Jan Homburg ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der HAW Hamburg (Fakultät Management, Governance und Medien). Er arbeitet an der Schnittstelle von Forschung, Lehre und Hochschulorganisation. Seine Schwerpunkte liegen in der empirischen Kommunikationsforschung (unter anderem Mediennutzungs- und Medienwirkungsforschung), in der forschungsnahen Lehre sowie in der Konzeption und Weiterentwicklung von Kommunikations- und Digitalisierungsprozessen im wissenschaftlichen Betrieb.
In der Lehre lehrt er im Modul „Data Visualization and Storytelling“ und gestaltet projektorientierte Lehrformate im Bereich Medienkonzeption, häufig in Zusammenarbeit mit Praxis- und Forschungspartnern. Außerdem betreut er Studierende in Übungen und Projekten sowie bei Bachelor- und Masterarbeiten.
Ein zentraler Arbeitsbereich ist die Lehr- und Studiengangsorganisation. Jan Homburg unterstützt die Abstimmung von Lehrangeboten mit Studiengangsleitung, Dekanat und Verwaltung. Er wirkt an der inhaltlichen und strukturellen Weiterentwicklung relevanter Module mit und begleitet die Koordination sowie inhaltliche Abstimmung von Lehrbeauftragten. Dabei stehen Qualität, Anschlussfähigkeit der Lehre und verlässliche Abläufe im Vordergrund.
Im Themenfeld Internationalisierung stärkt er international ausgerichtete Forschung und Kooperationen. Er begleitet internationale Studierende (Incomings) in Forschungs- und Projektformaten und wirkt an englischsprachigen Lehrformaten mit. Zudem beteiligt er sich an der Weiterentwicklung internationaler Kooperationsstrukturen.
Ergänzend übernimmt Jan Homburg Aufgaben im Studiengangsmarketing und in der Online-Kommunikation. Dazu gehören die redaktionelle Betreuung und Konzeption zielgruppengerechter Inhalte für Web- und Social-Kanäle sowie die Auswertung und Weiterentwicklung datenbasierter Maßnahmen, etwa durch Monitoring, Evaluation und die Ableitung konkreter Optimierungen.
Zuvor war er unter anderem im Forschungsprojekt „Intercultural Perspectives, Social Media and the Press“ am International Media Center der HAW Hamburg tätig. Dort analysierte er kommunikative Muster mit datenbasierten Verfahren, erstellte medienwissenschaftliche Auswertungen und entwickelte Kommunikationsstrategien. In den Oral-History-Projekten „The Memory Archives“ und „Ein Tag in Dar es Salaam“ übernahm er koordinierende und produzierende Aufgaben.
Sein Masterstudium prägten die Felder partizipativer Kommunikation und Internettechnologien. Internationale Stationen vertieften seine Perspektive auf strategische Kommunikation und digitale Formate. Dazu zählen ein Aufenthalt an der University of Kentucky (Fulbright „Diversity Initiative“), eine Tätigkeit als Webredakteur bei NBC Philadelphia im Rahmen eines Förderprogramms der GIZ sowie ein Auslandsaufenthalt bei Richards Partners in Auckland (Neuseeland), wo er Konzepte für den Einsatz sozialer Medien im Markenmanagement entwickelte.
Weitere fachbezogene Projekte in Alpbach, Chicago und an der University of Dar es Salaam stärkten seine interkulturelle Kompetenz und journalistischen Fähigkeiten. Berufliche Erfahrung sammelte er zudem in der freien Wirtschaft, unter anderem bei Apple.