Die Hochschule unterwegs in York und Buxtehude

[Events] Im frühen September treffen sich traditionell Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aller Ebenen unserer Hochschule zum Betriebsausflug. Das neue Organisationsteam versuchte am 12. September die HAW nach Buxtehude zu locken – mit der Zahl von 82 Ausflüglern durchaus ein gelungener Versuch! Das vielfältige Programm hatte für viele eine Attraktion zu bieten. Neben dem Rahmenprogramm der gemeinsamen Anreise, einer Stadtführung durch Buxtehude und dem Abschlussbuffet im Restaurant San Marco, konnte noch gewählt werden zwischen Boßeln, einer Führung durch die Nordik-Obstbranddestille, einer Radtour durchs Alte Land oder die Zeit am Obsthof oder in Buxtehude selbst zu gestalten.

Die geführte Radtour nach Buxtehude war mit 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmern gut besucht und führte nördlich der Elbe zum Treffpunkt zur Anlegestelle der Fährlinie 62 bei den Landungsbrücken. Die ganztägig, viertelstündig verkehrende und in den HVV eingebundene, Hafenfähre bietet genug Stellplätze für Fahrräder und „umsonst“ ein einzigartiges Morgenpanorama bei sehr ruhiger Elbe. Am Anleger Finkenwerder trafen sich die Norder- mit den „Süderelbigen“, zu denen sich auch unser Präsident, Prof. Dr. Michael Stawicki, gesellte, der direkt aus dem Fahrradurlaub kommend, noch morgens sein vom Transport  lädiertes Reisegerät instand setzen musste.

Finkenwerder – Hanöfersand – Lüheanleger
Nach einer Runde durch das „Dorf“ Finkenwerder und angrenzende Naturschutzgebiete streifte die Gruppe das Airbusgelände, um nach circa 11 km am Estesperrwerk die erste Pause einzulegen. Die guten Bedingungen: kaum Wind, kein Regen und genügend Sonne – also bestes Fahrradwetter – waren angesichts der vorigen trüben Tage überhaupt nicht zu erwarten – luden aber ein wenig zur Raserei ein, so dass nun ein mäßigeres Tempo angemahnt und hinter dem Deich entlang der Elbe genossen wurde.

Bei Hanöfersand führt der Elbe-Radwanderweg vom Ufer an die Straße, die wenigstens mit einem guten Radweg ausgestattet ist, so dass die typischen Altländer Obsthöfe und Ferienhäuser bewundert werden  konnten. In Borstel (18 km) nutzten Wenige die Möglichkeit direkt nach York abzukürzen, während das Hauptfeld durch Obstplantagen hindurch wieder das Elbufer erreichte. Am wie immer belebten Lüheanleger (25 km) wurde die Imbissgelegenheit ausgeschlagen … der Obsthof Lefers lockte doch vermeintlich mit Köstlichkeiten.

Also ging es nun weg von der Elbe, direkt weiter am Lühedeich und anschließend im Pflückabstand zwischen schwer tragenden Zwetschgen-, Birnen- und Apfelbäumen hindurch nach Gehrden. Das Schlussstück durch Wester- und Osterjork war etwas zu zweckmäßig straßennah und wurde dadurch ein wenig zum Spurt.

Obsthof in York
Am Obsthof (34 km) trafen sich schließlich alle Gruppen zum kurzen Austausch – so war es geplant. Was nicht geplant war: Speis und Trank hätte es nur nach vorheriger Buchung gegeben – hier möchten wir uns bei allen noch einmal entschuldigen, dass sie gezwungen waren, das leider etwas enttäuschende Angebot des Hofladens zu nutzen.

Der Lohn: Kaffee und Kuchen
Während nun geboßelt und die Schnapsbrennerei erprobt wurde, setzten sich die RadlerInnen schon einmal in Richtung Buxtehude in Bewegung, um dort (42 km) zwar kurz aber genussvoll Kaffee und Kuchen am Rathausplatz nachzuholen.

Die Stadtführung „mit dem Schmied“ gab dann Aufschluss über Geschichten von Ackerbürgern, die eine Stadt im Moor errichteten und über die Este Handel trieben, nicht ohne einen Schmied hervorzubringen, der zweifelhafte Beurkundungen seiner Kunst am geschwächten Mannsbild ausstellt.?????

Das „San Marco“ war anschließend wieder Treffpunkt für alle Gruppen und konnte sowohl Hungrige als auch Genießende sehr zufrieden stellen und unser Präsident dankte den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Aussicht auf seine wohlverdiente Pension mit einem Getränk. Während der individuellen Rückreise beeindruckten zumindest von Fahrrad und Fähre aus die Lichtspiele eines schönen Sonnenuntergangs zu einem gelungenen Tag.  

Der Dank von vielen Teilnehmenden hat uns motiviert, auch den nächsten Ausflug mitzuplanen. Für Vorschläge und Unterstützung bei der Gestaltung sind wir natürlich offen und dankbar. In diesem Zusammenhang möchten wir uns auch ganz herzlich bei unseren vielen VorgängerInnen (Frau Schaper, Herrn Siemens) bedanken, die mit ihren Ideen für unvergessliche Momente gesorgt und so Rahmen und Maßstäbe gesetzt haben, an denen wir uns orientieren können. Nicht unerwähnt sei auch, dass mit dem Pensionär Heinz Porath ein zuverlässiger Finanzenverwalter eine wichtige Stütze für dieses Gemeinschaftsereignis bildet.

Text: Wilfried Haase / Thomas Rieling
Bilder:
Thomas Rieling/ Arno Harden

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