
Arbeitsstelle Migration
Wissenschaftliche Leitung
Steindamm 105,
20099 Hamburg
T
+49 40 219 04-1576
louishenri.seukwa (at) haw-hamburg (dot) de
Fakultät Soziale Arbeit und Kindheitspädagogik
Professor für Erziehungswissenschaften
Alexanderstraße 1 ,
20099 Hamburg
Raum 3.30
T
+49 40 219 04-1576
louishenri.seukwa (at) haw-hamburg (dot) de
Programm ISGF Interdisziplinäre Sozial- und Gesundheitsforschung
Doktorandenbetreuer
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+49 40 219 04-1576
louishenri.seukwa (at) haw-hamburg (dot) de
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Louis Henri Seukwa (Prof. Dr. Phil.) ist Professor für Erziehungswissenschaften in der Fakultät Soziale Arbeit und Kindheitpädagogik an der Hochschule für Angewandten Wissenschaften Hamburg.
Er ist Gründungsdirektor und wissenschaftlicher Leiter der Arbeitsstelle für Migrationsforschung und Integrationspraktiken an der HAW Hamburg und ist Beauftragte der HAW Hamburg für migrationsbedingte Hochschulentwicklung.
Er studierte Philosophie an der Universität Yaoundé (Kamerun) und promovierte an der Universität Hamburg im Fachbereich Erziehungswissenschaften.
Auszeichnungen
2023 Excellence Award of the Cretan Institute of Humanities and Social Sciences for outstanding contribution to research on the living conditions and education of refugees, as to the development of critical theory of resilience within the educational research on migration
2010 Träger des "Höffmann-Wissenschaftspreises für Interkulturelle Kompetenz"
2007 Träger des "Augsburger Wissenschaftspreises für Interkulturelle Studien", Kategorie Hauptpreis
2006 Träger des Karl-Heinz-Ditze-Preises 2006 für herausragende Dissertationen
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Laufende betreute Dissertationen
Awista Gardi: "Zur Handlungsmacht Geflüchteter an deutschen Hochschulen im Spiegel transnationalen Kompetenztransfers".
Pauline Runge: "Lebenslagen zugewanderter Jugendlicher und junger Erwachsener in der Hamburger Straßenszene: Eine explorative Studie zur Analyse der Erscheinungsformen von Straßenkarrieren und Unterstützungsbedarfen unter den Bedingungen von Zuwanderung und Zwangsmigration".
Cristóbal Julio Vicencio: "Education and Emancipation. A case study of three free schools in Germany".
Strukturierte Angebote für Doktoranden
2018-2021 Kooperatives Graduiertenkolleg „Vernachlässigte Themen der Flüchtlings- Forschung“ mit Beteiligung der folgenden Hochschulen und Universitäten: Ostbayerische Technische Hochschule, Technische Universität Dresden, Carl von Ossietzky Universität, Oldenburg, Universität Hamburg, HAW-Hamburg, Universität Hannover, Hochschule Emden-Leer, Universität Kassel. Gefördert aus Mitteln der Hans-Böckler-Stiftung. (Leitung gemeinsam mit Prof. Dr. Joachim Schroeder)
2015-2017: Kooperatives Graduiertenkolleg "Qualitätsmerkmale Sozialer Bildungsarbeit" zwischen der Fakultät für Erziehungswissenschaft der Universität Hamburg und des Departments Soziale Arbeit der HAW Hamburg. Gefördert werden 12 jeweils dreijährige Stipendien aus Mitteln der Landesforschungsförderung der Stadt Hamburg. (Leitung gemeinsam mit Prof. Dr. Joachim Schroeder)
2012-2015: Kleine Graduiertengruppe zum Thema "Die Schulen der Sozialpädagogik". Gefördert werden drei jeweils dreijährige Stipendien aus Mitteln der Nachwuchsinitiative der Universität Hamburg. (Leitung gemeinsam mit Prof. Dr. Joachim Schroeder)
2008-2010: Interdisziplinäres und strukturiertes kooperatives Promotionskolleg "Aufwachsen, Leben und Arbeiten in prekären gesellschaftlichen Verhältnissen". Leitung gemeinsam mit Prof. Dr. Joachim Schroeder; Kooperationsvertrag zwischen der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg und der Goethe-Universität Frankfurt/Main, seit 2011 mit der Universität Hamburg.
