Inhalt
Fragen Sie sich auch manchmal, wie wir Studierende in einer Zeit erreichen können, in der viele junge Menschen überlastet sind, sich einsam oder ausgeschlossen fühlen oder sich aus sozialen Situationen zurückziehen? In dieser Veranstaltung setzen wir uns genau mit dieser Thematik auseinander. Sie lernen praxisnahe, kompetenzorientierte Ansätze kennen, die Ihnen helfen,
- Lehre so zu gestalten, dass Studierende sich aktiv beteiligen und sich gesehen fühlen,
- Warnsignale von Überlastung und Isolation früh wahrzunehmen und adressieren zu können,
- Lernräume zu schaffen, die mehr sind als reine Wissensvermittlungsorte, und
- Ihre Rolle als Lehrperson in einer Zeit multipler Krisen bewusster und wirkungsvoller zu gestalten.
Ziel
Sie erfahren mehr über Einsamkeit und Teilhabe sowie darüber, wie Sie eine eigene Lehrveranstaltung oder Lehrsequenz dahingehend optimieren können. Sie lernen, welche Methoden und Tools geeignet sind, um soziale Verbundenheit und die Lernprozesse deiner Studierenden zu fördern.
Optional planen Sie auf dieser Basis eine passgenaue didaktische Gestaltung (Konzeption) und setzen die ausgewählten Ansätze anschließend selbstständig in Ihrer Lehre um.
Zielgruppe
Diese Veranstaltung richtet sich an Sie als Lehrende*r der Hochschule, wenn Sie Ihre Lehrpraxis weiterentwickeln und soziale Verbundenheit in Lernsettings gezielt stärken möchten. Sie eignet sich besonders, wenn Sie bereits Erfahrung in der Durchführung von Gruppenveranstaltungen in analoger oder hybrider Form mitbringen. Weitere spezifische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Termine und Ablauf
18.06.2026, 9:00–15:00 Uhr; 12:30–13:30 Uhr mit Lehr-Lern-Coach Carsten Graf von Westarp
Tauchen Sie ein in einen intensiven, interaktiven Workshop-Tag:
- Sie verstehen, was Einsamkeit ist, wie verbreitet sie generell und an der HAW ist und welche Funktion Einsamkeit haben kann, um sie als Impuls und Veränderungsmotor zu nutzen.
- Sie erarbeiten Potenziale, die Sie als Lehrperson durch Strategien in den Bereichen Kommunikation und Resonanz haben, um Studierende aus Vereinzelung und anderen Belastungen herauszuhelfen.
- Sie erleben praxiserprobte Methoden live und reflektieren Ihre eigenen Lehraktivitäten.
- Sie arbeiten in Kleingruppen an realen Fällen und vernetzen sich mit Kolleginnen und Kollegen.
- Sie testen Tools und entwickeln Ideen für die eigene Lehrpraxis.
Auf Wunsch können Sie im Austausch mit der Leitung und dem Lehr-Lern-Coach ein persönliches Lehrkonzept vertiefend erarbeiten. Konkrete Termine können am 18.06. oder individuell per TEAMS oder E-Mail mit den interessierten Teilnehmenden abgestimmt werden.
Ort
Zentrum für Lehren und Lernen, Jungestraße 10, R. 6.09
Leitung
Dr. Sonia Lippke; Professorin für Gesundheitsförderung und Prävention, Schwerpunktprofessur Rehabilitationswissenschaften, Leiterin des Pilotprojektes zu Einsamkeitsprävention und Verbundenheit - HAW-Hamburg: Forschungsprojekte Detail
Hier können Sie sich anmelden.