
Die Mobilität 2026 steht an einem Wendepunkt.
Milliardenschwere Infrastrukturinvestitionen durch das Sondervermögen, neue Prioritäten für Schiene, Straße sowie Digitalisierung – und gleichzeitig die erneute Debatte um die Zukunft des Verbrennungsmotors: Selten war Mobilität politisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich so umkämpft wie heute.
Der Themenkongress Mobilität 2026 greift diese aktuellen Fragestellungen auf. Wir laden Fachpublikum, Entscheider und Neueinsteiger ein, um gemeinsam über aktuelle Themen zu sprechen. Welche Weichen werden jetzt gestellt? Welche Technologien und Konzepte setzen sich durch? Wie sieht eine zukunftsfähige Mobilität in Hamburg und Region konkret aus?
Seien Sie gespannt auf kompakte Impulse, praxisnahe Einblicke sowie den Austausch mit Expert:innen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Verwaltung, Praxis.
Diskutieren Sie mit – und gestalten Sie aktiv die Mobilität von morgen.
Am 04.06.2026 auf unserem Campus Berliner Tor (Berliner Tor 21, 20099 Hamburg).
Möchten auch Sie einen Beitrag zum Kongress stellen? Weitere Anmeldungen nehmen wir gerne entgegen. Kommen Sie gerne auf uns zu.
Menschen, Unternehmen, Behörden und Hochschulen laden wir an die HAW Hamburg ein, um gemeinsam die Mobilität der Zukunft zu diskutieren und zu gestalten.
Rückschau auf den Themenkongress 2025
12:00 | Einlass mit Mobilität-Expo & Networking
- XYTE ONE: Freedom of a scooter - Confidence of a car | Christoph Walz | XYTE Mobility GmbH
- Elektrifizierte Ape Calessino & Axialflussmaschine als Radnabenantrieb | HAW Hamburg | Labor für Elektrische Mobilität
- Poster: Mikromobilität von der Stadtplanung bis zur Komponentenebene | Vanessa Claus | HAW Hamburg
- Poster: Entwurf effizienter (Schiff-) Energiesysteme | Mattis Molinski | TUHH
- Poster: Sensortechnologien für Flüssigwasserstofftanks in der Luftfahrt | Adrian Winter | HAW Hamburg
- Autonomes Rennsportfahrzeug | Formula Student | HAWKS
- Logistikroboter Husky | HAW Hamburg | Testfeld Intelligente Quartiersmobilität
- Zukünftige nachhaltige Verkehrsinfrastruktur der Starken Schiene in Hamburg | DB InfraGO AG
- Poster: Lobbypositionen und Einflüsse auf das Gesetzgebungsverfahren zur THG-Quote im Jahr 2025 | Jonas Banert | CC4E
- Poster: Neue Wege im Lärmschutz der Schieneninfrastruktur | Anna Stein | IGES Mobility GmbH
- Poster: Modellbasierte Systementwicklung hybrid-elektrischer Antriebsstränge | Tobias Albrecht | HAW Hamburg
- Shared Guide Dog | Prof. Dr. Henner Gärtner | HAW Hamburg
13:00 | Begrüßung
Prof. Dr. Ute Lohrentz
Präsidentin der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg
Prof. Dr. Tankred Müller
Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg | Fakultät Nachhaltige Ingenieurswissenschaften
Gastgeber des Themenkongress Mobilität
Prof. Dr. Henner Gärtner
Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg | Fakultät Nachhaltige Ingenieurswissenschaften
Gastgeber des Themenkongress Mobilität
14:00 | Konferenz
Session 1
Infrastruktur- & Stadtplanungs-konzepte
Session 2
Mobilitätskonzepte & -innovationen
Session 3
Städteplanung &
-regulierungen
14:00
Bahninfrastruktur im Norden
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Michael Körber
DB InfraGO AG | Leiter Fahrweg Nord
Was das Mobilitätsverhalten wirklich ändert!
