Prof. Dr. Ulrike Spree

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Department of Information
Professorin für Informationsdienstleistung und –vermittlung in der Mediendokumentation

T +49 40 428 75-3607
ulrike.spree@haw-hamburg.de

Activities

Teaching

  • Wissensorganisation und Information Architecture
  • Usability und User Experience
  • Data Literacy
  • Informationsdienstleistungen
  • Information Research 
  • Records Management

Focus areas/Expertise

Als Informationswissenschaftlicherin interessiert mich, wie Informationen so aufbereitet werden können, dass sie für Nutzer*innen gut auffindbar und nutzbar sind. Ich erforsche, wie Menschen sich informieren und Wissen und Information an andere weitergeben. In den Worten des von mir sehr bewunderten Informationswissenschaftlers Michael Buckland "getting informed and informing others" (Buckland 2017). Im Laufe meiner Karriere habe ich unterschiedliche Zugänge zu diesen Fragestellungen gesucht.

Der historische Zugang:

  • (Online-)Lexikographie
  • Historische Semantik

Der informations- und wissensorganisatorische Zugang:

  • Wissensorganisation und Information Architecture
  • Qualität von Informationsdienstleistungen
  • Records Management

User Experience und Usability:

  • Methoden der User Experience und Usability Evaluation
  • Ethnographische Methoden

... und in unserem aktuellen Projekt DaLiCo vor allem auch die Frage der Vermittlungskompetenz:

  • Vermittlung von Informations- und Datenkompetenz (Information Literacy).

Offices held/Professional memberships

  • Praktikumsbeauftragte im Studiengang Bibliotheks und Informationsmanagement für die Bereiche Öffentliche Bibliotheken und  Ausland
  • Vorsitzende des Prüfungsausschuss Department Information
  • kommissarische Fachgruppensprecherin Fachgruppe Bibliothek und Information
  • Leitung des Usability-Labors am Department Information

Thesis (B.A./M.A.) and PhD supervision

Sie suchen ein Thema für Ihre Abschlussarbeit?

Mein Tipp: Nach meiner Erfahrung sind Abschlussarbeiten (Bachelorthese, Diplomarbeit, Masterthese) immer besonders erfolgreich, wenn die Diplomanden ihr Thema selber gefunden haben.

Meine Forschungs- und Interessengebiete:

  • Wissensorganisation: Thesauri, Klassifikationen, Ontologiene
  • Semantic Web
  • Automatische Inhaltserschließung
  • Digital Methods + Digital Humanities
  • Informationsarchitektur, Informationsdienstleistungen, User Experience
  • Information Retrieval
  • Lexikographie
  • Records Management und E-Government
  • Informationsverhalten
  • Anwenderpartizipation und Usability-Evaluation

