Struktur- und Entwicklungsplan 2027-2030
Der Struktur- und Entwicklungsplan (StEP) 2027-2030 verfolgt das Ziel, eine verbindliche und zugleich anpassungsfähige Grundlage für die strategische Steuerung der HAW Hamburg bis 2030 zu schaffen – durch klare Profilbildung und Verantwortung auf zentraler und dezentraler Ebene sowie eine konkrete Ausgestaltung der zentralen Entwicklungsbereiche. Er dient als grundlegendes Steuerungs- und Orientierungsinstrument für die am 01. Januar 2027 beginnende Stabilisierungsphase des Projekts „HAW Hamburg 2030“, und bildet die Grundlage für die darüber hinausgehende verantwortungsvolle Hochschulentwicklung bis Ende 2030.
Die Entwicklung des StEP 2027-2030 findet im Wintersemester 2025/2026 statt, die Beschlussfassung durch den Hochschulsenat und den Hochschulrat ist für das Sommersemester 2026 angesetzt.
Häufige Fragen
Struktur - Wie wird sich der StEP 2027-2030 strukturieren?
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Der StEP 2027-2030 wird aus einem Vorwort und 5 Kapiteln bestehen. In den Kapiteln 1 bis 4 werden das Selbstverständnis und Profil der Hochschule aus der hochschulweiten und aus der fakultätsbezogenen Perspektive dargestellt. Hierbei stehen wesentliche Themenfelder im Fokus: das Selbstverständnis der HAW Hamburg in Vision und Mission sowie die leitenden Werte, das Profil in Studium und Lehre, Wissenschaft und Forschung sowie die spezifischen Profile der Fakultäten. Diese Profile und strategischen Leitlinien sind die Grundlage der Hochschulidentität und auch der Entwicklungsschwerpunkte der HAW Hamburg. Hervorzuheben ist die Einbeziehung der strategischen Fakultätsperspektiven in Kapitel 4, wodurch das Zusammenwirken der Steuerungsebenen der Hochschule gestärkt und systematisch ein Gesamtentwicklungsprozess initiiert wird.
Kapitel 5 widmet sich der Umsetzung der strategischen Ausrichtung in den folgenden drei zentralen Entwicklungsbereichen: Studium und Lehre, Forschung und Transfer, Hochschulmanagement. In diesem Teil erfolgt gegenüber den vorangegangenen Kapiteln eine stärkere inhaltliche Konkretisierung. Das Ziel ist es aufzuzeigen wie in diesen Entwicklungsbereichen strukturelle Wirkungen erzeugt und weiterentwickelt werden sollen. Dabei geht es weniger um eine starre Zieldefinition als vielmehr um die Beschreibung eines dynamischen Entwicklungsrahmens, der im Verlauf der vier Jahre des StEP angepasst und weiterentwickelt werden kann. Kapitel 5 ist somit als operativer Teil des StEP zu verstehen, der die strategischen Leitlinien der Kapitel 1 bis 4 in konkrete Handlungsansätze überführt.
Prozess - Wie entsteht der StEP?
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In der Entwicklung des StEP 2027-2030 werden sowohl die Ergebnisse aus den Entwicklungsfeldern des Strategieentwicklungsprozess "HAW Hamburg 2030" als auch die auf der Gremienklausurtagung (Juli 2025) formulierten Leitfragen aufgegriffen.
Vorarbeiten/Grundlagen
Während der Konzeptionsphase des Strategieentwicklungsprozesses wurden die Hochschulmitglieder umfassend beteiligt und haben durch eine Vielzahl von inhaltlichen Stellungnahmen und Konzepten den StEP 2027-2030 vorausgedacht. In der letzten Hochschulgremientagung am 03. und 04. Juli 2025 wurden die geleistete Arbeit und die entwickelten Impulse, Ideen sowie Konzepte der Entwicklungsfelder vorgestellt. Es wurde darüber hinaus konsentiert, dass das Präsidium die strategischen Empfehlungen aufnimmt, bewertet und in die Aufstellung der Vorschläge des StEP 2027-2030 einfließen lässt. Den Präsidiumsmitgliedern wurden von den Mitgliedern des Hochschulrates und Hochschulsenates dazu Leitfragen formuliert, die bei der Aufstellung des StEP 2027-2030 Orientierung geben sollen.
Von der Hochschulgremientagung im Juli 2025 bis November 2025 wurden die Abschlussdokumente gesichtet und bewertet und es wurde ggf. Rücksprache mit den Fachkolleg*innen der einzelnen Entwicklungsfelder gehalten. Gleichzeitig wurde ein Zeitplan erarbeitet, um den StEP 2027-2030 termingerecht zu erstellen und beschließen zu können. Das im Strategieentwicklungsprozess Entwickelte fließt damit nicht nur in den StEP ein, sondern bildet auch eine Grundlage für die Verhandlungen zu den Ziel- und Leistungsvereinbarungen 2027/2028 und für die Hamburger Zukunftsverträge 2028 bis 2034.