Abgeschlossene betreute und/oder begutachtete Dissertationen
[2025] Olga Kytidou: "Zur medialen Konstruktion von Jugenddelinquenz und Jugendkriminalität von Geflüchteten in ausgewählten Migrationsgesellschaften".
[2024] Negin Shah Hosseini: "Lebenslagenanalysen zu Migrantinnen und Migranten mit einer Behinderung".
[2024] Thorben Struck: "Bildungsprozesse von Jugendlichen in marginalisierten urbanen Stadtteilen durch aktive Raumaneignung".
[2023] Baba Libasse Sow: "Climate Change and Education". In Kooperation mit der University of The Gambia/UTG. Im Rahmen des WEST AFRICAN SCIENCE SERVICE CENTER ON CLIMATE CHANGE AND ADAPTED LAND USE (WASCAL) Doctorate Programme
[2022] Roxana Dauer: "Qualitätsmerkmale sozialpädagogischer Beratung im Spiegel von Bildungsbiographien und Bildungszielen unbegleiteter jugendlicher Flüchtlinge in Hamburg".
[2021] Sofie Olbers: "Bildungskonzepte von Vermittler_innen ästhetischer Bildung in transnationalen Räumen. Eine Analyse gegenwärtiger Spannungsverhältnisse in der sozialen Bildungsarbeit".
[2020] Stella Rothenberger: "Beiträge zur Etablierung Sozialer Arbeit in Sierra Leone dargestellt am Beispiel einer nichtstaatlichen Organisation: Lokale Ansätze und Methoden zur Stärkung der Rolle der Sierra-Leonischen Frau". Zusammen mit Prof. Dr. Joachim Schroeder, Universität Hamburg.
[2019] Cornelia Sylla: "Hürdenlauf im Spagat: Eine multiperspektivische Untersuchung zur Inklusion jugendlicher Mütter in das Schulsystem".
[2017] Mariam Haarhaus: "Positionierung im Fluchtkontext: Eine empirische Untersuchung zur Handlungsfähigkeit geflüchteter Jugendlicher vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Flüchtlingskonstruktionen".
[2015] Bärbel Bongartz: "Zur Transformation struktureller Bedingungen im Wohlfahrtsstaat – eine Analyse zu strukturellen Bedingungen von Menschen in prekären Lebenslagen und der Frage nach einer potentiellen Vulnerabilität zur Begehung einer wirtschaftskriminellen Handlung".
[2011] Frauke Meyer: "Kompetenzzuschreibungen und Positionierungsprozesse: Eine postkoloniale Dekonstruktion im Kontext von Migration und Arbeitsmarkt".
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Gefördert im Rahmen des Förderprogramms Freiraum 2026 durch die Stiftung Innovation in der Hochschullehre.
Im Rahmen eines neu zu entwickelnden Praxisseminars im Bachelorstudiengang Soziale Arbeit an der HAW Hamburg werden die Studierende in Zusammenarbeit mit Bewohner*innen einer Erstaufnahmeeinrichtung (EAE) in Hamburg eine barrierearme, mehrsprachige „Skillshare“-Plattform entwickeln und als Pilotprojekt in verschiedenen Unterkünften in Hamburg etablieren.
KINEA - Kompetenzen internationaler Expert*innen für den deutschen Arbeitsmarkt
BildungsCHANCE: Chancen nutzen - Zukunft gestalten!
Gefördert durch die Behörde für Wissenschaft, Gleichstellung und Bezirke Hamburg im Rahmen der Landesforschungsförderung, Förderlinie Internationale Kooperationen.
Projektbeschreibung: Ziel des Projektes ist es, gemeinsam mit der GJU und der Universität Hamburg ein inhaltliches und organisatorisches Forschungskonzept zu erarbeiten, die methodologischen und ethischen Besonderheiten der international-vergleichenden Forschung in einer Handlungswissenschaft wie der Sozialen Arbeit zu analysieren, gemeinsame Forschungsthemen zu identifizieren, Postgraduierte in beiden Ländern in Projekte einzubinden und durch Lehrangebote (Workshops, Summer Schools, Forschungslabore) auf eine Promotion vorzubereiten.
Kooperationspartner: Universitäten aus Hamburg und Jordanien.
