Klußmanns Forschung verbindet arbeitsphysiologische Grundlagen mit Lösungen für den Arbeitsschutz und hilft dadurch, Arbeitsplätze sicherer und gesünder zu gestalten. „Gerade für Beschäftigte in körperlich anspruchsvollen Tätigkeiten sind diese Ansätze von großer Bedeutung“, betonte DGAUM-Präsident Professor Thomas Kraus in seiner Laudatio im Rahmen der heutigen Preisverleihung..
Bessere Arbeitsbedingungen vor allem bei prekären Beschäftigungsbedingungen
„Wenn wir körperliche Belastungen am Arbeitsplatz besser messen und bewerten können, lassen sich gezielt Verbesserungen umsetzen. Davon profitieren vor allem Menschen mit körperlich anspruchsvollen Tätigkeiten, was häufig in eher prekären Beschäftigungsbedingungen der Fall ist“, erklärt der Wissenschaftler.
Unter anderem arbeitete der Preisträger aktiv daran mit, die Leitmerkmalmethoden weiterzuentwickeln und wissenschaftlich zu validieren. Diese Verfahren haben sich in der Praxis bewährt und helfen dabei, das Risiko für arbeitsbedingte Muskel Skelett-Erkrankungen zu identifizieren und Präventionsmaßnahmen abzuleiten.

