Ein Projekt, das Umweltbewusstsein sichtbar macht: Umwelt im Fokus – Kamera läuft!

UT MOViE verbindet kreatives Denken, Teamarbeit und Umweltbewusstsein – und zeigt, wie aus Ideen bewegte Bilder werden, die Wirkung zeigen.

Leder und Lederalternative© HAW Hamburg

Leder und Lederalternative

Mit UT MOViE wird deutlich, wie spannend und wirkungsvoll Umweltkommunikation sein kann. In diesem interdisziplinären Projekt entwickeln Studierende kurze Smartphone-Videos, in denen sie selbst gewählte Umweltinitiativen vorstellen – kreativ, emotional und mit einem klaren Fokus auf Nachhaltigkeit.

Ob lokale Projekte, weltweite Bewegungen oder persönliches Engagement – die Themen sind so vielfältig wie die Perspektiven der Studierenden. Sie zeigen eindrucksvoll, wie Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen Menschen inspirieren, bewegen und zum Mitmachen anregen.

Im Zentrum steht dabei nicht nur der Nachhaltigkeitsgedanke, sondern auch die Frage: Wie lassen sich komplexe Inhalte verständlich und anschaulich vermitteln? Wie kann kreative Kommunikation Bewusstsein schaffen und Veränderung bewirken?

Nachfolgend unsere UT MOVIE Projekte aus dem Sommersemester 2025.

Was schmeckt nach nichts und ist kein Palmöl (SoSe25-UT1)

Zahlreiche Produkte im Supermarkt enthalten Palmöl. Es ist unter anderem als Inhaltstoff in Lebensmitteln wie zum Beispiel Backwaren, Keksen, Schokolade oder in Kosmetik wie Cremes und Seifen enthalten. Aber auch in diversen anderen Produkten wie Waschmitteln, Kerzen oder Biokraftstoffen lässt sich Palmöl finden. Es ist zu einem ständigen Begleiter in unserem Leben geworden. Was sind die Vorteile von Palmöl, welche negativen Auswirkungen hat es, und gibt es Alternativen?

MicroHarvest (SoSe25-UT2)

Proteine sind ein wichtiger Baustein menschlicher Ernährung. Tierische Proteine enthalten in der Regel alle essenziellen Aminosäuren in ausreichender Menge, während pflanzliche Proteine oft Defizite bei bestimmten Aminosäuren zeigen können. Gleichzeitig gibt es große Unterschiede bei der Herstellung: Wasserbedarf? Flächennutzung? Treibhausgasemissionen? Inzwischen gibt es alternative Proteinquellen auf Pflanzenbasis, Insektenbasis oder in Form von "Kulturfleisch". Bei der Herstellung von Proteinen durch Fermentationsprozesse dagegen kommen gezielt Mikroorganismen wie Pilze, Bakterien oder Hefen zum Einsatz. Worin liegen die Vorteile, und ist das Verfahren wirtschaftlich?

Das Ei des Kolumbus - Grill-Pilz zum Grill-Pils (SoSe25 - UT3)

In Deutschland wird immer weniger Fleisch gegessen, und gleichzeitig wächst der Markt für Fleischersatzprodukte stetig. Auch Pilze können zu diesem Wandel beitragen. Mithilfe des Mycels von Pilzen lassen sich fleischähnliche Strukturen erzeugen, die eine leckere, gesunde und nachhaltige Alternative bieten. Warum sich Pilze besonders gut dafür eignen und wie man mit einfachen Zutaten ein Stück Fleisch durch Pilze ersetzen kann, zeigt die Kurzdokumentation „Das Ei des Kolumbus – Grillpilz zum Grillpils“.

Leder und Lederalternativen (SoSe25-UT4)

Leder gehört zu den ältesten vom Menschen genutzten Werkstoffen tierischen Ursprungs. Es wird bis heute durch verschiedene Gerbverfahren haltbar gemacht und weltweit in zahlreichen Anwendungsbereichen eingesetzt, insbesondere in der Bekleidungs-, Möbel- und Automobilindustrie. Angesichts der weltweit zunehmenden Umweltprobleme und der fortschreitenden Verknappung natürlicher Ressourcen spielen nachhaltigere Alternativen eine immer größere Rolle. Welche Alternativen gibt es, und wie sind diese zu bewerten?

Holzfahrräder (SoSe25-UT5)

In unserem Video setzen wir uns mit der Frage auseinander, wie nachhaltig verschiedene Fahrradmaterialien sind. Im Fokus steht dabei das Naturmaterial Holz, das wir mit Stahl, Aluminium und Carbon vergleichen. Neben technischen und ökologischen Aspekten beleuchten wir auch den Komfort, die Langlebigkeit und die Produktionsaufwände der einzelnen Materialien. Ein zentrales Element bildet das Interview mit dem Geschäftsführer von Urban Velo, der spannenden Einblicke in die Praxis und die Philosophie hinter Holzfahrrädern gibt.

Kontakt

Prof. Dr.-Ing. Jörn Einfeldt

Abwasser- und Abluftbehandlung, Technisches Umweltmanagement

Hochschule für Angewandte
Wissenschaften Hamburg
Fakultät Life Sciences 
Ulmenliet 20, 21033 Hamburg

T +49 40 428 75 6264
joern.einfeldt (at) haw-hamburg (dot) de
www.haw-hamburg.de/joern-einfeldt

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