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Der Vortrag zeigt, wie, wann und warum Menschen Mobilitätsentscheidungen treffen. Diese basieren selten auf rationalen Kriterien, sondern vor allem auf Gewohnheiten, Social Copying und die Vermeidung von Aufwand. Übliche Maßnahmen wie Technik, Regulierung oder Förderung greifen dabei meist zu kurz. Besonders im privaten PKW-Verkehr kennen viele Menschen alternative Optionen oft gar nicht (Mental Availability). Für eine erfolgreiche Mobilitätswende braucht es daher zusätzlich verhaltens- und marketingpsychologische Ansätze. Mit meinem Vortrag möchte ich auf anschauliche Weise und mit vielen praktischen Beispielen einen Einblick geben, wie neue Mobilität besser umgesetzt werden kann.
Ziel des Vortrags ist es, gängige Annahmen systematisch zu hinterfragen und dem Publikum durch fundierte Perspektivwechsel neue Lösungsansätze mitzugeben. Die Zuhörenden werden mit überraschenden Erkenntnissen ausgestattet, die sie direkt nutzen können, um in ihren eigenen Bereichen Mobilität erfolgreicher zu gestalten und umzusetzen.
Mark Hoelling
eScootee | Fachberatung für Mikromobilität und Mobilitäts-Marketing
Cross-Boundary Mobility Systems in Kuala Lumpur: Geospatial Insights on Jurisdictional Metropolitan Governance
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The integration of cross-boundary mobility systems has become a critical challenge in rapidly urbanising metropolitan regions, particularly in Kuala Lumpur where daily commuting flows extend beyond administrative borders into Selangor and surrounding growth corridors. Despite substantial investments in public transport infrastructure, mobility systems remain fragmented due to jurisdictional divisions, inconsistent planning frameworks, and limited coordination among governing agencies. This study examines how geospatial intelligence can inform the integration of cross-boundary mobility systems through a governance-oriented lens. Employing a mixed-method approach, the research combines GIS-based spatial analysis, origin–destination flow mapping, accessibility modelling, and institutional policy review to assess mobility patterns and governance structures. Spatial datasets, including transport networks, commuter flows, and land use distribution, are analysed to identify connectivity gaps, particularly in first–last mile access across jurisdictional boundaries. The findings indicate that while Kuala Lumpur demonstrates strong infrastructural capacity, inefficiencies persist due to overlapping authorities, uneven service provision, and misaligned development priorities. The study highlights the potential of geospatial insights to support coordinated decision-making, optimise multimodal integration, and prioritise strategic corridors for intervention. It proposes a governance framework that strengthens cross-boundary collaboration, contributing to more efficient, equitable, and climate-responsive metropolitan mobility systems in emerging urban regions.
Prof. Dr. Norzailawati Mohd Noor
International Islamic University of Malaysia
14:30
Strategie trifft Umsetzung: Wie ein Dialogformat den NUMP in Lüneburg in die Praxis bringt
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Mit dem Nachhaltigen Urbanen Mobilitätsplan (NUMP) hat die Hansestadt Lüneburg einen strategischen Rahmen für die zukünftige Mobilitätsentwicklung geschaffen. Doch viele Kommunen stehen nach der Beschlussfassung eines solchen Konzepts vor einer zentralen Frage: Wie gelingt der Übergang von der Strategie zur konkreten Umsetzung – politisch tragfähig, organisatorisch handhabbar und fachlich fundiert? Der Vortrag gibt Einblicke in diese Phase am Beispiel Lüneburgs. Im Zuge der politischen Beschlussfassung wurde ein jährliches Begleitformat gefordert, um Maßnahmen des NUMP regelmäßig mit relevanten Stakeholdern zu diskutieren, zu priorisieren und schrittweise in die Umsetzung zu überführen. Gemeinsam mit der Hansestadt Lüneburg entwickelte IGES Mobility hierfür ein maßgeschneidertes Dialog- und Beteiligungsformat und begleitete die Konzeption sowie die erste Durchführung. Der Beitrag beleuchtet, welche Anforderungen ein solches Format erfüllen muss, um komplexe strategische Inhalte verständlich zu vermitteln und gleichzeitig eine konstruktive Diskussion über Prioritäten, Umsetzungsschritte und Ressourcen zu ermöglichen. Aus der Perspektive von Verwaltung und externer Prozessbegleitung werden konkrete Lessons Learned diskutiert: Welche Erwartungen bestehen seitens Politik und Verwaltung an ein solches Begleitformat? Welche Herausforderungen entstehen bei der Übersetzung eines strategischen Mobilitätskonzepts in einen Umsetzungsdialog? Und welche Rolle kann Beteiligung in der Phase nach der Planerstellung spielen? Der Beitrag zeigt, wie gezielt entwickelte Dialogformate dazu beitragen können, strategische Mobilitätskonzepte Schritt für Schritt in die Umsetzung zu bringen – und welche Rahmenbedingungen dafür entscheidend sind.
