Um in die Anlagen zu gelangen, zerstörten die Täter*innen die Stahltüren und kletterten unter Lebensgefahr über den Fahrstuhlschacht bis auf die Gondel. Von dort aus filmten sie sich, mutmaßlich um viel Aufmerksamkeit auf Social Media-Plattformen zu erzielen. Im Inneren der Anlagen wurden Feuerlöscher ausgelöst, die den Innenraum verunreinigten. Bei einem ihrer letzten Besuche im Park stahlen die Täter*innen auch die Kamera der sogenannten „SCADA-Station“, in der die Daten der Anlagen gesammelt und gespeichert werden.
Insgesamt sind drei TikTok-Profile bekannt, auf denen der Bestieg der Anlagen zu sehen ist. Diese liegen derzeit auch den Ermittler*innen der Polizei vor. Im Oktober berichtete das erste Mal die Bergedorfer Zeitung über die Ereignisse. Die wiederkehrenden Vorfälle stellen für das CC4E-Team und die weiteren Parkbetreiber eine große Belastung dar. Auch der Forschungsbetrieb des CC4E wird durch die jüngsten Ereignisse gestört. Gleichzeitig bergen die ungebetenen Besuche auch für die Täter*innen eine erhebliche Gefahr: Der ungesicherte Aufstieg, eine automatische Notbremsung der Anlagen oder starke Winde können die Kletter*innen zum Absturz bringen.
Das Team des CC4E will diese Vorfälle publik machen, um nicht nur die Forschungsinfrastruktur der Hochschule zu schützen, sondern auch auf die möglichen Gefahren solcher Aktionen hinweisen. Zudem werden alle Personen, die verdächtige Beobachten in Bezug auf die Ereignisse machten oder Kenntnisse hierzu haben, gebeten, sich bei der Polizei, dem CC4E oder an das Planungsbüro Dr. Ole Augustin (an info (at) augustin-windenergie (dot) de) zu wenden.