Burdget: 23.000 €
Das interdisziplinäre Forschungsprojekt Learning by Playing setzt sich zum Ziel, Schüler*innen, Studieninteressierte und Studierende mithilfe eines Serious Games TerraCode Möglichkeiten zum multikontextuellen und spielerischen Erwerb von Programmierkompetenzen zu verschaffen, um insbesondere diversitätsbedingte Bildungsbarrieren zu überwinden und zur Bildungsgerechtigkeit im Bereich digitaler Kompetenzen beizutragen.
DigitalCampus - Upgrade dein Studium!
Studierfähigkeit von Geflüchteten an der HAW Hamburg – Kompetenzen für eine plurale Gesellschaft
Gefördert im Rahmen des Förderprogramms "PROFI - Programm zur Förderung der bildungsadäquaten Integration geflüchteter Akademiker in den deutschen Arbeitsmarkt" aus Mitteln des Deutschen Akademischen Auslandsdienstes (DAAD).
Projektbeschreibung: BachelorUP eröffnet Menschen mit Flucht- und Migrationserfahrung durch lebenslagen- und diversitätssensible Ressourcen- und Kompetenzorientierung ihren Fähigkeiten entsprechende Bildungsmöglichkeiten. Innerhalb von vier Semestern erwerben internationale Akademiker*innen, aufbauend auf der im Heimatland bereits erworbenen akademischen Qualifikation – unter Anerkennung bereits erbrachter Prüfungsleistungen an einer ausländischen Hochschule – einen Bachelorabschluss an der HAW Hamburg. Hierfür werden die Studienprogrammteilnehmer*innen individuell unterstützt, ihre mitgebrachten Kompetenzen für das deutsche Bildungssystem zu transformieren und für den erfolgreichen Berufseinstieg in Deutschland gezielt zu erweitern.
Budget: 366.950 €
Gefördert im Rahmen der Programme "INTEGRA - Integration von Flüchtlingen ins Fachstudium" und "Welcome – Studierende engagieren sich für Flüchtlinge" aus Mitteln des Deutschen Akademischen Auslandsdienstes (DAAD).
Projektbeschreibung: Das Projekt INTEGRA & Welcome setzt sich zum Ziel, durch konsequente Lebenslagen-, Ressourcen- und Kompetenzorientierung geflüchteten Studieninteressierten zu ermöglichen, sich auch ohne entsprechende Sprachkenntnisse Bildungsinhalte mithilfe mehrsprachiger Fachtutorien anzueignen, die begleitend zu hochschulischen Lehrveranstaltungen angeboten werden. Grundlegende Annahme für dieses Vorgehen ist, dass geflüchtete Studieninteressierte durch den direkten Einstieg schneller und besser (Fach-) Sprachkompetenz sowie studienrelevante überfachliche Kompetenzen erwerben und damit erfolgreicher in ein Studium starten können, weil ihnen grundlegende Aspekte des Studierens schon vor Beginn des regulären Studiums in Deutschland vertraut geworden sind. Darüber hinaus werden geflüchtete Studieneinsteiger*innen ebenfalls durch multilinguale Fachtutorien und Vermittlung studienrelevanter überfachlicher Kompetenzen unterstützt und begleitet, um einen erfolgreichen Studieneinstieg zu gewährleisten.
Budget: 2.238.050 €
Gefördert durch den Deutschen Akademischen Auslandsdienst (DAAD) im Rahmen des Förderprogramms Finding Fact Mission.
Projektbeschreibung: Ziel des Projekts ist der Aufbau einer Kooperation zur Strukturverbesserung der Partnerhochschule Université Assane Seck de Ziguinchor (UASZ), in der Studienangebote weiterentwickelt werden, die Absolvent:innen für den regionalen Arbeitsmarkt befähigen, wobei Gender und Migration als Ressource für Hochschulentwicklung und nachhaltige, regionale Integration genutzt wird.
Kooperationspartner: Deutsche und sengalesische Bildungseinrichtngen sowie weitere staatliche und zivilgesellschaftliche Institutionen der Bildungsarbeit und der regionalen Wirtschaft.