Aktuelle Themen, die ich gerne betreue

Interesse? Sprechen Sie mich an, schreiben Sie mir eine Mail

Themen im Umfeld Wissensorganisation und User Experience

  • NEU: User Experience von Cookie Einstellungen auf Webseiten : Wie werden sie genutzt und wie usable sind sie?
  • Longseller: Forschungsüberblick Aktuelle Trends in Information Architecture
  • Longseller: Forschungsüberblick und/oder Studie zur Nutzung biometrischer Meßdaten (Facial Expressions / Hautleitfähigkeit) zur Absicherung von Usability Studien (eher geeignet als Thema für Masterarbeiten)
  • Longseller:UX Evaluation Bezahlschranken, Paybuttons auf Basis von Emotionsmessung (GSR und facial expressions) (eher geeignet als Thema für Masterarbeiten)
  • Longseller: Metaanalyse Validität von User Experience / Usability Tests (eher geeignet als Thema für Masterarbeiten)
  • Anforderungsanalyse und Nutzungskonzept für digitalisiertes Filmmaterial zum Ersten Weltkrieg (in Zusammenarbeit mit dem EFG - siehe: http://project.efg1914.eu/
  •  Evaluation und Weiterentwicklung der Parlamentsdatenbank Hamburg (in Kooperation mit der Abteilung Informationsdienste)
  • Evaluierung von Toos für ein Forschungsdateninformationssystem (FIS) an der HAW Hamburg 
  •  70 Jahre Bibliothekarische Ausbildung in Hamburg im Spiegel der Abschlussarbeiten des Fachbereichs Bibliothek und Information 
  • Entwicklung eines Erschließungskonzeptes und prototypischer Erschließungen für Bilddaten unterschiedlicher Genres mit dem Thesaurus "WortnetzKultur"
    Die Arbeit findet in enger Kooperation mit dem LVR (Landschaftsverband Rheinland) statt. Teile des aktuellen Vokabulars sind über die Schnittstelle KuLaDig einsehbar.
  • Konzept für eine Clearingstelle "Kontrollierte Vokabulare".
    Seit einiger Zeit erleben wir eine Renaissance kontrollierter Vokabulare wie Thesauri und Klassifikationen. Kaum jemand hat einen Überblick über die große Zahl zur Verfügung stehender Tools, so dass eine Nachnutzung erschert wird. Ziel der Arbeit wäre eine Sichtung der Vokabulare und ein Konzept wie diese - z. B. durch die DGI - zur Verfügung gestellt werden könnten.
  • Informationsressourcen für Kinder- und Jugendliche (Kooperation mit der Stadtbibliothek Lübeck)
  • Bilderschließung und Bildarchivierung : Was ist der State of the Art in Deutschland?
  • Was bringt die semantische Suche?
    Kombination aus Retrieval und Usability-Test von Suchtools, die auf der Basis von kontrollierten Vokabularen arbeiten. (Stichwort semantische Suche, facettierte Suche)
  • Wie gut ist intellektuelle Inhaltserschließung tatsächlich?
    Quantitative und qualitative Evaluation intellektueller Inhaltserschließung. Es gilt als unhinterfragte Grundannahme in der Informationswissenschaft, dass intellektuelle Inhaltserschließung der automatischen überlegen ist. Die Qualität intellektueller Inhaltserschließung (Verschlagwortung in Datenbanken oder Klassifikation) wird aber nur selten tatsächlich überprüft.
  • Qualität von Metadaten in kommerziellen Datenbanken. Es wird immer behauptet, dass die Qualität der Erschließung von Dokumenten in kommerziellen Datenbanken höher ist, als die Qualität von frei verfügbaren Datenbanken. Systematisch evaluiert wurde diese Aussage aber nur selten.
  • User Experience Evaluation - alter Wein in neuen Schläuchen oder eine alternative Herangehensweise an die Usability-Evaluation
  • Qualität von Usability Evaluationen : Eine vergleichende Studie
  • Einsatz semantischer Suchtechnologie im Medienbereich - Ein State-of-the-Art-Bericht

 

Themen im Umfeld Online-Lexikographie

  • NEU: Wikipedia wird 20.
    • Der Wikipediageburtstag ist ein guter Anlass, zu erforschen, wie sich Wikipedia selber in den letzten 20 Jahren entwickelt und verändert hat und wie sich durch Wikipedia die Informationsinfrastruktur verändert hat.
  • BEARBEITET: Quantitative Analyse: Wikipedianutzung in der deutschsprachigen Presse (Auswertung basierend auf Genios)
  • Dokumentation, Analyse und Überarbeitung des Artikels "Informationswissenschaft" der Wikipedia
  • Analyse und Evaluation der Wissensorganisation der Online Enzyklopädie Wikipedia
    Wikipedia verfügt über eine Vielzahl von Access-Points wie Stichwortlisten, Klassifikationen, Register, Visualisierungen. Bisher fehlen aber noch systematische Untersuchungen zu Qualität und Nutzung dieser Hilfsmittel
  • Inhaltsanalyse Wikipedia : Wie geht die Onlineenzyklopädie mit kontroversen Themen um? Politische Themen in Wikipedia?
  • ein ähnliches Thema mit einem anderen Fokus: Kollaborative Projekte managen : Formen von Governance - Entstehung von Ordnung und Koordination in Wikipedia
  • Wikis und Wikipedia als Forschungswerkzeug
  • Wie nutzen Leser/Nutzer Wikipedia tatsächlich?
    Die Idee ist es über einen längeren Zeitraum (2 bis 3 Monate) für ausgewählte Nutzergruppen die tatsächliche Nutzung von Wikipedia zu tracken (besonders geeignet für eine Maserthese)
  • Kommerzielle und nicht-kommerzielle Nachnutzung von Wikipedia
  • Was steckt hinter der Kritik an Wikipedia?
  • Beziehungen und Unterschiede zwischen verschiedenen Sprachversionen von Wikipedia

Informationswissenschaft / Wissenschaftskommunikation

  • NEU: Wissenschaftskommunikation HAW Hamburg. Wie kommunizieren die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der HAW (über) ihre Forschungsergebnisse?

Bitte wenden Sie sich bei Interesse für ein Thema direkt an mich.