Lara Brandt
Hansestadt Lüneburg
Bastian Hagmaier
IGES Mobility GmbH
How Feasible Is the 15-Minute City Concept in Istanbul: The Case of Beşiktaş District
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In contemporary urban environments, where transportation and mobility are of paramount importance, the 15-minute city model is distinguished by its sustainability, enhancement of quality of life, reduction of carbon emissions, and equitable urban planning. The question “To what extent is the 15-minute city approach feasible in Istanbul?” forms the basis of this study. In this context, the study aims to reveal the extent to which accessibility values (15-min City Score) – calculated using data obtained via digital platforms within the framework of the 15-minute city approach – align with the physical, social, and environmental realities of the current field conditions. The study covers five distinct areas within the Beşiktaş district of Istanbul, each possessing a different 15-minute city score. The research consists of three phases. In the first phase, the methodology for calculating accessibility scores will be outlined. In the second stage, a morphological analysis of the areas selected from the Beşiktaş district will be carried out to assess the spatial and physical characteristics of the site. In the final stage, the consistency or inconsistency between the calculated 15-minute city scores and existing field data will be examined; the discussion will focus on the causes and origins of the resulting discrepancies, the extent to which they represent reality, the reliability of remote calculations, and how these calculations should be used in official data, with a view to exploring how this perspective might be reflected in the urban planning process. The aim is to use the findings to offer insights into how more realistic results can be obtained by adopting a critical approach to the concepts of walkability and accessibility as represented in digital environments; it is anticipated that this will contribute to city authorities making more accurate assessments of the data they use in planning and transport initiatives.
Hacer Turan & Fatih Eren
Istanbul Technical University
Lobbypositionen und Einflüsse auf das Gesetzgebungsverfahren zur THG-Quote im Jahr 2025
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In diesem Beitrag wird die Interessenvertretung in der Vorbereitungsphase der Bundesregierung zur zweiten Weiterentwicklung der Treibhausgasquote (THG-Quote) untersucht, einem umweltökonomischen Instrument zur Dekarbonisierung des Verkehrs. Es erstellt einen Dokumentenkorpus zu den Aktivitäten der Interessenvertreter im Zusammenhang mit dem Gesetzentwurf (Juni 2025), die in der Anhörung der Verbände oder im nationalen Lobbyregister dokumentiert sind, und bewertet, wie sich die konkurrierenden Interessen im Kabinettsentwurf (Dezember 2025) widerspiegeln. Mithilfe einer strukturierten qualitativen Inhaltsanalyse, gefolgt von quantitativen Korrelationsanalysen, wurden die Interessenvertreter nach Erfüllungsoptionen (konventionelle, abfallbasierte und fortschrittliche Biokraftstoffe, erneuerbare Kraftstoffe nicht-biologischen Ursprungs (RFNBOs) und Strom) gruppiert und wesentliche Konflikte identifiziert. Die Ergebnisse deuten auf eine asymmetrische Vertretung hin: Die Interessen von Biokraftstoffen und RFNBOs sind vergleichsweise überrepräsentiert, während die Interessen im Zusammenhang mit Strom unterrepräsentiert sind und auf stärkere Gegenkräfte treffen. Dieses Muster spiegelt sich auch in den Anpassungen vom Entwurf zum Kabinettsentwurf wider.
