Offene Kinder- und Jugendarbeit in Krisenzeiten aus Sicht von Jugendlichen

Die Bedeutung der Offenen Kinder- und Jugendarbeit in Hamburg in Krisenzeiten aus Sicht von Jugendlichen

Offene Kinder- und Jugendarbeit aus der Sicht von Jugendlichen

Offene Kinder- und Jugendarbeit in Krisenzeiten aus Sicht von Jugendlichen: Ein Forschungsprojekt mit subjektorientiertem Blick auf die Hamburger OKJA-Einrichtungen und deren Bedeutung für junge Menschen in Corona-Zeiten und darüber hinaus. 
In Anknüpfung an die Ergebnisse der Studie „Gestalten in Krisenzeiten: Der Lockdown ist kein Knockdown!“  sowie des Forschungstransferprojektes „Kinder- und Jugendarbeit in Corona-Zeiten“ wird im Projekt „Offene Kinder- und Jugendarbeit in Krisenzeiten aus Sicht von Jugendlichen“ die Perspektive der jugendlichen Nutzer*innen in Hamburger OKJA-Einrichtungen in den Fokus gerückt. 

Ziel des Projektes ist es, ihren Blick auf die Angebote der Einrichtungen und die ihnen dort gebotenen Möglichkeiten und Unterstützungsleistungen zu ermitteln. Dabei ist von Interesse
•    warum Jugendliche die Einrichtungen nutzen, 
•    wozu sie diese nutzen, 
•    welche Begleitung sie für die Bewältigung ihrer individueller Problemlagen aus ihrer Sicht erhalten. 
Darüber hinaus soll die Relevanz Offener Kinder- und Jugendarbeit als Ort von jungen Menschen während der Corona-Pandemie im zeitlichen Verlauf herausgestellt werden. Die Frage nach Ideen und Optionen für die Weiterentwicklung des Handlungsfeldes aus der Perspektive der Nutzer*innen wird ebenfalls im Projekt bearbeitet. 
Die Ergebnisse fließen als Praxistransfer in den fachlichen und politischen Diskurs zur Zukunft der OKJA in Hamburg ein und tragen dazu bei, die Sicht der jugendlichen Adressat*innen darin verstärkt zu integrieren.
Auf der Grundlagen vorliegender Erkenntnisse aus vorangegangenen Projekten, wird die Perspektive der jungen Menschen denen der Fachkräfte aus den  Einrichtungen gegenübergestellt.

Forschungsplanung

Im Forschungsprojekt werden in 14 Einrichtungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit in jedem der sieben Hamburger Bezirken mindestens zwei Gruppendiskussionen mit drei bis vier Jugendlichen durchgeführt. Dabei wird darauf geachtet, dass verschiedene Zielgruppen beteiligt sind und die Erhebung damit die Diversität der erreichten Jugendlichen wiedergibt. Die Altersgruppe liegt zwischen 14 und 21 Jahren. Die insgesamt 28 Gruppendiskussionen geben so einen breiten Einblick in deren Perspektiven.

Die bisherigen Forschungsergebnisse von vier Erhebungsreihen zwischen Mai 2020 und März 2022 zur Situation in den Einrichtungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit wurde am 16. Mai 2022 im Barbara Budrich Verlag als frei zugängliche Online-Publikation  unter dem Titel „Offene Kinder- und Jugendarbeit in Corona-Zeiten aus Sicht von Fachkräften. Eine empirische Studie zur Situation von Einrichtungen in Hamburg“ veröffentlicht.  Wir laden herzlich ein zum Lesen!

Marie Goethert unterstützt das Projektteam vom 01.03. - 30.06.22.

Projekt Team:

Thurid Blohm
Projektlaufzeit
-
ProjektBudget
30.000
Mittelgeber
Claussen-Simon-Stiftung
Joachim Herz Stiftung
Alfred-Toepfer-Stiftung
Hans Weisser Stiftung
Körber-Stiftung
Zeit-Stiftung
Einrichtungen
Fakultät Wirtschaft und Soziales
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