Einbruchsserie im Forschungswindpark

Seit Mitte August 2026 gibt es erschreckende Nachrichten aus dem Windpark Curslack, der dem Competence Center for Energy Transition (CC4E) der HAW Hamburg als wichtige Forschungsstätte dient: Bereits mehrere Male wurde der Park samt seiner Windenergieanlagen Opfer von Einbrüchen und Vandalismus. Die Täter*innen beschädigten nicht nur Türen und Teile der Einrichtung, sondern brachten sich auch selbst in erhebliche Lebensgefahr. In die Ermittlungen sind Polizei und Staatsschutz involviert. Für die Betreiber und Forschenden sind die anhaltenden Ereignisse höchst belastend und stellen eine Bedrohung von kritischer Infrastruktur und Forschungsinfrastruktur der Hochschule dar.

 

Copyright: Pieter-Pan© Pieter-Pan

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Um in die Anlagen zu gelangen, zerstörten die Täter*innen die Stahltüren und kletterten unter Lebensgefahr über den Fahrstuhlschacht bis auf die Gondel. Von dort aus filmten sie sich, mutmaßlich um viel Aufmerksamkeit auf Social Media-Plattformen zu erzielen. Im Inneren der Anlagen wurden Feuerlöscher ausgelöst, die den Innenraum verunreinigten. Bei einem ihrer letzten Besuche im Park stahlen die Täter*innen auch die Kamera der sogenannten „SCADA-Station“, in der die Daten der Anlagen gesammelt und gespeichert werden.

Insgesamt sind drei TikTok-Profile bekannt, auf denen der Bestieg der Anlagen zu sehen ist. Diese liegen derzeit auch den Ermittler*innen der Polizei vor. Im Oktober berichtete das erste Mal die Bergedorfer Zeitung über die Ereignisse. Die wiederkehrenden Vorfälle stellen für das CC4E-Team und die weiteren Parkbetreiber eine große Belastung dar. Auch der Forschungsbetrieb des CC4E wird durch die jüngsten Ereignisse gestört. Gleichzeitig bergen die ungebetenen Besuche auch für die Täter*innen eine erhebliche Gefahr: Der ungesicherte Aufstieg, eine automatische Notbremsung der Anlagen oder starke Winde können die Kletter*innen zum Absturz bringen.

Das Team des CC4E will diese Vorfälle publik machen, um nicht nur die Forschungsinfrastruktur der Hochschule zu schützen, sondern auch auf die möglichen Gefahren solcher Aktionen hinweisen. Zudem werden alle Personen, die verdächtige Beobachten in Bezug auf die Ereignisse machten oder Kenntnisse hierzu haben, gebeten, sich bei der Polizei, dem CC4E oder an das Planungsbüro Dr. Ole Augustin (an info (at) augustin-windenergie (dot) de) zu wenden.

Über den Forschungswindpark Curslack

 

Der Forschungswindpark Curslack wurde 2017 errichtet. Als Betreibergesellschaft fungiert die ReTec Zweite Betriebs GmbH & Co. KG. Beteiligte sind die CC4E Windenergie GmbH der HAW Hamburg, das Planungsbüro Dr. Ole Augustin und die Hamburger Energiewerke GmbH. Für die Hochschule ist der Windpark eine wichtige Infrastruktur und besonderes Herzstück der CC4E-Forschungslandschaft am Standort Bergedorf.

Weitere Infos zum Windpark Curslack gibt es  hier.

Kontakt

HAW Hamburg | CC4E
Öffentlichkeitsarbeit CC4E
Inga Mohwinkel
Telefon: 040 21904-3495
E-Mail: cc4e-presse (at) haw-hamburg (dot) de

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