Fachgebiete der Modulgruppe Design
Designkurse vermitteln die Anwendung und Verknüpfung handwerklicher und technischer Fertigkeiten, theoretischen Wissens und künstlerischer Ausdrucksmittel der verschiedenen Disziplinen mit dem Ziel der Entwicklung einer individuellen gestalterischen Praxis.
Bild und Schrift
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Wie gelingt es das Bild und Schrift Hand in Hand gehen? Dies zu erkunden ist Teil des Fachgebiets „Bild und Schrift“. Mittels typographischer wie zeichnerischer Annäherung und Kenntnisvertiefung erforschen die Studierenden anhand unterschiedlicher Formen und Schriftfamilien das Verhältnis zwischen Bild und Schrift als einen Gestaltungsfaktor. Das Hauptaugenmerk liegt auf der Strukturierung und Ordnung der Inhalte, einer Ausgewogenheit und Klarheit im Layout sowie auf Spannung und Kontrasten in der Gestaltung.
Brand Design
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Im Fachgebiet Brand Design werden strategische und gestalterische Ideen entwickelt, die die Persönlichkeit einer Organisation, eines Service oder eines Produktes glaubhaft und medienübergreifend kommunizieren. Die Kernaufgaben der Markenentwicklung bestehen in der Kommunikation von charakteristischen Eigenschaften, bestimmten Leistungen und Attributen. Die Basis hierfür sind, neben den bereits erlernten gestalterischen Fähigkeiten, Sensibilität, Geduld und Spaß an angewandtem Kommunikationsdesign.
Buchillustration
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Der Schwerpunkt der Kurse im Fachgebiet Buchillustration liegt in der Kinderbuchillustration. Die Kurse bauen auf einer theoretischen Auseinandersetzung mit historischen Vorbildern auf, ziehen aber ebenso aktuelle Tendenzen der Buchillustration in Betracht. Dennoch sollen mit den Kursen der Buchillustration neue Wege beschritten werden. Das Ziel der Kurse ist zum einen die Gestaltung und Erfahrung innovativer Buchkonzepte und zum anderen die Entwicklung einer eigenen künstlerischen Position und Identität.
Designentwicklung
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In der Designentwicklung werden Verfahren für den Entwurf und die Fertigung modischer Prototypen thematisiert und angewendet. Das Verhältnis zwischen Körper und Raum, der Weg von der zweiten (Schnitt) in die dritte (Modell) Dimension und der Umgang mit Material und Verarbeitung bilden die Grundlagen für den Entwurfsprozess. Bestimmte gestalterische Methoden und kreative Techniken werden zur Herausbildung der modischen Eigenständigkeit herangezogen und sind Basis für innovative Form-, Farb- und Materialrecherchen, die im fertigen Modeentwurf ihre Fortführung finden. Silhouetten, Details und dekorative Aspekte werden individuell erarbeitet und zu im Prototyp oder einer Kollektion realisierbaren Bestandteilen weiterentwickelt.
Designkonzeption
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Im Fachgebiet Designkonzeption werden Strategien für den eigenständigen Entwurf von Bekleidung recherchiert und analysiert. Aktuelle und historische Gestaltungsstrategien sind dabei Gegenstand der individuellen Reflexion und bilden die Grundlage für den modischen Entwurf. Es werden Methoden zur Visualisierung der jeweiligen Konzepte und Ideen entwickelt und auf die eigene Arbeit angewendet. Strategien für die Präsentation der modischen Arbeit als Performance oder Show, als Inszenierung im Bild oder als Teil einer Ausstellung sind notwendiger Bestandteil dieses Moduls sowie des restlichen Studiums.
Editorial Design
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Das englische Wort „editorial“ bedeutet redaktionell: Im Mittelpunkt des Fachs steht das Veröffentlichen. Medien, die unterschiedlichste Inhalte redaktionell zusammenführen, werden zu charaktervollen, ganzheitlichen Produkten ausgestaltet; klassische Beispiele sind Zeitschriften, Zeitungen oder bestimmte Bücher. Aber auch in entsprechenden digitalen oder raumbasierten Formen des Öffentlichwerdens findet diese medienübergreifende Arbeit ihre Gestalt. Die Entwicklung von Haltung und Ausdruck sind dabei ebenso wichtig wie Information, Leserführung und Produktionstechnik. Redaktionelle Medien sind gesellschaftlich wirksam und kulturell prägend. Sie sind ebenso Träger von Inhalten wie Protagonisten einer kommunikativen und grafischen Kultur.
Fotografie
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Studierende, die sich für Fotografie entscheiden, werden im Laufe ihres Studiums – insbesondere im Bereich der Dokumentarfotografie – mit vielfältigen Aufgaben konfrontiert. Diese fördern die individuelle Spezialisierung und ermöglichen es, eine persönliche fotografische Handschrift zu entwickeln und zu verfeinern. Im Mittelpunkt stehen dabei die Stärkung und Verdichtung der eigenen Bildsprache sowie der diskursive Austausch über zeitgenössische Fotografie und fotografische Klassiker. Die Fähigkeit, Bilder bewusst zu gestalten, kritisch zu reflektieren und gezielt zu editieren, ist grundlegend für alle Berufe, die mit Bildmedien arbeiten.
