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Firmenkontaktmesse

Auf Tuchfühlung

Lara Müller organisiert in diesem Jahr zusammen mit ihrem Kommilitonen Lucas Beyer sowie Prof. Dr. Benedikt Plaumann die Firmenkontaktmesse (FKM) der Fakultät Technik und Informatik. Sie wird am 5. Mai stattfinden – zum ersten Mal digital. Wir haben mit der Studentin des Flugzeugbaus über die Veranstaltung gesprochen.

Keine Anmeldung nötig: Studierende können einfach auf der virtuellen Firmenkontaktmesse vorbeischauen, um mit Firmen in Kontakt zu treten.

Frau Müller, was ist die Firmenkontaktmesse und was genau ist ihr Zweck?
Die Firmenkontaktmesse gibt es schon seit vielen Jahren an unserer Hochschule und sie ist sowohl bei Studierenden als auch bei den teilnehmenden Firmen sehr beliebt. Sie fand bisher im Foyer des Gebäudes für Fahrzeugtechnik und Flugzeugbau statt. So kamen die Studierenden ganz leicht mit den Firmen in Kontakt, die dort ihre Stände aufgebaut hatten. Sie konnten sich individuell über Unternehmen, Praktikumsplätze oder sogar eine mögliche Übernahme informieren, da die entsprechenden Ansprechpartner*Innen direkt vor Ort waren. Auf der anderen Seite haben die Unternehmen die Chance, in Sachen Recruiting persönlich mit potenziellem ‚Nachwuchs‘ ins Gespräch zu kommen. Für beide Seiten bringt die Veranstaltung nur Vorteile.

An wen richtet sich das Angebot?
Selbstverständlich sind alle Studierenden herzlich willkommen! Die Messe richtet sich allerdings vorrangig an Studierende aus den Ingenieurs- und Informatikstudiengängen. Die Branchen, aus denen die Aussteller kommen, sind jedes Jahr breit gefächert: Firmen aus dem Maschinenbau, der Automobil- und Luftfahrtindustrie, aber auch IT- oder Beratungs- beziehungsweise Unternehmen aus dem Projekt- und Prozessmanagement nehmen teil. Die Gesamtübersicht ist auf unserer Webseite zu finden.

Worin liegt der Mehrwert für die Studierenden?
Sich einen Überblick über potenzielle Arbeitgeber, Abschlussarbeiten oder mögliche Praktikumsbetriebe zu verschaffen, ist immer sehr hilfreich und wird durch eine Messe wie die FKM deutlich leichter. Man muss sich eben nicht durch zahlreiche Websites klicken, sondern kann sich direkt bei den Ausstellern informieren und seine Fragen ganz gezielt stellen. Und auch, wenn man noch gar nicht genau weiß, in welche Richtung es einmal gehen soll, bietet die Messe Orientierung und die Möglichkeit zum Netzwerken.

Gerade in der aktuellen Situation ist es besonders schwierig, passende Betriebe für ein Praktikum zu finden, da viele gar keine Plätze anbieten oder sich mit der Corona-konformen Organisation schwertun. Alle teilnehmenden Firmen haben entsprechende Konzepte ausgearbeitet, können die Fragen der Studierenden beantworten und somit für mehr Klarheit sorgen. Studierende können einfach ohne Anmeldung vorbeischauen!

Wie ist der Ablauf der Messe geplant?
Die Messe wird virtuell per Zoom stattfinden. Dort werden alle Studierenden als erstes in unserem ‚Foyer‘ begrüßt. Es wird einen Konferenzraum geben, in dem sich während der Messe die unterschiedlichen Firmen vorstellen oder einen virtuellen Firmenrundgang anbieten. Dazu werden wir noch einen genauen Zeitplan veröffentlichen. Des Weiteren wird jede Firma ihre eigene Break Out-Session im Zoom-Meeting haben, zu denen die Studierenden dann beitreten können, um mit den Ansprechpartnern ins Gespräch zu kommen oder Fragen zu stellen. Keine Angst bei Unklarheiten stehen wir als Moderatoren jederzeit zu Verfügung!

Wie viele Firmen werden sich beteiligen? Verraten Sie uns einige Namen?
Alle teilnehmenden Firmen sind in dieser Übersicht zu finden.

Corona zwingt uns nun vermehrt zu digitalen Formaten. Was ist schwieriger – die Messe vor Ort oder digital zu organisieren?Ich denke, dass beide Formate auf ihre eigene Weise einen gewissen Organisationsaufwand mit sich bringen. Für die Messe vor Ort ist viel logistische Planung nötig – sowohl für uns als auch für die Aussteller. Die fällt zwar im digitalen Format weg, dafür stehen wir in diesem Jahr vor der Aufgabe, die Messe zum allerersten Mal in digitaler Form zu planen. Diese Art der Messe ist für alle neu: für uns, aber auch für die Studierenden und Aussteller.

Sie haben eine Website angesprochen – was genau ist dort zu finden?
Genau, wir haben extra für die digitale FKM 2021 eine Website erstellt, in der wir über Neuigkeiten informieren und auf der sich alle Firmen präsentieren. Dort können sich die Studierenden einen super Überblick verschaffen. Die Unternehmen werden sich vorstellen und auch eine*n Ansprechpartner*In sowie Kontaktdaten hinterlegen. So können sich Interessierte schon vor der eigentlichen Messe mit konkreten Fragen an die Aussteller wenden.

Was wünschen Sie sich für das digitale Format?
Wir möchten auch in Pandemiezeiten den Austausch zwischen Firmen und Studierenden ermöglichen. Daher wünschen wir uns, dass auch in diesem Jahr viele Studierenden Lust auf die Messe haben – vielleicht auch gerade weil sie digital stattfindet. Optimalerweise nehmen sie sich bereits im Vorfeld Zeit, sich unsere Website anzusehen. So können sie Kontakt zu Firmen aufnehmen oder sich überlegen, über welche Unternehmen sie auf der Messe gern mehr erfahren würden.

Interview: Tiziana Hiller

Kontakt

Prof. Dr.-Ing. Benedikt Plaumann und das Team der Firmenkontaktmesse
Firmenkontaktmesse-TI (@) haw-hamburg.de

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