Budget: 13.120 €
REMSKA – Remote working skills for all
Cultural Heritage and Identities of Europe's Future | Kulturelles Erbe und Identitäten im Europa der Zukunft
Gefördert aus Mitteln der Hans-Böckler-Stiftung (PK 046 HBS). Antragssteller und Leitung mit Prof. Dr. Joachim Schroeder
Projektbeschreibung: Die durch Forschung fundierten Einsichten zu den Lebenslagen von Geflüchteten und Geduldeten in Deutschland führten zur Entwicklung zahlreicher Bildungs- und sozialer Unterstützungsangebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene im Asylverfahren und/oder mit einem humanitären Bleiberecht. Die Untersuchung besonders schwieriger Lebenslagen im Handlungsfeld Flucht und Asyl ist indes selten angegangen worden. Im Kooperativen Graduiertenkolleg sind deshalb vier „vernachlässigte“ Untersuchungsfelder – Behinderung, Analphabetismus, sexuelle Gewalt und Delinquenz – bearbeitet. Das Kolleg befasst sich mit den objektiven und normativen Exklusionsrisiken in der individuellen Inanspruchnahme allgemeiner bzw. beruflicher Bildung und Qualifizierung sowie flankierender Beratung und sozialpädagogischer Unterstützung, denen Geflüchtete und Geduldete mit einer besonderen Beeinträchtigung unterliegen (können). Es fragt nach Inklusionsmaßnahmen, die in der Bildungs- und Sozialarbeit wirksam dazu beitragen (können), diese Exklusionsrisiken zu mildern. Zur Annäherung an diese vier gesellschaftlichen Exklusionsdimensionen werden systematisch und interdisziplinär die theoretischen Perspektiven, die methodologischen Zugänge und das methodische Instrumentarium der Bildungs- und der Sozialarbeitswissenschaft zusammengeführt.
Beteiligt am Kolleg sind die Fakultät Erziehungswissenschaft der Universität Hamburg, das Department Soziale Arbeit der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW), die Universität Hannover, die Hochschule Emden-Leer, die Technische Universität Dresden, die Universität Kassel, die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, und die Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg.
Gefördert aus Mitteln der Hans-Böckler-Stiftung (PK 046 HBS). Antragssteller und Leitung mit Prof. Dr. Joachim Schroeder
Projektbeschreibung: Die durch Forschung fundierten Einsichten zu den Lebenslagen von Geflüchteten und Geduldeten in Deutschland führten zur Entwicklung zahlreicher Bildungs- und sozialer Unterstützungsangebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene im Asylverfahren und/oder mit einem humanitären Bleiberecht. Die Untersuchung besonders schwieriger Lebenslagen im Handlungsfeld Flucht und Asyl ist indes selten angegangen worden. Im Kooperativen Graduiertenkolleg sind deshalb vier „vernachlässigte“ Untersuchungsfelder – Behinderung, Analphabetismus, sexuelle Gewalt und Delinquenz – bearbeitet. Das Kolleg befasst sich mit den objektiven und normativen Exklusionsrisiken in der individuellen Inanspruchnahme allgemeiner bzw. beruflicher Bildung und Qualifizierung sowie flankierender Beratung und sozialpädagogischer Unterstützung, denen Geflüchtete und Geduldete mit einer besonderen Beeinträchtigung unterliegen (können). Es fragt nach Inklusionsmaßnahmen, die in der Bildungs- und Sozialarbeit wirksam dazu beitragen (können), diese Exklusionsrisiken zu mildern. Zur Annäherung an diese vier gesellschaftlichen Exklusionsdimensionen werden systematisch und interdisziplinär die theoretischen Perspektiven, die methodologischen Zugänge und das methodische Instrumentarium der Bildungs- und der Sozialarbeitswissenschaft zusammengeführt.
Beteiligt am Kolleg sind die Fakultät Erziehungswissenschaft der Universität Hamburg, das Department Soziale Arbeit der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW), die Universität Hannover, die Hochschule Emden-Leer, die Technische Universität Dresden, die Universität Kassel, die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, und die Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg.
Ein Kooperationsprojekt zwischen der Professur für Erziehungswissenschaften an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW) und dem Sozialarbeitsträger Basis & woge e.V.