Graphische Erzählung
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Das relativ junge Fachgebiet Grafische Erzählung bietet Raum für das künstlerische Zusammenführen von Bild und Text in eigenständiger Autor*innenschaft. In diesem Masterkurs stehen Comic, Graphic Novel, erzählende Bildserien, Zeichnung, Dramaturgie und Texte im Mittelpunkt, bis hin zur Gestaltung von Schriften und Buchcover. Die Lehre bezieht historische Vorbilder und zeitgenössische Entwicklungen ein, besonders aber geht es um die Entwicklung einer eigenwilligen künstlerischen Position im Bereich der Bilderzählung. Mit ihren Autor*innencomics beteiligen sich die Studierenden regelmäßig an internationalen Wettbewerben, Ausstellungen und Veröffentlichungen. Die Kooperation zwischen Hochschule und Hamburger Comicfestival bietet den Studierenden zudem eine einzigartige Möglichkeit sich durch Kontakte und Ausstellungsmöglichkeiten über die neuesten Entwicklungen zu informieren und sich professionell in die Gestaltung des Festivals einzubringen.
Informative Illustration und Wissenschaftsillustration
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Informationen mithilfe von Illustrationen zu vermitteln, erweitert die Wissenschaftskommunikation um das konstruierte, von Menschen gemachte Bild Das Fachbereich Informative Illustration und Wissenschaftsillustration bietet die Möglichkeit, Illustrationsserien und Konzepte für vielfältige Anwendungen zu erarbeiten: Sachbuch, Fachbuch, Infofilm, Infografik, Science Game, gezeichnete Reportagen, Wissenschaftsillustration und epistemische Modelle der Forschung. Um für fremde Fachgebiete zu illustrieren, wird das wissenschaftliche und journalistische Recherchieren trainiert. Ausgezeichnete illustrative Fähigkeiten entwickeln sich mit deren Anwendung in realitätsnahen Illustrationsprojekten. Als Darstellungstechniken werden digitale Methoden wie z. B. die 3D-Illustration ebenso selbstverständlich verwendet, wie die klassischen analogen Methoden der Zeichnung und Malerei. Ausgangspunkt aller Konzeptionen ist die Zeichnung oder Farbskizze als grundlegendes erkenntnisförderndes Ausdrucksmittel. Es stehen alle stilistischen Ausdrucksformen zur Verfügung, soweit sie der beabsichtigten Kommunikation dienen. Die individuelle stilistische, konzeptionelle und künstlerische Entwicklung steht im Mittelpunkt der Lehre. Im Anschluss an das Masterstudium besteht die Möglichkeit, an interdisziplinären Forschungsprojekten der Wissenschaftsillustration mitzuarbeiten.
Interaction Design
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Interaction Designer*innen gestalten all das, was Benutzer sehen, hören und fühlen, wenn diese mit Anwendungen, Geräten und digitalen Medien interagieren. Im Zentrum ihrer Arbeit stehen Funktionen, Inhalte und Formen von Internetangeboten, Anwendungen auf mobilen Endgeräten, aber auch von interaktiven Installationen und Terminals. Interaction Design beschäftigt sich mit aktuellen Technologien und innovativen Entwicklungen: Augmented Reality, Virtual Reality, Voice Systems, Drohnen, aber auch Methoden von Machine Learning und AI. Der Designprozess erfolgt meist nutzerzentriert und führt von der ersten Recherche bis hin zur fertigen Implementierung und Umsetzung. Im Fachgebiet Interaction Design werden Schnittstellen zwischen Mensch und Medium auf ihre Anwendbarkeit hin überprüft und Prototypen wie interaktive Demos gestaltet.
Interaktive Illustration und Games
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Im Studienschwerpunkt „Interaktive Illustration und Games“ werden die Disziplinen der visuellen Entwicklung analoger und digitaler Spiele vermittelt. Ziel ist hierbei die Erforschung innovativer Ästhetiken in Games, das Experimentieren mit interaktiven Formaten und die Entwicklung von Prototypen und Spielekonzepten. Im Mittelpunkt stehen die formgebenden Felder wie Character Design, Environment Art, Animation und Worldbuilding. Die Studierenden setzen sich mit aktuellen Produktionen und Erzählformen im digitalen Spiel auseinander, untersuchen Spielprinzipien und -mechaniken und erlernen Grundkenntnisse der Programmierung.
