Kooperationen weiter stärken

Das CC4E ist neues Mitglied im Industrieverband Hamburg e.V.

Schon seit vielen Jahren pflegt das CC4E starke Partnerschaften zu verschiedenen Unternehmen der Wirtschaft Hamburgs und Norddeutschlands. Besonders seit Start des Verbundprojektes NEW 4.0 – Norddeutsche EnergieWende, in dem mit über 60 Partnern zusammengearbeitet wird, haben sich viele Kooperationsmöglichkeiten entwickelt. Diese möchte das CC4E in Zukunft noch weiter stärken und ist deswegen als neues Mitglied in den Industrieverband Hamburg e.V. (IVH) eingetreten. Damit möchte das CC4E die langjährige Zusammenarbeit mit vielen Unternehmen, die im IVH vertreten sind, langfristig institutionalisieren.

Der IVH dient als selbständige Hamburger Landesvertretung des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), und vertritt die Interessen der über 270 Mitglieder am Standort Hamburg und darüber hinaus. Dabei besteht die Hauptaufgabe des IVH darin, als Stimme der Industrie und ihrer Dienstleister in den Austausch mit Verwaltung, Politik und der Öffentlichkeit zu treten. Themen wie Energieeffizienz, CO2-Einsparungen und Klimaschutz werden innerhalb des IVH in Energieeffizienz-Netzwerken bearbeitet, in denen auch Erfahrungen mit technischen Anlagen unter den Mitgliedern ausgetauscht werden.

Denn der Wirtschaftssektor kann in besonderem Maße zu effektivem Klimaschutz beitragen: Zum einen durch den Verbrauch erneuerbarer Energien statt fossiler Energieträger, zum anderen aber auch durch neue Sektorkopplungstechnologien, die Strom aus regenerativen Quellen in andere für die Industrie relevante Energieträger umwandeln. Ein Beispiel aus NEW 4.0 ist die Power-to-Heat-Anlage „Karoline“ des Unternehmens Vattenfall – ein Elektroheizkessel, der Windstrom in Wärme zum Heizen umwandeln kann.

Das CC4E legt besonderen Wert auf die Erforschung und Erprobung von Sektorkopplungstechnologien, um die Energiewende in Hamburg in Zusammenarbeit mit der Industrie voranzutreiben. In dem geplanten Großprojekt „Norddeutsches Reallabor“, das aktuell in der Vollantragsphase für eine Förderung des BMWi steckt, soll die Sektorkopplung mit Fokus auf Wasserstoff als Energieträger beleuchtet und gefördert werden. Vor allem die Hamburger Industrie kann ein großer Anwender dieser Zukunftstechnologie sein und damit einen großen Beitrag für effektiven Klimaschutz leisten.

Kontakt

Wega Wilken

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

CC4E / HAW Hamburg

+49 40 428 75-5850

wega.wilken (@) haw-hamburg.de

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