Jonas Bannert
HAW Hamburg | CC4E
15:00
GeSGO – Integration von Gesundheit in die Stadt- und Verkehrsplanung – Neue Governancestrukturen in stadtregionalen Verkehrskorridoren
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Lärm, Luftqualität, Grünflächen als strukturelle bzw. verhältnisbezogene Determinanten, ebenso wie Lebensstil und Mobilität als individuelle verhaltensbezogene Determinanten werden im humanökologischen Modell als Gesundheitsdeterminanten im Siedlungsraum definiert. Dabei gibt es sehr unterschiedliche Wirkungen der Mobilität im urbanen Raum auf Gesundheit. Diese beginnen bei Belastungen durch Verkehrslärm und Luftverschmutzung, Belastungen durch Mobilitätshemmnisse etwa im Rahmen von Pendelstress, sei es im ÖPNV bzw. Fernverkehr, mit dem PKW oder (motorisierten) Zweirädern, bis hin zu Lärm- und Luftemissionen, die für Hamburg noch verstärkt werden durch den stadtnahen Luft- und Schiffsverkehr. Soziallagenabhängig finden sich nahe besonders belasteter Verkehrskorridoren, kumulative Belastungen durch unterschiedliche Verkehrsträger, oftmals Wohngebäude im Rahmen des geförderten Wohnbaus, Bestandswohnungen mit hoher Verdichtung und ggf. geringerer Lärmschutzstandards, zudem erhöhte Verkehrsunfallrisiken etc. Zugleich stellt Mobilität eine grundlegende Voraussetzung für Teilhabe, für Zugänge zu Infrastruktur, Bildung, Kultur einerseits und körperliche Bewegung andererseits dar und repräsentiert mithin gesundheitsförderliche Aspekte. Insofern ist zu fordern, dass Stadtentwicklung und Verkehrsplanung im Sinne von Health in All Policies im Rahmen einer Gesundheitsfolgenabschätzung per se und insbesondere auch im Hinblick auf eine soziale Stadtentwicklung berücksichtigen ist.
Linda Völtzer
HAW Hamburg
Mattis Helmrich
Technische Universität Hamburg Haburg (TUHH)
Katharina Schulze
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE)
XYTE ONE: Freedom of a scooter - Confidence of a car
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Was es braucht, um eine neue Fahrzeugkategorie zu erschaffen? Eine neue Fahrzeugkategorie zu entwickeln, klingt attraktiv und herausfordernd – in der Realität eine der schwierigsten Aufgaben der Branche. Mit dem Anspruch, die Agilität eines Rollers mit dem Sicherheitsniveau eines Autos zu verbinden, bewegt sich XYTE mobility zwischen zwei Welten, die sich technisch, regulatorisch und nicht zuletzt oftmals in den Köpfen potenzieller Kunden widersprechen. Im Vortrag zeigen wir auf, was hinter dieser „New Category Challenge“ steckt:
1. Vereinbarkeit von Sicherheit, Gewicht und Kosten
2. Der Gap zwischen bestehenden Denkmustern von Kunden und neuem Mobilitätsverständnis
3. Der Aufbau von Vertrauen für ein Produkt, das es so noch nicht gibt
Wir geben einen Einblick aus Engineering, Marketing und Vertrieb – inklusive Fehlannahmen, Lernkurven und konkreten Entscheidungen.
Christoph Walz
XYTE mobility GmbH | Chief Marketing Officer
Räumlich differenzierte Stellplatzschlüssel: "FLEKS" als Planungsinstrument
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Kommunen benötigen Verfahren, die Stellplatzbedarfe lageabhängig und nachvollziehbar bestimmen, da pauschale Richtwerte räumliche Unterschiede und Mobilitätsangebote unzureichend abbilden. Die datenbasierte Flexibilisierung kommunaler Stellplatzsatzungen, kurz FLEKS, schließt diese Lücke mit einer datengetriebenen, räumlich differenzierten Methodik auf Basis eines weiterentwickelten Modells der TU Hamburg-Harburg und umgesetzt in der Software GOAT. Es integriert städtebauliche, sozioökonomische und mobilitätsbezogene Faktoren, um zonenspezifische Stellplatzbedarfe zu berechnen und flurstückscharf anzuwenden. FLEKS schafft eine fachliche Grundlage, um Stellplatzbedarfe nachvollziehbar und lageabhängig in kommunale Regelwerke einzubinden und mit Mobilitätsmaßnahmen auf Privatgrund zielgerichtet zu verschränken. Die Methode lässt sich an die Gegebenheiten verschiedener Kommune anpassen und ist vielseitig für unterschiedliche kommunale Anwendungsbereiche einsetzbar. FLEKS wurde als Projektidee bei der IBA München eingereicht, um Anwendungsperspektiven und potenzielle weitere kommunale Einsatzfelder in der Region zu prüfen. Der Beitrag stellt die methodischen Bausteine, die Verbindung von Lageparametern im Kontext der Stellplatzermittlung und die Verknüpfung mit Mobilitätskonzepten sowie die Anwendungsoptionen in Planung und Regulierung vor.