Kostümdesign
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„Costume is character“ - Martin Scorcese
Geschichten zu erzählen, visuell sowie verbal, ist das verbindende Ziel aller szenischen Medien, sei es die Produktion eines Staatstheaters oder einer Serie für internationale Streamingdienste. Ein gutes Kostümdesign unterstützt dieses Ziel, indem es den visuellen Eindruck, den eine Film- oder Theaterfigur beim Publikum hinterlässt, tiefgehend prägt und somit ein zentrales Element der Figurenentwicklung darstellt. In den Kursen des Fachbereichs Kostümdesign erlernen Studierende das Entwerfen von Kostümen und Masken. Das Fachgebiet bildet für alle Sparten des Literatur- und Musiktheaters, für Fernsehen und Kinofilme sowie für digitale Medien wie Games oder Virtual - Reality - Formate aus. Eine Spezialisierung ist möglich. Im offenen künstlerischen Prozess wird experimentiert und geforscht. Die Studierenden werden durch die Wissensvermittlung in Theorie und Techniken befähigt, künstlerische Perspektiven und Standpunkte inhaltlicher wie ästhetischer Art, als eigenständige Partner*innen innerhalb eines Regieteams zu formulieren.
Medienillustration
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Während Medienillustration ursprünglich lediglich die Illustration der Zeitungsmedien beschrieb, wurde der Begriff erweitert, als neue illustrative Medien eingeführt wurden. Im Fachgebiet Medienillustration werden auch Disziplinen wie Plakat, Comic, Animation oder Graphic Novel mit eingebunden und reflektiert. Sie bilden einen Aspekt der eigenständigen Bilderzählung, des Wissenstransfers und der Darstellung von fiktiven Inhalten. Besonders im Bereich Comic und Plakat beteiligen sich die Studierenden regelmäßig an internationalen Wettbewerben, Ausstellungen und Veröffentlichungen.
Modedesign
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Im ersten Jahr des Studiums werden im Fachbereich Modedesign die Grundlagen für die Ausbildung eines individuellen Modestils vermittelt und angewendet. Im Rahmen von Projektarbeiten mit unterschiedlichen Schwerpunkten werden spezifische Aufgabenstellungen erarbeitet. Das Ziel ist es, die eigene Designsprache zu finden und diese im Rahmen von Präsentationen und Dokumentationen zu kommunizieren.
Sound Design
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Klang erzeugt Emotion, im Zusammenspiel mit visuellen Medien wie Video, Film, Game, Webdesign, ebenso wie in reinen Audioformaten wie Soundscape, Feature/Hörspiel oder Installation. Sound Design bedingt die intensive Auseinandersetzung mit akustischer Kommunikation und Wahrnehmungsphänomenen. Durch die Aufnahme, Synthese, Montage und Bearbeitung von Klängen werden Atmosphären erzeugt und Geschichten erzählt. Im Fachgebiet Sound Design wird das notwendige Wissen generiert, um Klang als gestalterisches Werkzeug allein oder in Verbindung mit anderen Medien gezielt einzusetzen.
Textildesign
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Das Fachgebiet Textildesign beinhaltet die Auseinandersetzung mit und Entwicklung von tradierten und neuen textilen Flächen in ihren Strukturen und Oberflächen. Material als zentrales Thema im Design sowie Produkt, Interieur, Objekt und die stoffliche Fläche werden in spekulativen und experimentellen Arbeitsansätzen anwendungsorientiert oder frei erarbeitet und kontextualisiert.
Type Design
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Konzeption, Entwicklung und Digitalisierung einer Schrift sind Kernthemen dieses Fachgebietes. Eine Grundlage der Arbeit bildet dabei die Analyse des Zeichensystems Schrift, der Proportionen von Buchstaben, des Rhythmus und der Lesbarkeit. Schreiben und Zeichnen bilden die Basis, um die Buchstabenformen zu verstehen – die Schrift ist Baustein der Typografie. Typografische Gestaltungsansätze werden in eine Vielzahl von Diskursen und Disziplinen eingebunden und vor diesem Hintergrund analysiert.
Typografie
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Von kompositorischen Grundlagen bis zur Gestaltung komplexer Informationen werden in der typografischen Praxis grundsätzliche Fragen verhandelt: Warum wird welcher Text wie auf welche Fläche platziert? Wie werden Textstrukturen erkannt und typografisch unterstützt? Wie kann das Spannungsfeld zwischen der konkreten inhaltlichen Bedeutung von Schrift und ihrer gestalterischen Kraft genutzt werden? Ausgehend vom regelbasierten Charakter der Typografie werden dynamische Systeme entworfen, die den Entwurfsprozess steuern und gleichzeitig inspirieren.
Zeitbezogene Medien
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Das Bewegtbild vermittelt eine künstlerisch-experimentelle Auseinandersetzung mit dem Medium Film in all seinen zeitbasierten Erscheinungsformen, mit Schwerpunkt auf Experimentalfilm und verwandten Formaten wie Musikvideo, Essayfilm, Animation, Kurzspielfilm, Dokumentation und Motion Design. Vermittelt werden konzeptionelle und technische Fähigkeiten in Ideenentwicklung, Kamera, Licht, Schnitt und Postproduktion, sowie eine reflektierte Auseinandersetzung mit dem Zusammenspiel von Bild und Ton. Die Arbeiten entstehen nicht nur für den Screen, sondern auch für Installationen, Performances, VR-, 360°- und Mapping-Formate sowie Webanwendungen, dem Kino und Theaterkontexte.