Nach der Begrüßung durch Prof. Dr. Erik Schäfer, Studiengangskoordinator der Studiengänge Public Management und E-Government, bildeten zwei Impulsvorträge den inhaltlichen Auftakt der Veranstaltung.
Prof. Dr. Birgit Menzel näherte sich dem Thema aus soziologischer Sicht und spannte den Bogen von klassischen Bürokratiemodellen – unter anderem nach Max Weber – bis hin zu aktuellen organisationssoziologischen Fragestellungen.
Prof. Dr. Konstanze von Papp beleuchtete das Thema Bürokratie aus einer rechtlichen Perspektive und ging insbesondere auf rechtliche Rahmenbedingungen und Grenzen des Bürokratieabbaus ein.
Im Anschluss eröffnete eine moderierte Diskussion die Möglichkeit, die unterschiedlichen Perspektiven zusammenzuführen und gemeinsam zu reflektieren, wie Bürokratieabbau realistisch und praktikabel gestaltet werden kann. Die Moderation übernahm Stephan Weiland, wissenschaftlicher Mitarbeiter in den Studiengängen Public Management und E-Government und Alumni-Manager der Studiengänge. Die Diskussion wurde insbesondere durch vielfältige Praxiserfahrungen der Alumni bereichert, die Einblicke in bürokratische Herausforderungen und Reformansätze aus unterschiedlichen Verwaltungsbereichen gaben.
Den Abschluss der Veranstaltung bildete ein gemeinsames Networking, das von Dr. Nina-Kathrin Wienkoop angeleitet wurde. In offener und kollegialer Atmosphäre kamen die Alumni jahrgangsübergreifend ins Gespräch. Der persönliche Austausch bot Raum für Reflexion, Vernetzung und den Transfer zwischen Studium und Verwaltungspraxis.
