PRAMECO

Practicing Mechanical Engineering Online

Derzeit steigt das Risiko von Studienabbrüchen aufgrund unvollständiger digitaler Lernumgebungen. Ein traditionelles, theoriebasiertes Fernstudium lässt sich technisch gut organisieren. Dabei haben die Studierenden aber keinen natürlichen sozialen Umgang miteinander und es besteht die Gefahr der Isolation. Darüber hinaus können die Lernerfolge niedrig bleiben. Dies betrifft insbesondere Laborübungen, die ein wesentlicher Bestandteil der Ingenieurausbildung sind. Diese können aufgrund von den COVID19-Pandemie-Beschränkungen überhaupt nicht arrangiert bzw. für die Studierenden sinngemäß durchgeführt werden.

Es gibt mehrere technische und praktische Möglichkeiten, die das Problem lösen und helfen können, die notwendigen, motivierenden und sicheren Laborübungen für Studierende sicher zu organisieren:

1.    Erstellung hochwertiger Laborvideos, angereichert mit interaktiven Inhalten und Möglichkeit zur Anpassung von Prozessparametern, die es Schülern ermöglichen, Experimente online durchzuführen.
2.    Ermöglichung interaktiver Live-Sitzungen zusammen mit den Studierenden und Labormitarbeitern.
3.    Laborhardware für den Fernzugriff so bereitstellen, dass Studierende auch aus der Ferne sicher mit den Geräten arbeiten können.

Es liegt also auf der Hand, dass die Hochschulen auch die Laborlehre auf Distanz organisieren müssen – denn sonst wird ein erfolgreicher Berufsabschluss unmöglich. Daher besteht ein dringender Bedarf an der Entwicklung und Etablierung neuartiger Methoden und Werkzeuge durch die verfügbaren Technologien, um ein virtuelles praktisches Training in Laborumgebungen zu ermöglichen.

Dank der -in diesem Projekt- entwickelten und umgesetzten technischen Lösungen und Praktiken sind Studierende und Lehrende auf die aktuellen Herausforderungen durch die COVID19-Pandemie vorbereitet und können ihr Studium erfolgreich fortsetzen. Darüber hinaus eröffnet diese neue Art von virtueller Laborumgebung neue Möglichkeiten und Erkenntnisse für größere Veränderungen in der Ingenieurausbildung, beispielsweise durch besseres E-Learning mit gemeinsam genutzten virtuellen Laboren.

Die Partner werden von der Gelegenheit des ERASMUS+-Programms zur Unterstützung der transnationalen Zusammenarbeit zwischen den teilnehmenden Ländern – Deutschland, Finnland, Schweden und Estland – profitieren. Dies ist eine hervorragende Gelegenheit zum gegenseitigen Lernen, zum Austausch von Fachwissen, zum Austausch von Praktiken, zur Entwicklung und Erprobung innovativer Ansätze und Ressourcen in verschiedenen kulturellen und technischen Umgebungen, um das Fernstudium besser zu unterstützen und die durch die globale Krise verursachten Herausforderungen zu bewältigen.

 

Projektlaufzeit
-
ProjektBudget
244.122
Kooperationspartner
Chalmers University of Technology (Sweden)
Tallinn University of Technology (Estonia)
Turku University of Applied Sciences (Finland)
Mittelgeber
Erasmus+
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