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Praktikumsangebot

#MachMalTech!

23 Schülerinnen und Schüler der Stadtteilschulen Alter Teichweg und Wilhelmsburg sind gerade für ein dreiwöchiges, technikfokussiertes Praktikum an der Fakultät Nachhaltige Ingenieurwissenschaften (NIW). Sie durchlaufen ein spannendes Programm mit Projektarbeit, Labor- und Unternehmensbesuchen. Das Pilotprojekt wurde in Zusammenarbeit mit dem HCAT+ e. V., dem MINTarium Erlebnis-Labor, dem MINTarium Hamburg e. V., dem Landesinstitut für Qualifizierung und Qualitätsentwicklung in Schulen, Airbus und engagierten Bildungsexpert*innen entwickelt.

Jugendliche in einer Holzwerkstatt© Hannah Birr / HAW Hamburg

„Natürlich treibt uns als Hochschule das Thema Fachkräftemangel um“, sagt Prof. Dr. Enno Stöver, Dekan der Fakultät Nachhaltige Ingenieurwissenschaften. Denn viele Unternehmen suchen händeringend technikbegeisterten Nachwuchs. „Um langfristig innovativ zu sein als Wirtschaftsstandort sind MINT-Kompetenzen unabdingbar. Mit dem MachMalTech-Praktikum setzen wir auf genau das: unsere Kompetenzen zu bündeln und uns zu vernetzen, um junge Menschen für das Thema Technik zu begeistern“.

Starke Partner und gute Ideen
Dafür haben sich die HAW Hamburg, das HCAT+ e. V., MINTarium Erlebnis-Labor, das Landesinstitut für Qualifizierung und Qualitätsentwicklung in Schulen, Airbus und engagierten Bildungsexpert*innen sowie einige Unternehmen zusammengetan. Sie haben ein spannendes, dreiwöchiges Programm auf die Beine gestellt, das weit über ein herkömmliches Praktikum hinausgeht. 

Um langfristig innovativ zu sein als Wirtschaftsstandort sind MINT-Kompetenzen unabdingbar

Prof. Dr. Enno Stöver, Dekan der Fakultät Nachhaltige INgenieurwissenschaften

Planen, sägen, leimen
Hier an der HAW Hamburg haben die 14-16-jährigen Schüler*innen zweier Hamburger Schulen im Berliner Tor 21 für drei Wochen ihre „Homebase“. Sie besuchen Labore und Werkstätten der Hochschule, lernen das Berufsfeld Ingenieur*in kennen und arbeiten nach und nach an Nistkästen mit Sensorik. Was simpel klingt, ist allerdings recht komplex: „Die Schüler*innen müssen sich überlegen, welcher Vogel darin brüten soll und wie sein Brutverhalten genau aussieht. Außerdem müssen sie entscheiden, welches Material zum Einsatz kommt“, erklärt Laura Wohnrath vom HCAT+ e. V.. Das sei handfestes Projektmanagement.
Bei Planung und Bau erhalten sie erste Einblicke in das Konstruktionsprogramm CAD und lernen, wie Schaltpläne funktionieren. Sie erstellen Baupläne, sägen in der entsprechenden Werkstatt Bauteile zu und arbeiten mit einem Arduino - einem kleinen, frei programmierbaren Mini‑Computer.

Unternehmensbesuche und außerschulische Lernorte
Außerdem besuchen die 23 Schüler*innen die Praxispartner Aurubis, Airbus und den Hamburg Green Hydrogen Hub. Im MINTarium besichtigen sie eine Ausstellung zu 3D-Druck und Mathematik und erhalten zudem ein Berufsorientierungs-Coaching sowie ein Bewerbungstraining.

Engmaschige Betreuung
Betreut werden sie nicht nur von Laura Wohnrath, sondern auch von fünf Studierenden aus der Fakultät Nachhaltige Ingenieurwissenschaften sowie den jeweiligen Labor- und Werkstattmitarbeitern. Geplant ist, das Projekt auszuweiten, mit weiteren Schulen zu kooperieren und noch mehr Partner*innen mit ins Boot zu holen. „Vielleicht schaffen wir so ja sogar mehrere Durchläufe im Jahr“, sagt Laura Wohnrath.

Text: Tiziana Hiller

Kontakt

Prof. Dr. Enno Stöver
Dekan an der Fakultät Nachhaltige Ingenieurwissenschaften
Berliner Tor 21 
20099 Hamburg
Raum  129

T : +49 40 219 04-3821
enno.stoever (at) haw-hamburg (dot) de

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