwicklungsplans (SEP) 2027-2031: Präsidentin Prof. Dr. Ute Lohrentz
- Entwicklungsteam Entwicklung des Struktur- und Entwicklungsplans (SEP) 2027-2031: Präsidium unter Beteiligung weiterer Stakeholder sowie beratend Planung und Strategie
- Project Management Office: Caroline Kärger und Sebastian Ronneburg
- Dauer: Januar bis Dezember 2026
Erste Termine zum Entwicklungsfeld 1.3 zur Änderung der Grundordnung (18.09. und 30.09.2024)
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Am 18.09.24 und am 30.09.24 haben Termine zur Abstimmung der Änderung der Grundordnung im Entwicklungsfeld 1.3 stattgefunden. Teilnehmende waren neben der Präsidentin der Vizepräsident für Forschung und Transfer, Frau Spreen für das Justitiariat, Herr Schiemann und Herr Gille für den Hochschulsenat, Herr Ohlendorf bzw. Frau Bettels für den Personalrat, Herr Pannemann aus dem Personalservice und Herr Ronneburg für die Stabstelle Planung und Strategie. Gemeinsam wurde ein Entwurf zur Änderung der Grundordnung erarbeitet. Für die erste Lesung im Hochschulsenat am 10.10.2024 wurden eine Kurzzusammenstellung der Änderungen, eine Lesefassung der Synopse sowie ein Entwurf der Änderungssatzung erstellt.
Änderung der Grundordnung (10/2024-01/2025)
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In ihrer Grundordnung trifft die Hochschule Regelungen zu ihrer Struktur sowie Selbstverwaltung und sie regelt die Rechte und Pflichten ihrer Mitglieder. Dabei werden selbstverständlich die gesetzlichen Vorgaben berücksichtigt, etwa die Vorgaben aus dem Hamburgischen Hochschulgesetz. Die Hochschule hat sich in einem breiten Partizipationsprozess dafür entschieden, ihre Struktur anzupassen und zukünftig als Hochschule aus 9 Fakultäten zu bestehen ohne Departments und ohne eine andere gremienbasierte Ebene der akademischen Selbstverwaltung innerhalb der Fakultäten. Um diese Anpassung der Struktur in der Anzahl und dem Zuschnitt der Fakultäten zu verschriftlichen und rechtlich zu fixieren, musste die Grundordnung geändert werden. Dazu bedurfte es der Beschlussfassung durch den Hochschulsenat, die am 07.11.2024 erfolgt ist, sowie der Genehmigung durch den Hochschulrat (erfolgt am 11.12.2024) und durch die BWFGB am 21.01.2025. Die Änderung fokussierte die strukturellen Anpassungen zum 01.10.2025, im fortgeführten Prozess sind aber auch weitere Änderungen der Grundordnung möglich. Die Änderung schafft Orientierung, Verbindlichkeit und Sicherheit für den weiteren Strategieprozess.
Ab dem 01.10.2025 wird die Hochschule aus 9 Fakultäten bestehen:
- die Fakultät Design,
- die Fakultät Elektro-, Medien- und Informationstechnik,
- die Fakultät Gesundheit,
- die Fakultät Informatik und Digitale Gesellschaft,
- die Fakultät Life Sciences,
- die Fakultät Luftfahrt- und Fahrzeugsysteme,
- die Fakultät Management, Governance und Medien,
- die Fakultät Nachhaltige Ingenieurswissenschaften,
- die Fakultät Soziale Arbeit und Kindheitspädagogik
Departments oder eine andere gremienbasierte Untergliederung innerhalb der Fakultäten wird es dann nicht mehr geben
1. Termin zur Vorbereitung ggf. weiterer Änderungen der Grundordnung (13.01.2025)
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Im Termin befasste sich das Entwicklungsfeldteam mit der Auftragsklärung des Entwicklungsfeldes bis zum 30.09.2025. Dies hat u.a. die Information und Diskussion zu weiteren Änderungsanliegen (z.B. Grundordnung), Empfehlungen Prozessplanung zur Entwicklung des Struktur- und Entwicklungsplans und die Mitarbeit an Mustersatzungeentwürfen für die zukünftigen Fakultäten eingeschlossen.
2. Termin im Entwicklungsfeld 1.3 - Rechtliche Rahmung und SEP-Entwicklung (28.04.2025)
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3. Termin im Entwicklungsfeld 1.3 - Rechtliche Rahmung und SEP-Entwicklung (26.05.2025)
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Die Arbeit im Entwicklungsfeld 1.3 ist abgeschlossen: Abschlussbericht
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