Projektbeschreibung: Im Projekt "Ausbildungsbegleitung durch Mentor/innen" werden Studierende der Sozialen Arbeit während ihrer Berufsausbildung in die Alltagsbegleitung von Flüchtlingen einbezogen. Für das Projekt wurden 20 Studierende der Sozialen Arbeit als "Mentor/innen", mit Auszubildenden, den "Mentees", zusammengebracht. In einem geregelten Prozess wird Vertrauen aufgebaut und werden verschiedene Lebensbereiche gemeinsam analysiert, um bei Bedarf Veränderungen anzustoßen. So können Themen wie Lernen, Freunde, Freizeit, oder Religion etc. bewusst angeschaut und gemeinsam bearbeitet werden. Ziel des Projekts ist es, die gesamten Lebenszusammenhänge der Zielgruppe zu betrachten und alle Bereiche so zu stabilisieren, dass sie ihre Ausbildung erfolgreich durchlaufen kann. Die Qualitätssicherung des Projektansatzes erfolgt im Theorie Praxis-Seminar der Projektleitung, wobei die sozialpädagogischen Interventionen der Mentor/innen regelmäßig reflektiert werden. [Finanzierung: Eigenmittel]
Gefördert durch die Fördermittel der Landesforschungsförderung Hamburg
Projektbeschreibung: Die durch Forschung fundierten Einsichten zu den sozialen Ursachen prekärer Lebenslagen führten in der Sozialen Arbeit zu einer institutionellen und konzeptionellen Verknüpfung von Unterstützungs- und Bildungsangeboten. Bisherige Untersuchungen haben gezeigt, dass gegenwärtig Jugendliche und junge Erwachsene ganz besonders vom Risiko sozialer Exklusion betroffen sind. Das Kooperative Graduiertenkolleg wird sich deshalb systematisch mit den Zielsetzungen, Organisationsformen, Konzepten, Methoden und Wirkungen der sozialen Bildungsarbeit für junge Menschen in prekären Lebenslagen im Alter zwischen 14 und 27 Jahren befassen. Erkenntnisleitend für das Forschungsprogramm ist die empirische Bestimmung von Qualitätsmerkmalen sozialer Bildungsarbeit für diese Personengruppe. Hierfür werden erstmals systematisch und interdisziplinär die theoretischen und methodologischen Expertisen sowie das methodische Instrumentarium der Erziehungswissenschaft (UHH) und der Sozialarbeitswissenschaft (HAW) zusammengeführt, um ein sehr relevantes Handlungsfeld der Sozialen Arbeit empirisch zu erschließen.
Combating inequalities through innovative social practices of, and for, young people in cities across Europe
EduAsyl - Integration of Refugees into the European educational and labour market
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Online
2022 Zeitzeichen: "Wir brauchen eine Aufklärung 2.0." Ein Gespräch mit dem Erziehungswissenschaftler Louis Henri Seukwa über koloniales Wissen, die Wildnis des europäischen Humanismus und postkoloniale Ansätze in der Pädagogik.
2021 Goethe Institut Lissabon: "Die Hauptkirche St. Michaelis: Eine postkoloniale Relektüre des Gedenkens im Michel"
2021 Cultural Heritage and Identities of Europe’s Future (CHIEF): "Policy Brief zur Weiterentwicklung kultureller Bildung junger Menschen in Richtung Inklusion und Zusammenhalt"
2019 HAW Hamburg (30.04.2019): "Die Aufarbeitung des kolonialen Erbes Hamburgs sollte dem Vierklang Entschuldigung, Entschädigung, Transparenz und Partizipation folgen": Ein Gespräch mit dem Migrationsbeauftragten der HAW Hamburg, Professor Dr. Louis Henri Seukwa, über die Aufarbeitung des kolonialen Erbes Hamburgs und die Rolle der Wissenschaft.