Erfolgreiche Themen waren z. B.:

  • Chancen und Möglichkeiten der Analyse des webbasierten Nutzungsverhaltens für die Produktentwicklung
  • Archäologische Fachinformationen bearbeiten : Konzept eines Thesaurus für das Rheinische Amt für Bodendenkmalspflege
  • Kompetenz IM Netz : Machbarkeitsstudie zum Einsatz von Instant Messaging in der digitalen Auskunft der Bibliothek der Helmut-Schmidt-Universität (Hamburg)
  • Konzept eines digitalen Bildarchivs für ABM-utvikling - dem staatlichen Zentrum für Archive, Bibliotheken und Museen (ABM) in Norwegen
  • Medien beobachten Medienkonzerne
  • Vergleichende Usability-Evaluation der E-Learning Plattformen LUVIT und WebCt
  • Modellierung einer Ontologie für ein Produktdatenmanagement der Bekleidungsindustrie zur Erfassung von Produktionsfehlern.
  • Konzeption eines wissensbasierten Intranetaufbaus bei der Firma "Westerwlle Consulting & Media AG"
  • Wissen macht warm.Modellierung einer Ontologie zur Unterstützung einer nutzerfreundlichen Online-Wärmedämmberatung.
  • kicker, ausgezählt. Untersuchungen zur Optimierung des Fußballstatistiken beim kicker-sportmagazin.
  • Encarta & Co. v

Short bio

Curriculum Vitae

Ulrike Spree is Professor for knowledge organization, information and user experience at the Hamburg University of Applied Sciences, Germany. She is chairwoman of the examinationboard and internship comissioner.

Ulrike Spree was a lecturer for German language and regional studies until 1990 at the University of Salford (UK). In 1995 she recieved her Ph.D. in history from the University of Bielefeld.

After having worked as media documentalist and archivist for a German public broadcaster (NDR) until 1999 she became professor  for “Information services and transfer in media documentation” at Hamburg University of Applied Sciences.

Ulrike Spree is also active in many different associations, including ISKO German Chapter, and she is a Member of the Editorial Advisory Board of Aslib Journal of Information Management. From the Online Information Review she recieved the Award “Outstanding Reviewer for Emerald Online Information Review” in 2015.

Current project: DaLiCo – Data Literacy in Context

Lebenslauf

Studium und Ausbildung

1978-1985    
Universität Bielefed, Studium der Fächer Deutsch und Geschichte für Sek.I/II


1982-1990    
Mitarbeit am "Interdisziplinären Frauenforschungszentrum" (IFF) an der Universität Bielefeld


1995    
Promotion zum Dr.Phil.


1994-1996    
Weiterbildung zur "Wissenschaftlichen Dokumentarin" am Institut für Information und Dokumentation (IID) in Potsdam
 

Berufliche Tätigkeiten

1985-1988    
Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Sonderforschungsbereich "Sozialgeschichte des neuzeitlichen Bürgertums: Deutschland im  internationalen Vergleich" (Sonderforschungsbereich 177 der DFG)


1988-1990    
"Lektorin für deutsche Sprache und Landeskunde" an der Universität Salford in Großbritannien


1991    
Weiterbeschäftigung als wissenschaftliche Mitarbeiterin am  Sonderforschungsbereich 177 in Bielefeld


1991-1994    
Kursleiterin für Englisch an der Volkshochschule Hameln


1992    
Wissenschaftliche Hilfskraft in der Dokumentationsstelle des  Interdisziplinären Frauenforschungs-Zentrums" (IFF) in Bielefeld


1993-1994    
Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Geschlechtergeschichte bei Prof. Dr. Gisela Bock / Fakultät für Philosophie und Geschichte an der Universität Bielefeld


1995-1999    
"Gehobene Dokumentarin" im Schallarchiv des Landesfunkhauses Niedersachsen des NDR in Hannover


seit 1994    
Mitarbeit im Vorstand des Vereins RadioAKTIV e.V.; Trägergemeinschaft für den Nichtkommerziellen Lokalfunksender (NKL) RadioAKTIV in Hameln


seit 1999    
Professorin für das Fachgebiet "Informationsdienstleistung und -vermittlung in der Mediendokumentation" am Fachbereich Bibliothek und Information der Fachhochschule Hamburg

publications

Artikel in Fachzeitschriften und Sammelbänden

Spree, U. (2018). Usability und User Experience von InformationsdienstleistungenPraxishandbuch Informationsmarketing: Konvergente Strategien, Methoden und Konzepte, S. 388 – 411.

Spree, F. A. and D. U. (2014). Guest editorial. Aslib Journal of Information Management, 66(5), AJIM-07-2014-0094.

Spree, U. (2014). How Readers Shape the Content of an Encyclopedia: A Case Study Comparing the German Meyers Konversationslexikon (1885-1890) with Wikipedia (2002-2013). Culture Unbound: Journal of Current Cultural Research, 6(3), 569–591.

Spree, U. (2013). Kulturelle Teilhabe ermöglichen : Möglichkeiten und Grenzen zielgruppenorientierter Bibliotheksarbeit für Menschen mit Demenz. Medien & Altern, (3), 77–93.