Julia Korsten
stattbau münchen GmbH
15:30 - 16:30 | Pause & Mobilität-Expo
Session 1
Datenbasierte Städteplanung
Session 2
Mobilitätskonzepte & -innovationen
Session 3
Energie & Energiespeicher
16:30
PARTICLE - Partizipative Lichtplanung in urbanen Räumen mit AR/VR Technologien
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Das Tool PARTICLE ist ein Hard‑ und Software‑System, das kollaborative und immersive Abstimmungsprozesse für eine umweltgerechte Außenbeleuchtung in urbanen Räumen ermöglicht. Über einen interaktiven Touchtable, VR‑Brillen und AR‑Tablets können Nutzer*innen in Echtzeit Veränderungen an der Beleuchtung vornehmen und deren Auswirkungen auf Aspekte wie Sicherheitsempfinden oder Lichtverschmutzung erleben. Das System erlaubt einer oder mehreren Personen gleichzeitig, unabhängig vom Standort, an denselben Beleuchtungsszenarien zu arbeiten. Dadurch werden komplexe lichttechnische Zusammenhänge verständlich, ohne dass Fachbegriffe benötigt werden und eine intuitive Zugänglichkeit zur Planung ermöglicht. In zwei ersten Pilotprojekten in Hamburg‑Altona wurde PARTICLE im Rahmen des EU Interreg Nordsee Programms DARKER SKY erfolgreich erprobt, um Beteiligungsprozesse zwischen Bürger*innen, Planer*innen und Behörden zu unterstützen.
Prof. Dr. Carolin Liedtke
HAW Hamburg
QCMobility - Potential und Herausforderungen von Quantencomputing in der Flugplanung
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In diesem Vortrag geben wir einen Überblick, wie Quantencomputing künftig Optimierungs- und Planungsaufgaben in den verschiedenen Mobilitätsdomänen und insbesondere in den komplexen Flugplanungsprozessen unterstützen kann. Wir stellen das Projekt "QCMobility" und das Ökosystem des DLRs vor. Wir zeigen, wie für verschiedene Optimierungsprobleme Quantenalgorithmen und praxisnahe Demonstrationsprobleme entwickelt, verglichen und möglichst auf realer Quantenhardware umgesetzt werden. Hier berichten wir vom aktuellen Stand des Projektes. Das Vorhaben wird in enger Zusammenarbeit zwischen dem DLR e.V. und den Industriepartnern verfolgt.
Rouven Kanitz
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. | Institut für Luftverkehr
Wie können innovative Verbrennungsmotoren entwickelt, nachgerüstet und betrieben werden, um sie zu „Klimaschützern“ zu machen?
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Nachhaltige Mobilität ist erreichbar durch den Einsatz von Wasserstoff, Ammoniak oder E-Fuel betriebenen VCSR-Verbrennungsmotoren zum alleinigen Antrieb oder integriert in Hybridantrieben für Batterie betriebene Fahrzeuge (BEV) als Range Extender. VCSR bedeutet Variable Compression and Stroke Ratios. VCSR sind patentierte asymmetrische Kurbeltriebe mit verlängerter Expansion sowie verkürzter Kompression Hübe und kontinuierlich angepasstem Verdichtungsverhältnis zur Anpassung an verschiedenen Kraftstoffen und Laststeuerung.