2019 Bundestagsanhörungen (03.04.19): "Kulturpolitische Aufarbeitung des deutschen kolonialen Erbes"
2017 Deutschlandfunk (16.6.2016): "Wen der Nachtigal stört: Über den Umgang der Deutschen mit ihrem kolonialen Erbe"
2017 SAVVY Contemporary (19.10.–21.10.2017): “Making Voices Heard – Coloniality Of A Public" Conversation between Louis Henri Seukwa, Vassilis Tsianos and Bonaventure Soh Bejeng Ndikung, moderated by Saskia Köbschall
vimeo.com/32416914
2016 rbb Kulturradio: (15. 09. 2016): "Vernarbte Gebiete. Warum deutsche Kolonialgeschichte aufarbeiten?" www.kulturradio.de/zum_nachhoeren/index.html
2016 ZDF, Scobel (15.09.2016): "Flucht und Armut" www.3sat.de/wissen/scobel/scobel-flucht-und-armut-100.html
2016 ZEIT-Online (06.01.2016): „Flucht, Asyl, Migration: Angekommen – aber dann?“ www.zeit.de/angebote/forschungswelten-forschende-fachhochschulen/interview-migration
2015 DKJS Aktuelles Online, Interview mit Judith Strohm (05.01.2015): „Flüchtlinge: Von derKunst des Überlebens“ www.dkjs.de/aktuell/meldung/news/von-der-kunst-des-ueberlebens/
2014 taz, Interview mit Lena Kaiser (8.10.2014): „Die Sichtweise der Ewiggestrigen“ www.taz.de/!147290/
2011 Fix International Services Newsletter, Interview mit Harald Schiller (April 2011): „Wir sind alle Neumenschen.“ www.fix-interkulturell.de/media//fix-interkulturell/News/Downloads/april-2011-interview.pdf
2010 Afrikanet.info (27.10.10): "Voraussetzungen für eine nachhaltige Partnerschaft auf Augenhöhe"
www.afrikanet.info/menu/diaspora/eu/datum/2010/10/27/louis-henri-seukwa-ueber-eine-nachhaltige-partnerschaft-mit-afrika-auf-augenhoehe/
Monographien
2008 Seukwa, Louis Henri (2008): The Ingrained Art of Survival: The nexus between Competenceand Migration as Reflected in Refugee Biographies Rüdiger Köppe Verlag. Köln.
2007 Joachim Schroeder, Louis Henri Seukwa (2007): Flucht Bildung Arbeit: Fallstudien zur beruflichen Qualifizierung von Flüchtlingen. Von Loeper Verlag Karlsruhe.
2006 Louis Henri Seukwa (2006): Der Habitus der Überlebenskunst: Zum Verhältnis von Kompetenz und Migration im Spiegel von Flüchtlingsbiographien. Waxmann. Münster.
Herausgegebene Bücher und Fachzeitschriften
2023 Joachim Schroeder, Louis Henri Seukwa, Uta Wagner (Hrsg.) Gemeinsam promovieren? Erwägungen, Erfahrungen und Empfehlungen zur Durchführung von Graduiertenkollegs. Münster: Waxmann.
2022 Louis Henri Seukwa, Elina Marmer, Cornelia Sylla (Hrsg.) The challenge of cultural heritage and identity for inclusive and open societies. Young people's perspectives from European and Asian countries. Frankfurt/M.: Peter Lang.
2020 Louis Henri Seukwa, Uta Wagner (Hrsg.) Pädagogik angesichts von Vulnerabilität und Exklusion: Bummeln durch die Landschaft der Randständigkeit. Frankfurt/M.: Peter Lang.
2018 Local Matters - How neighbourhoods and services affect the social inclusion and exclusion of young people in European cities (Hrsg. Mit Simon Güntner, Anne Marie Gehrke und Jill Robinson): Frankfurt/M.: Peter Lang.
2018 Schwerpunktheft Flucht und Studium der Fachzeitschrift STANDPUNKT: SOZIAL.
(Ausgabe von Herbst 2018). Hamburg.
2017 Soziale Bildungsarbeit - Europäische Debatten und Projekte/ Social Education Work – European Debates and Projects. (Hrsg. Mit Joachim Schroeder und Ulrike Voigtsberger): Wiesbaden: VS- Verlag.
2017 Soziale Bildungsarbeit für junge Menschen: Handlungsfelder, Konzepte, Qualitätsmerkmale. (Hrsg. Mit Joachim Schroeder): Bielefeld: Transkript.
2017 Fremdheit. SCHÜLER-Wissen für Lehrer Friedrich Schülerheft. Nr. 539023 (Hrsg. Mit Anja Kitzlit, Eckart Liebau, Klaus Jürgen Tilleman, Wolfgang Beutel)
2013 Integration of Refugees into the European education and labour market. Requirements for a target group-oriented approach. Frankfurt/M.: Peter Lang.
2003 Lernen am Rande der Gesellschaft: Bildungsinstitutionen im Spiegel von Flüchtlingsbiografien. (Hg. mit Ursula Neumann, Heike Niedrig, Joachim Schroeder) 2003, Münster: Waxmann.