Entwicklung
Im November und Dezember 2025 kommen das Präsidium, die Mitglieder des Hochschulsenats und des Hochschulrates, die Interimsdekan*innen sowie Vertreter*innen der Gleichstellung und des Personalrates in Workshops zusammen, um die Kapitel des StEP 2027-2030 (weiter) zu entwickeln.
Parallel befassen sich die Fachkolleg*innen des Beirats Studium und Lehre sowie des Forschungs- und Transferausschusses mit den identifizierten Entwicklungsbereichen (Kapitel 5) bis 2030. Den Studierenden wird in einer Resonanzrunde im Dezember die Möglichkeit zum Austausch mit der Vizepräsidentin für Studium und Lehre zum Leitprofil Studium und Lehre (Kapitel 2) gegeben.
Die Resonanz aus diesen Befassungen bilden im Dezemberworkshop die Grundlage für die weitere Diskussion mit den Mitgliedern der Hochschulgremien.
Die spezifischen Profile der Fakultäten und strategischen Leitlinien sind die Grundlage der Hochschulidentität und auch der Entwicklungsschwerpunkte der HAW Hamburg. Zur Einbeziehung der strategischen Fakultätsperspektiven sind die Interimsdekan*innen der Fakultäten über die HAW-Leitungsrunde fortlaufend in den Prozess eingebunden. Unter anderem in einem gesonderten Termin der HAW-Leitungsrunde im Januar 2026 wird das Kapitel 4 zu den Fakultätsperspektiven intensiv bearbeitet.
Gesamtentwurf und Stellungnahmen
Anfang Februar 2026 wird den Mitgliedern des Hochschulrates und des Hochschulsenates, aber auch allen Mitgliedern der Fakultätsräte und Dekanate der Fakultäten der erarbeitete Gesamtentwurf des StEP 2027–2030 zur Verfügung gestellt. Die Fakultätsräte werden hierbei um Stellungnahme zum Entwurf gebeten. Diese Stellungnahmen bilden in der Hochschulgremientagung am 16. April 2026 die Grundlage zur Finalisierung des Entwurfes.
Beschlussfassung
Die Beschlussfassung durch Hochschulsenat und Hochschulrat ist für Mai und Juni 2026 angesetzt.
HAW Hamburg 2030 - Wie fließen die Ergebnisse aus dem Strategieentwicklungsprozess in den StEP ein?
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Während der Konzeptionsphase (02/2024-09/2025) des Strategieentwicklungsprozesses wurden die Hochschulmitglieder umfassend beteiligt und haben durch eine Vielzahl von inhaltlichen Stellungnahmen und Konzepten den StEP 2027-2030 vorausgedacht. In der letzten Hochschulgremientagung am 03. und 04. Juli 2025 wurden die geleistete Arbeit und die entwickelten Impulse, Ideen sowie Konzepte der Entwicklungsfelder vorgestellt. Es wurde darüber hinaus konsentiert, dass das Präsidium die strategischen Empfehlungen aufnimmt, bewertet und in die Aufstellung der Vorschläge des StEP 2027-2030 einfließen lässt.
Von der Hochschulgremientagung im Juli 2025 bis November 2025 wurden die Abschlussdokumente gesichtet und bewertet und es wurde ggf. Rücksprache mit den Fachkolleg*innen der einzelnen Entwicklungsfelder gehalten. Gleichzeitig wurde ein Zeitplan erarbeitet, um den StEP 2027-2030 termingerecht zu erstellen und beschließen zu können. Das im Strategieentwicklungsprozess Entwickelte fließt damit nicht nur in den StEP ein, sondern bildet auch eine Grundlage für die Verhandlungen zu den Ziel- und Leistungsvereinbarungen 2027/2028 und für die Hamburger Zukunftsverträge 2028 bis 2034.
Querschnittsthemen - Wie werden die Querschnittsthemen (Digitalisierung, Internationalisierung, Nachhaltigkeit, Gender und Diversity) im StEP berücksichtigt?
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Die Themen waren und sind als Querschnittsthemen in allen Entwicklungsbereichen und Entwicklungsfeldern des Strategieentwicklungsprozesses immanent. Sie wurden in jedem Entwicklungsfeld mitgedacht sowie mitbearbeitet und müssen auch in der Umsetzung in ein aktives Tun überführt werden. Es ist der nach wie vor Auftrag an alle an der Umsetzung der Ergebnisse des Strategieprozess Beteiligten die Querschnittsthemen aktiv zu berücksichtigen. Auch im StEP werden die Querschnittsthemen in allen Kapitel immanent berücksichtigt. Der StEP möchte sowohl im Selbstverständnis, als auch in den Profilen und Entwicklungsbereichen zur Umsetzung der Internationalisierungs-, Digitalisierungs- und Nachhaltigkeitsstrategie sowie des Gleichstellungsplans beitragen.
Kontakt
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20099 Hamburg - Referentin für strategische Hochschulentwicklung und DigitalisierungPlanung und Strategie