Die vierte Förderphase des Professorinnenprogramms des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt hat eine Laufzeit von 2025 bis 2030. Die HAW Hamburg wird mit einer Fördersumme von mehr als 700.000 Euro gefördert. „Wir freuen uns sehr über die positive Begutachtung des Gleichstellungskonzepts unserer Hochschule. Damit erhalten wir zusätzliche Mittel, gleichstellungsfördernde Projekte umzusetzen und bestehende Maßnahmen weiter auszubauen“, so Dr. Stephanie Rose, Leitung der Stabsstelle Gleichstellung, Diversity und Antidiskriminierung (GDA).
Zentrale Maßnahmen werden unter dem Projekt „Gate Opening intersektional II“ zusammengebracht. Das Projekt knüpft an das erfolgreiche Vorgängerprojekt an, nimmt jedoch wissenschaftliche Karrierewege in den MINT-Fächer intensiver in den Fokus: „Mit Gate Opening intersektional II möchten wir Akademikerinnen vom Bacheloranfang bis hin zur Professur fördern. Ein Baustein ist dabei ein Peer-to-Peer-Mentoring“, so Dr. Henk van Gils, stellvertretende Leitung der Stabsstelle GDA und Leitung des Projektes „Gate Opening intersektional II“.
Zusätzlich wird ein Mentoring-Programm für Masterstudentinnen und Promovendinnen aus den MINT-Bereichen konzipiert und umgesetzt. Darüber hinaus soll ein Leitfaden zur aktiven Personalgewinnung für Professuren entwickelt werden und sollen Professor*innen sowie Führungskräfte in der Industrie als sogenannte Gate Opener gewonnen werden. „Wir möchten etablierte Professorinnen und Professoren dafür sensibilisieren, dass die wissenschaftliche Laufbahn für manche Menschen mit Hürden oder verschlossenen Türen verbunden ist, und sie dafür gewinnen als Türöffner*innen, Gate Opener, Frauen den Weg zur Professur zu ebnen“, so Dr. Henk van Gils.
Gate Opening intersektional II möchte so auf mehreren Ebenen Absolventinnen für die akademische Karriere begeistern und ihnen die Türen öffnen. „Wir starten jetzt konkret mit den ersten Projekten und freuen uns sehr, wenn sich Kolleg*innen bei uns melden, die sich einbringen wollen – sei es für das Peer-to-Peer-Mentoring oder als Gate Opener“, sagt Dr. Henk van Gils.