2002 Wie offen ist der Bildungsmarkt? Rechtliche und symbolische Ausgrenzungen junger afrikanischer Flüchtlinge im Bildungs-, Ausbildungs- und Beschäftigungssystem (Hg. mit Ursula Neumann, Heike Niedrig, Joachim Schroeder) 2002, Münster: Waxmann.
Reihenherausgeberschaft
Seit 2008 Herausgeber der Reihe "Interkulturelle Pädagogik und Postkoloniale Theorie" bei Peter Lang Verlag (Mit Heike Niedrig).
Beiträge in Zeitschriften (eine Auswahl)
2018 Bildungsvoraussetzungen und -organisation auf dem Prüfstand: Welche Ressourcen und welches Wissen findet Eingang? In STANDPUNKT: SOZIAL. Schwerpunktheft „Flucht und Studium“ (Ausgabe von Herbst 2018) S. 1-7.
2018 "Studierfähigkeit von Geflüchteten an der HAW Hamburg": Bilanzierender Zwischenbericht. Mit Yvonne Fietz-Michalowski und Janina Hertel. In STANDPUNKT: SOZIAL. Schwerpunktheft „Flucht und Studium“ (Ausgabe von Herbst 2018) S. 8-21.
2017 „Access to Education in Germany“ (mit Joachim Schroeder). In Annette Korntheuer/ Paul Pritchard Débora B. Maehler (eds.) Structural Context of Refugee Integration in Canada and Germany. S.55-62. Gesis schriftenreihe. Band 15
2013 "Brauchen wir eine neue Definition des Analphabetismus?" (Zusammen mit Birte Egloff). Vierteljahresschrift für Heilpädagogik und ihre Nachbargebiete. 2013, 82 (4), S. 344-350.
2012 Die "unanfechtbaren Zeugen": Analyse des aktuellen Integrationsdiskurses Deutschlands im Spiegel von durch Überlebenskunst geprägten Flüchtlingsbiographien. In: Hamburger Beiträge zur Erziehungs- und Sozialwissenschaft, Heft 13, 33-48.
2010 Die Ordnung des Diskurses in der Flüchtlingskonstruktion: Eine postkoloniale Re-Lektüre In „Diskurs“ Zeitschriftfür Kindheits- und Jugendforschung. Heft 2-2010.
2009 "Uneingelöstes Menschenrechtsversprechen für Flüchtlinge in Deutschland", in: Impetus Heft 11 – 2009.
2008 "Arbeit und berufliche Bildung für Flüchtlinge" mit Joachim Schroeder, in: „Standpunkt: sozial“. Heft 1+ 2 –2008.
2007 "Kompetenztransfer und Bildungserfolg in Transnationalen Räumen bei Jugendlichen", in: "Diskurs" Zeitschrift für Kindheits- und Jugendforschung. Heft 3-2007.
2006 "`Transkulturalität´ als Bildungsziel? Skeptische Bemerkungen" mit Paul Mecheril, in: ZEP (Zeitschrift für internationale Bildungsforschung und Entwicklungspädagogik). Heft 4-2006.
Buchbeiträge (eine Auswahl)
2025 Achtung und Schutz der Würde des Menschen (mit W. Baros) In: Stylianidis, E. (Ed.) [Künstliche Intelligenz. Menschenrechte, Demokratie und Rechtsstaat]. Athen: NΟΜΙΚΙ BIBLIOTHIKI, S. 27-40.
2022 "Von Geflüchteten lernen: Kompetenz und Ressourcenorientierung als Motor einer migrationsbedingten Hochschulentwicklung". In W. Baros & M. Sailer, (Hrsg.). Bildung und Kompetenz in Konkurrenz? Springer VS (im Erscheinen; 2022)
2020 Einleitendes zum „Pädagogischen Bummeln“. (mit Uta Wagner). In: Seukwa/ Wagner (Hrsg.) "Bummeln durch die Landschaft der Randständigkeit" - Pädagogik angesichts der Vulnerabilität. S. 9-16. Frankfurt. Peter Lang.
2020 “Unaufgeregtheit als pädagogische Haltung und ihre ansteckende Wirkung “. (mit Harald Ansen). In: Seukwa/ Wagner (Hrsg.) "Bummeln durch die Landschaft der Randständigkeit" - Pädagogik angesichts der Vulnerabilität. S. 41-51. Frankfurt. Peter Lang.