Spree, U., Lindenthal, J., & Knaack, A. (2012). Wortnetz Kultur – ein Thesaurusprojekt zur kollaborativen Erschließung von Fachinformationen des kulturellen Erbes. Information – Wissenschaft & Praxis, 63(1).

Lewandowski, D., & Spree, U. (2011). Ranking of Wikipedia articles in search engines revisited: Fair ranking for reasonable quality? Journal of the American Society for Information Science and Technology, 62(1), 117–132.

Spree, U. (2011). Standards und Normen an der Schnittstelle zwischen Verwaltung und Archiv: Kritische Würdigung und Empfehlungen. In LRV-Archivberatungs- und Fortbildungszentrum (Hrsg.), Standards und Normen im Alltag der Archive (S. 21–29). Bonn: Rudolf Habelt GmbH.

Spree, U., Feißt, N., Lühr, A., Piesztal, B., Schroeder, N., & Wollschläger, P. (2011). Semantic Search – State-of-the-Art-Überblick zu semantischen Suchlösungen im WWW. In D. Lewandowski (Hrsg.), Handbuch Internet-Suchmaschinen 2 (S. 77–108). Heidelberg: AKA Verlag.

Spree, U. (2009). Wissensorganisation und Records Management. Was ist der State of the Art? Information – Wissenschaft & Praxis, 60(6–7), 339–354.

Geeb, F., & Spree, U. (2007). Chatbots in der Kundenkommunikation – revisited. Der Chatbot Polly als Schnittstelle für ein Online-Lexikon. In Information in Wissenschaft, Bildung und Wirtschaft. 29. Online-Tagung der DGI. Proceedings (S. 137–154). Frankfurt am Main: Deutsche Gesellschaft für Informationswissenschaft und Informationspraxis. Bestellen bei Amazon.

Spree, U. (2006). Mediendokumentation — Strategische Herausforderung für Medienunternehmen. In Handbuch Medienmanagement (S. 445–483). Berlin/Heidelberg: Springer-Verlag.

Schmidt, R., & Spree, U. (Hrsg.). (2005). Gender und Lebenslauf in der New Economy: Analysen zu Karrieremustern, Leitbildern und Lebenskonzepten. Münster u.a.: LIT Verlag. Bestellen bei Amazon.

Geeb, F., & Spree, U. (2004). Wörterbücher und Enzyklopädien. In R. Kuhlen, T. Seeger, & D. Strauch (Hrsg.), Grundlagen der praktischen Information und Dokumentation. Bd. 1: Handbuch zur Einführung in die Informationswissenschaft und Praxis (S. 481–493). München: de Gruyter Saur.

 Spree, U.(2003). Wissensproduktion und Informationsmarkt. Tendenzen und Akteure. In: Hans-Dieter Kübler / Elmar Elling (Hrsg.): Wissensgesellschaft. Neue Medien und ihre Konsequenz, S. 222-264. [Skript pdf (2003)]     

Spree, U.(2002). Information für alle? Seit wann und warum ist der Begriff Information im öffentlichen Diskurs so reizvoll?. In: Info 7 17 (2002), Nr. 1, S. 5-18     
Spree, U.(2002). Internet - das neue Paradigma: Was bleibt für die Dokumentation?
Erfahrungsbericht: Was bedeutet die Tatsache, dass Internet zum "Alltagsmedium" wird für die Lehre an der Fachhochschule? (Vortragsskript) (pdf 93KB)

Spree, U. (1998). Mediendokumentarische Dienstleistungen für eine veränderte Medienwelt: Ziele, Strategien, Methoden.(Überarbeiteter Fachvortrag, gehalten am 09.06.1998 am Fachbereich Bibliothek und Information der Fachhochschule Hamburg) (html)

Rezensionen

Rezension zu: LEXIKON DER BIBLIOTHEKS- UND INFORMATIONSWISSENSCHAFT Hrsg. von Konrad Umlauf und Stefan Gradmann. Redaktion: Peter Lohnert. Band 1, Lieferung 1: A bis Bib. Anton Hiersemann Verlag, Stuttgart 2009. 80 S., zahlr. Abb., kart. 38,- €. ISBN 978-3-7772-0922-7 (Gesamtwerk) bzw. 978-3-7772-0923-4 (Band 1, Lieferung 1). In: Der Archivar, 64 (2011), 2, S. 236-238

Rezension zu: Prodöhl, Ines: Die Politik des Wissens. Allgemeine Enzyklopädien zwischen 1928 und 1956. Berlin 2010, in: H-Soz-u-Kult, 30.08.2011, Online: http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/2011-3-119>
 

 

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