Prof. Dr. Victor Gheorghiu
HAW Hamburg
17:00
Developing Sustainable Spatial Plan Decisions Based on Digital Data from the Turkish Traffic Safety and Density Analysis Platform
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As urbanisation accelerates in the 21st century, the pressure on transport systems is also increasing. The Traffic Safety and Density Analysis Platform, developed in Türkiye to enhance road safety, facilitates the effective use of transport data. By analysing digital data such as accident severity, accident types, road as well as weather conditions, location and time, this platform provides detailed information on traffic congestion, queue lengths, peak hours and accident-prone areas. The aim of this paper is to discuss the integration of digital data obtained from this platform into sustainable spatial planning decisions. In the study, Istanbul was selected as the study area, and digital data from the platforms were utilised in smart transport applications. The findings indicate that traffic density and accident-prone areas can be digitally identified and utilised in a multifaceted manner within spatial planning decisions. The research highlights that digital traffic data could play a far more significant role in planning processes, both in identifying existing problems and in making decisions for the future. By enabling more scientific and data-driven decisions in urban planning through the use of digital traffic data, the study contributes to the urban transportation and mobility literature. Furthermore, it offers benefits to society and the economy through improved traffic safety, more efficient allocation of transport and mobility investments, and urban living.
Büşra Ertaş & Fatih Eren
Istanbul Technical University
AutomatedTrain - The next step towards fully automated train operation
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Dr. Dirk Spiegel
DB InfraGO AG | Leiter Forschungsprojekt Automated Train
Projekt "ASAP" - Einsatz von Superkondensatoren auf Fähren mit netzdienlicher Ladeinfrastruktur
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Felix Scholl
HAW Hamburg | CC4E
17:30
Plattformmobilität, Daseinsvorsorge und kommunale Steuerung – Handlungsmöglichkeiten im Taxi- und Mietwagenmarkt
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Der Beitrag beleuchtet, wie Kommunen auf die veränderten Marktbedingungen im Taxi- und Mietwagenmarkt reagieren können, wenn digitale Vermittlungsplattformen zunehmend Einfluss auf lokale Mobilitätsmärkte nehmen. Im Mittelpunkt stehen die Auswirkungen auf Daseinsvorsorge, faire Wettbewerbsbedingungen und kommunale Steuerungsfähigkeit. Anhand unserer Gutachten und der aktuellen Entwicklungen – etwa rund um Mindestbeförderungsentgelte, Tarifkorridore und weitere kommunale Regulierungsmöglichkeiten – wollen wir praxisnah zeigen, welche Instrumente Kommunen heute bereits in der Hand haben, wo die Grenzen liegen und welche Schlussfolgerungen sich daraus für eine zukunftsfähige urbane Mobilität ergeben.
Anna Stein & Bastian Hagmaier
IGES Mobility GmbH
Precise Localization of Mobile Robots in in GNSS-Challenged Urban Mobility Scenarios: Experimental Insights on Ultra-Wideband
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This study presents experimental insights into ultra-wideband (UWB) for precise localization of mobile robots in GNSS-challenged urban environments, focusing on the influence of anchor placement on positioning accuracy. The work is conducted within the BMFTR-funded “Safe Walker” project
Prof. Dr. Henner Gärtner & Ellahe Khosravi & Bhavinkumar Patel & Mohammed Obaid
HAW Hamburg
Umweltsimulationsprüfstand als Multi-Exciter ohne starre Kopplung zur Abbildung gezielter Verwindung und Biegung der Traktionsbatterien
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Vorstellung von Konzepten für einen Vier-Shaker-Prüfstand unter Verzicht auf eine klassische Aufspannvorrichtung, um eine realitätsnahe Belastung durch Mehrpunktanregung einschließlich Biegung und Verwindung zu realisieren. Der notwendige Beschleunigungs- und Frequenzbereich der mechanischen Belastung ergibt sich aus der Datenanalyse der gemessenen Beschleunigungen an den Batteriepacks aus zahlreichen Road-Load-Messungen an bislang neun unterschiedlichen BEVs auf verschiedenen Untergründen. Betrachtet werden das Shaker-Moment, die Stinger-Auslegung sowie relevante Schnittstellen wie Schnelltrennsysteme (Brandschutz) und die Batteriebefestigung unter Berücksichtigung der erforderlichen Schnittstellenimpedanzen.
Eugen Hein
HAW Hamburg
18:00 | Afterwork & Networking
Mit Speisen & Getränken