2020 "Emotionen als politische Artikulationen - Anmerkungen zum Verhältnis von Kolonialismus und subjektiver Betroffenheit". (mit Awista Gardi). In: Seukwa/ Wagner (Hrsg.) "Bummeln durch die Landschaft der Randständigkeit" - Pädagogik angesichts der Vulnerabilität S. 95-109. Frankfurt. Peter Lang.
2020 "Informelle Bildung und Kompetenzerwerb: Der Habitus der Überlebenskunst im Spiegel mitgebrachter Ressourcen neu zugewanderter Jugendlicher, in: Wassilios Baros, Solvejg Jobst, Ricarda Gugg & Thomas Theurer (Hrsg.): Bildungsherausforderungen in der globalen Migrationsgesellschaft, Frankfurt/M.: Peter Lang. S. 231-252.
2019 "Vernachlässigte Themen der Flüchtlingsforschung – Über Leerstellen im Feld der Wissenschaft zu Flucht und Asyl. Fluchtmigrationsforschung im Aufbruch – Etablierung neuer Konzepte in der qualitativen Forschung", Joachim Schroeder, Louis Henri Seukwa & Uta Wagner, Springer Fachmedien, Wiesbaden.
2018 "Local Matters – the significance of neighbourhoods and social infrastructure for the social inclusion of young people in European cities" mit Simon Güntner. In: Simon Güntner, Louis Henri Seukwa, Anne-Marie Gehrke, Jill Robinson (2018) (Hrsg.) Frankfurt/M; Peter Lang. S. 8-34.
2018 "Qualitätsmerkmale sozialer Bildungsarbeit. Ein interdisziplinäres Forschungsprogramm" mit Joachim Schroeder. In: Joachim Schroeder & Louis Henri Seukwa (2018) (Hrsg.) Bielefeld; Transkript; S. 5-21.
2018 Mit Roxana Dauer: „Flüchtling“: Begriffe und Diskurse auf den Prüfstand. In Nora Dewitz / Henrike Terhart / Mona Massumi (2017) (Hrsg.) Neuzuwanderung und Bildung: Eine interdisziplinäre Perspektive auf Übergänge in das deutsche Bildungssystem. Beltz Verlagsgruppe.
2018 Mit Joachim Schroeder; „Bildungsbiografien: (Dis-)Kontinuitäten im Übergang“. In Nora Dewitz, Henrike Terhart, Mona Massumi (2017) (Hrsg.) Neuzuwanderung und Bildung: Eine interdisziplinäre Perspektive auf Übergänge in das deutsche Bildungssystem. Beltz Verlagsgruppe.
2017 „Handlungsfähigkeit und Heteronomie – eine kompetenztheoretische Perspektive auf fluchtmigrationsbedingte Bildungsdiskontinuitäten“. In: Bröse, Johanna; Faas, Stefan; Stauber, Barbara (2017) (Hrsg.): Flucht. Herausforderungen für die Soziale Arbeit. Springer: VS- Verlag S.73-93.
2016 Flucht und Handlungsfähigkeit, kulturelle Bildung und globale Ungleichheit. In: Maren Ziese, Caroline Gritschke (Hg) Geflüchtete und kulturelle Bildung: Formate und Konzepte für ein neues Praxis. Transcript Verlag, S. 107-122.
2016 Vorwort: „Erkennen und Nutzen von Schlüssel Kompetenzen bei Flüchtlingen“. In: Volker Heyse , John Erpenbeck, Stefan Ortmann (Hg) Intelligente Integration von Flüchtlingen und Migranten: Aktuelle Erfahrungen, Konzepte und kritische Anregungen. Waxmann, S. 9-11.
2016 Flucht: In: Mecheril Paul (Hg) Beltz Handbuch S. 196-210.
2015 „Entwicklungspolitische Bildungsarbeit und interkulturelles Lernen“. In: Inci Dirim u.a. (Hg.) Münster:Waxmann, S. 17-26.
2014 „Soziale Arbeit mit Flüchtlingen zwischenMacht und Ohnmacht“. In Maren Gag, Franziska Voges (Hg.) 2014, Waxmann, S. 49-59.
2013 Integration of Refugees into the European education and labour market. Requirements for a target group-oriented approach: GeneralIntroduktion. In: Louis Henri Seukwa (Hg.) Frankfurt/M.: Peter Lang, S. 7-16.